Düsseldorf, Königsallee, liebevoll Kö genannt, mag die wohl edelste Einkaufs- und Geschäftsmeile in Deutschland sein. Im internationalen Vergleich aber steht die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt hinter den teuersten Städten dieser Welt wie
- London, Paris, Rom, Zürich, Mailand, New York, Tokio, Osaka, Peking, Hongkong, Genf, Oslo, Warschau, Vancouver, Wien, Genf, Sydney, Moskau, Sankt Petersburg und selbst Almaty in Kasachstan
In der besten Lage im Rheinland betreibt, unmittelbar an die Düsseldorfer Königsallee angrenzend, Dr. med. Joachim Neuss seine private Schönheitsklinik für plastische Chirurgie und kosmetische Chirurgie.
Weil Düsseldorf ein wichtiges Zentrum japanischer Wirtschaftsaktivitäten in Europa ist, leben in der rheinischen Metropole über 6000 Japaner, die aus allen Teilen des asiatischen Inselstaates Japan beispielsweise von den Hauptinseln
- Hokkaidō
- Honshū
- Shikoku
- Kyūshū
Sapporo, Kyōto, Ōsaka, Kōbe, Hiroshima, Akita, Nagoya, Takamatsu, Matsuyama, Tokushima, Kōchioder aus Tokio stammen.
Immer mehr, der japanischen Mitbürger in Düsseldorf nehmen die kosmetischen Dienstleistungen der renommierten Praxis Dr. med. Joachim Neuss(*) in Anspruch.
Düsseldorf ist eine internationale, multi-kulturelle Stadt und so ist es nicht verwunderlich, dass Patienten unterschiedlichster Nationalität und Herkunft zum Kundenstamm des Dr. Neuss zählen. Er selbst scheint auf dem Zenit seiner Karriereleiter zu stehen, denn der Praxis und ihm privat geht es trotz Finanzkrise wirtschaftlich hervorragend.
Dr. Neuss stammt aus einer alt eingesessenen Aachener Ärztefamilie
Geschwister des Dr. Joachim Neuss haben sich, zum einen beruflich bedingt und zum anderen durch Heirat, sprichwörtlich in alle Winde zerstreut.Aachen, der nordrhein-westfälischen kreisfreien Kurstadt im Regierungsbezirk Köln, Mitglied des Landschaftsverbandes Rheinland, gelegen auf deutscher Seite im Dreiländereck dem Grenzgebiet zu den Niederlanden und Belgien (Euregio Maas-Rhein) am Nordrand der Eifel und des Rheinischen Schiefergebirges, die Eifel, Hohe Venn im Süden und weite Gebiete zwischen Niederrhein und Nedermaas sowie die Ardennen sind an Aachen angrenzende Landschaften, nahe gelegene größere Städte sind neben Köln und Düsseldorf, Bonn, Mönchengladbach, Krefeld, Leverkusen, Lüttich in Belgien, Maastricht, Heerlen und Roermond in Holland, außerdem grenzen im Norden und Osten die Städte Herzogenrath, Übach-Palenberg, Alsdorf, Baesweiler und Würselen, Eschweiler nordöstlich und Stolberg östlich an Aachen
Familienoberhaupt ist die verwitwete Mutter, die die Villa Neuss im Aachener Stadtteil Hangeweiher, unweit der Grenze zu België an der Lütticher Straße nach Gemmenich (gemeente Blieberg / Plombières, gelegen in het uiterste noordoosten van de Waalse provincie Luik, België, bij het drielandenpunt met Nederland en Duitsland) bewohnt.
Aus dem Nachlass des Vaters, Prof. Dr. med. Josef Neuss, unterhält Hubertine Neuss(*) das herrschaftliche Anwesen, nebst einem fest angestellten Gärtner und einer Haushaltshilfe, die beide jeden Tag aus ihrer Heimatstadt Vaals im äußersten Südosten der niederländischen Provinz Limburg, etwa 23 km östlich von Maastricht, direkt an der deutschen Grenze am Aachener Ortsteil Vaalserquartier gelegen, zur Arbeit anreisen.
Die älteste Schwester Julia Alzette(*), geborene Neuss, hat einen Rechtsanwalt in Luxemburg geehelicht, mit dem sie am Rand der Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg in Lëtzebuerg, zusammen mit den zwei Kindern, ein Eigenheim bewohnt.
Der Anwalt für Erbrecht, mit seiner Kanzlei am Place d’armes direkt im Zentrum von Luxembourg, ist in der Familie nicht sehr beliebt, denn gleich nach dem Ableben des Vaters Prof. Dr. med. Josef Neuss vor einigen Jahren, meldete er, seinem Berufsstand entsprechend, ohne einen Hauch von Diskretion, bei der Schwiegermutter sofort Auskünfte über ein eventuelles Erbe und dessen genaue Höhe an.
Als einfach nur widerlich empfand das Auftreten seines Schwagers seinerzeit Dr. med. Joachim Neuss.
In den Takt der Indiskretion stimmte, als der Familienclan sich zur Beerdigung in Aachen eingefunden hatte, der Bruder Karlheinz Neuss(*) mit Ehefrau ein.
Nach seinem Studium der Architektur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, blieb er seit seinem Praktikum in den USA hängen. An der Westküste (West Coast), in San Francisco Kalifornien, lernte er seine jetzige Ehefrau Susan kennen. Nachdem sie, ebenfalls als studierte Architektin, eine interessante Festanstellung an der Ostküste (East Coast) in Bridgeport US-Bundesstaat Connecticut bekam, ging Karlheinz Neuss selbstverständlich mit ihr mit und fand auch gleich in New Rochelle, Westchester County im US-Bundesstaat New York (ca. 26 Kilometer vom Stadtmittelpunkt, Grand Central Station, New York City entfernt) eine sehr gut bezahlte Anstellung in einem renommierten amerikanischen Architekturbüro.
Beide Ehepartner sind berufsbedingt an der gesamten Atlantikküste der USA von Neuengland (an der Grenze zu Kanada / Canada) mit den Bundesstaaten Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont, über New York, New Jersey, Delaware, Maryland, Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia, Pennsylvania bis nach Florida permanent on the way. Kinder sind, auf Grund der beruflichen Aktivitäten, aus der Ehe noch nicht hervor gegangen.
Susan und Karlheinz passen scheinbar gut zusammen, denn Beiden sind materielle Werte derzeit noch erstrebenswerter als die ideelle Verwirklichung. Deshalb machen sie auch keinen Hehl daraus, dass sie alsbald mit einem satten Erbe aus „Old-Germany“ rechnen.
Der letzte im Bunde der Geschwister aus dem Hause Neuss ist Jonathan. Ein Nachkömmling, der jüngste, bekennender Single und Abenteuerer, der mit Reichtum in Form von Geld (noch) nicht viel am Hut hat. Nach dem Studium