Wirtschaftsspionage nachgewiesen!


Wirtschafts-Detektive der Detektei TUDOR in Mannheim - Verkehrslandeplatz City Airport Mannheim, auch genannt - Das Tor zur Metropolregion Rhein-Neckar -.

Berufsdetektive der Firma Detektiv TUDOR aus Frankfurt am Main sind mit dem Firmen eigenen Hubschrauber vom Verkehrslandeplatz Reichelsheim, gelegen in der Wetterau nördlich Frankfurt, unterwegs nach Mannheim.Mannheim

Ein weitere Teil Detektiv-Sachbearbeiter fahren von der Zentrale Frankfurt mit ihren Einsatzwagen zum Observationsgebiet nach Mannheim-Neuostheim.

Nach der Landung auf dem Helipad ist es den Ermittlern möglich, nachdem sie die Landegebühr entrichtet haben, an ihrer Maschine, auf dem sonst nicht zugänglichen Flughafenareal zu bleiben, um die Beobachtungsposition zu beziehen.

Zeitgleich trifft die mobile Fahrzeuggruppe am Flugplatz Mannheim ein und bezieht die unterschiedlichen Observierungspositionen im Außenbereich. Über Funk werden die Kolleginnen und Kollegen von deren Ankunft in Kenntnis gesetzt.

Zusätzlich sind die Detektive vor dem Flughafenareal mit portablen Funkgeräten ausgerüstet, um die Towerfrequenz von Mannheim mit zu hören.
  • „...Mannheim Tower, CIRRUS 730(*) - cleared to land-27-left...”
Eine Dornier 328 der Cirrus Airlines Luftfahrtgesellschaft mbH ist im Endanflug auf die Landebahn (Landerichtung) 270° links (linke Landebahn).

„Nicht unsere Maschine!“ - verständigen sich die Detektive über ihren eigenen Betriebsfunk.
  • Womit sind aber Berufsdetektive auf einem Stadtflughafen wie Mannheim beauftragt?
  • Wofür dieser ganze konspirative Aufwand?

Zur Vorgeschichte.

Über das »Kontaktformular auf der Internetpräsenz der Firma Detektiv TUDOR, via der sicheren SSL Verbindung geht die hoch vertrauliche Anfrage eines Landmaschinen-Herstellers, nennen wir ihn „Brauner Hirsch Landmaschinen“, an die Geschäftsleitung der Wirtschaftsdetektei ein.

Es wird dringend um einen Beratungstermin im Hause TUDOR erbeten. Alles weitere dann im persönlichen Gespräch in den Räumlichkeiten des Detektivbüro in Franfurt am Main.

Gleich am nächsten Morgen empfängt die Geschäftsleitung der Detektei TUDOR die Damen und Herren der Konzernleitung des „Brauner Hirsch Landmaschinen Deutschland“. Mit anwesend sind je der juristische Berater aus Mannheim und der hauseigene Rechtsanwalt der Privatdetektei und Wirtschaftsdetektei TUDOR.

Der Vorstandsvorsitzende des Großunternehmens aus Mannheim höchst persönlich erklärt den Sachverhalt:
  • „Wir sind ein weltweit namhafter Hersteller komplexer Landtechnik vom Klein- bis zum Schwertraktor über Mähdrescher bis hin zu Pflanzenschutztechnik, mit eigenem weltweitem Vertriebssystem!“ - „In der Mehrzahl unserer Produkte stecken patentierte Technologien aus unserem Hause - die sind auf dem Weltmarkt begehrt - gerade China aber auch Vietnam oder zum Beispiel Kambodscha machen uns mit Verstößen gegen das internationale Patentrecht in den zurückliegenden Jahren schwer zu schaffen!“.
  • „Dieser neuerliche Fall, sollte er sich denn bestätigen, aber ist anders gestrickt -während üblicherweise Messen, zu nennen wäre die diesjährige

    XXI. Internationale Landwirtschaftsmesse "AGRO-2009"
    vom 11. bis 14. Juni 2009 in Kiew, Ukraine


    zum salopp gesagt „abkupfern“ genutzt werden, haben wir den dringenden Hinweis erhalten, dass der „Maulwurf“ im eigenen Hause sein Unwesen treibt - es ist ein Ingenieur unserer Entwicklungsabteilung, der direkt im Gewerbegebiet Mannheim-Friedrichsfeld als Konstrukteur arbeitet!“.
Detektiv TUDOR bringt in erfahrung, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um den Spätaussiedler  Herr Juri Bergmann(*) handelt. Er ist dreiunddreißig Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder die bereits schulpflichtig sind. Wohnhaft ist die Zielperson in Großsachsen, Nähe Hirschberg an der Bergstraße, in seinem neu errichteten Eigenheim, für das er die kommenden zwanzig Jahre einen hohen Kredit abzuzahlen hat.

Juri B. spricht perfekt Russisch, gutes Deutsch sowie Englisch. Er hat den Abschluss zum Maschinenbauingenieur an der

Fachhochschule Mannheim Hochschule für Technik und Gestaltung

absolviert.

Als CAD-Spezialist hat er sich einen guten Namen gemacht. Juri Bergmann gilt als talentiert auf seinem Gebiet.

Vor circa zwei Monaten tätigte Herr B. ein Telefonat in seinem Betrieb in russischer Sprache. Bis heute glaubt Juri Bergmann, dass er alleinig in der Firma des Russischen mächtig ist.
  • Ein Fehler seinerseits, wie sich herausstellen sollte.
Mirco Tischler (*), Absolvent der TU Dresden (Technische Universität Dresden) 1989, war seinerzeit für zwei Jahre von 1986 bis 1988 als Austauschstudent an der größten Universität Russlands, der Lomonossow-Universität / Staatliche Universität Moskau delegiert.

Die dort perfektionierten russischen Sprachkenntnisse beherrscht er noch recht ordentlich. Das mysteriöse Telefongespräch seines Abteilungskollegen Juri hatte er vollständig und für ihn verständlich mitverfolgen können.

Herr Bergmann erwähnte dabei, Konstruktionsunterlagen eines bei „Brauner Hirsch Landmaschinen“ gerade in der, fast abgeschlossenen, Entwicklung befindlichen Schmalspurtraktors gegen eine Summe von 100.000,- US Dollar (USD) übergeben zu wollen.

Des weiteren war zu entnehmen, dass der potentielle Käufer, Werksleiter eines Traktoren-Werks im südrussischen Krasnodar, der ca. 700.000 Einwohner Metropole der Region Krasnodar am Fluss Kuban etwa 1.540 km südlich von Moskau, auf der Breite von Simferopol /Krim, zwischen Schwarzem Meer, Asowschem Meer und Kaspischem Meer.

in Begleitung des Prof. Dr. Sergei Shkuro(*), Wissenschaftler an der Staatlichen Agraruniversität des Kubangebiets anreisen werde.

Mann sei sowieso in Mitteleuropa, mit dem firmeneigenen Flugzeug unterwegs und so könne leicht direkt in Mannheim ein Zwischenstopp eingelegt werden.

Unbeschwert, sich offensichtlich ganz sicher fühlend, plauderte Juri Bergmann „fröhlich“ weiter und pries dabei „sein“ Produkt ordentlich an. Es sei für die spezifischen Anforderungen in den Teegärten der Region Krasnodar und am Kuban (der nördlichsten Tee-Anbauregion der Welt), wie geschaffen. Traditionell tue sich die russische Industrie ja schon immer sehr schwer, filigranes Gerät zu entwickeln. Alles in Russland sei meist grobschlächtig und auf sibirische Verhältnisse zugeschnitten.

Aber auch für den Export in die mittelasiatische Region, etwa nach
Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Türkei, Irak und Kirgisistan, China mit den Provinzen Xinjiang und Tibet, Afghanistan, Iran sowie die NWFP-Region und die Punjab-Region in Pakistan und Indien
wäre das Produkt bestens geeignet.

Am Ende des Gesprächs nennt Bergmann sogar noch den genauen Termin, mit Uhrzeit für die Übergabe am Mannheimer Flughafen. Dabei soll Juri B. Zugangsdaten zu einem ausländischen Konto erhalten, auf das die „Honorarsumme“ angelegt wird.

Mirco Tischler glaubt sich in einem „falschen Film“. Er ist zwar aus seiner Studienzeit in der Sowjetunion so einiges gewohnt und weis von seinen gelegentlichen touristischen Reisen nach Russland, zum Beispiel Irkutsk, die Hauptstadt der russischen Oblast Irkutsk, an den Baikalsees mit der Transsib, der Transsibirischen Eisenbahn, dass in der russischen Industrie mit harten Bandagen gearbeitet wird, aber das er so etwas selbst einmal erlebt...

Vertraulich wendet er sich an die oberste Geschäftsleitung der „Brauner Hirsch Landmaschinen“. Was ihm jedoch entgegenkommt ist zunächst einmal Skepsis. Von seinem Abteilungsleiter wird berichtet, dass Tischler und Bergmann sich nie so richtig „grün“ waren. Ein gewisser Konkurrenzkampf unter Kollegen wird da zwischen den beiden ausgetragen, weiß die Geschäftsleitung zu berichten.

Mit entsprechendem Vorbehalt ist diese betriebsinterne Anzeige deshalb zu werten, wird aber nichts des so trotz auch sehr ernst genommen.
In Abstimmung mit der Rechtsabteilung und dem Betriebsrat entscheidet die Konzernleitung von einer Anzeige bei der Polizei zunächst abzusehen, sondern den Sachverhalt durch Privatermittler klären zu lassen. Auch um, sollte es sich um einen Fehlalarm handeln der „zufällig“ in die Öffentlichkeit getragen wird, Imageschäden vom Konzern abzuwenden.

Mirco Tischler wird zum Stillschweigen verpflichtet.

Auf Empfehlung des für den Konzern tätigen renommierten Rechtsanwalts, nimmt „Brauner Hirsch Landmaschinen“ mit der bekannten Firma für Wirtschaftsermittlungen, Detektiv TUDOR Kontakt auf.

Es geht an Detektei TUDOR der Auftrag, durch »Observation zweifelsfrei zu klären und gerichtsverwertbar zu dokumentieren, ob sich der Verdacht der »Industriespionage des Ingenieurs Bergmann tatsächlich bestätigt und am besagten Tag die Übergabe der hoch geheimen technischen Firmeninterna auch wirklich versucht wird.

Ist dies der Fall, hat TUDOR die Vollmacht die Dokumentationen an sich zu nehmen, um unter allen Umständen zu verhindern, dass Know-how aus dem Hause „Brauner Hirsch Landmaschinen“ in fremde Hände gelangt.

Einsatztag

Die Privatdetektei TUDOR erhält vom Auftraggeber die Information, dass sich Herr Juri Bergmann am heutigen Morgen telefonisch »krank gemeldet hat. Er liege mit einer starken Erkältung flach.
  • Welch ein Zufall!
Alles spricht also dafür, dass am heutigen Tag tatsächlich die Aktion von der Zielperson durchgezogen wird. Zumal die Vorab-Ermittlungen des Detektivbüro bestätigen, dass der Flugplan einer russischen Privatmaschine aus München kommend mit Zielflughafen Mannheim der Flugsicherung vorliegt.

Start der russischen Flugmaschine in den frühen Morgenstunden am Flughafen PASHKOVSKY in KRASNODAR nonstop zum Verkehrsflughafen Franz Josef Strauß in München.
  • Erledigung der Einreise- und Zollformalitäten in München - Auftanken - Weiterflug nach Mannheim - Auftanken - Ausreise- und Zollformalitäten - Weiterflug zum Verkehrsflughafen nach Budapest Ferihegy - Ungarn.

Mittag

Vor das Flughafen-Areal Mannheim wird der schwarze VW Passat Variant von Herr Juri Bergmann in den Beobachtungsbereich der TUDOR-Detektive gefahren.

Zielperson ist allein im Wagen. Er wirkt nervös. Dreht erst mal eine Kontroll-Runde vorbei an den Parkplätzen und der Flugplatzumzäunung in Mannheim Neuostheim/Neuhermsheim.

Nachdem er sich davon überzeugt hat, dass „die Luft wohl rein ist“, parkt Juri B. seinen Wagen auf dem PKW-Abstellareal in Nähe des Zugangs zum City-Airport-Mannheim, steigt aus, in der Hand hält er krampfhaft eine kleine Handgelenktasche, verschließt den Wagen, um schließlich das

Restaurant Lindbergh
Am City Airport

zu betreten.

Gefolgt von den Berufsdetektiven, platziert sich Bergmann im Lindbergh an einem Tisch mit Blick auf das Vorfeld des Flughafens, um sich einen Kaffee zu bestellen.

Die detektivischen Einsatzkräfte auf dem Flughafen am GAT werden über die Geschehnisse auf dem Laufenden gehalten.Airport Mannheim

Dreißig Minuten vergehen. J. Bergmann wirkt sichtlich nervöser. Da vernehmen die Detektive am Funk des Tudor-Hubschraubers
  • „Mannheim Tower - (starker russischer Akzent) Guten Tag! - RA 15111 - Sierra 1800 feet!“
  • „RA 15111 - Guten Tag - continue approach - cleared to land 27 left - wind... “
Okay, showtime - das ist die Zielmaschine, geben die Ermittler an die Kollegen im Restaurant Lindbergh durch. Sollten die Russischen Gäste später doch in den Besitz der Daten-CD gelangen, was laut Einsatzplan verhindert werden soll, werden die Detektive auf dem Vorfeld den Abtransport derselben zu verhindern wissen!

Im Anflug der russischen Zweimot auf Mannheim, bemerkt Juri Bergmann die Maschine. Er verfolgt das Flugzeug gespannt bis zum Aufsetzen auf der Runway 27 links.

Die Piper rollt zum GAT, ganz in die Nähe der TUDOR Mitarbeiter. Die Insassen, zwei Piloten und zwei typisch russisch aussehende circa Mitte fünfzigjährige männliche Personen steigen aus. Die Piloten wickeln die Lande- und Weiterflugformalitäten mit Wetterberatung ab, während die Passagiere das Restaurant Lindbergh aufsuchen.

Dort werden sie, von den Berufsdetektiven dokumentiert, von Juri Bergmann empfangen.

Die Konversation wird in russischer Sprache geführt.

Wie die Detektive beobachten, bestellen die Zielpersonen Mittagessen aus der Speisekarte und je vorweg einen doppelten Wodka.

Die Ermittler beobachten jedes Detail und halten es videotechnisch fest. Mit recht lautem Lachen und typisch russischer Sauflaune stoßen die ZPs(Zielpersonen) ein weiteres mal an, während ihnen das Essen serviert wird.
  • Da!
Im Gespräch greift Juri Bergmann plötzlich in seine Handtasche, entnimmt eine CD und will diese gerade seinen Kontaktleuten überreichen, als die Wirtschaftsdetektive aus Frankfurt am Main eingreifen.
  • Zwei Ermittler stehen sogleich am Tisch
  • „Juri Bergmann, sie sind vorläufig festgenommen, händigen sie uns sofort die in Ihren Händen befindliche CD aus!“
  • „Wie? - Was? - Wer sind sie denn?“ - „Seien sie bitte kooperativ, wir wissen alles, bitte händigen sie uns das gewünschte Material aus!“.
Herr Juri Bergmann erkennt die Ausweglosigkeit seiner Situation und händigt sogleich die Daten-CD aus. Seinen „Gästen“ ist der Appetit vergangen. Nach einigem Aufsehen unter den anwesenden unbeteiligten Restaurant Gästen, begleichen die Russischen Gästen sofort die Rechnung und sind augenscheinlich heil froh, so schnell wie möglich von »Mannheim wieder abfliegen zu können.

Herr Juri Bergmann wird von den Detektive der Detektei TUDOR zur Klärung des Sachverhalts, mit seinem Einverständnis, in die Konzernzentrale gefahren. Hier werden, nachdem Ingenieur Bergmann ein vollständiges Geständnis zu Protokoll gegeben hat, weitere juristische Schritte besprochen.

Detektiv TUDOR stellt dafür das umfassende Beweismaterial in Bild- und Schriftform zur Verfügung und wie immer stehen sämtliche eingesetzten Detektivsachbearbeiter des Hauses Tudor als Zeugen vorn Gericht zur Verfügung.

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Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.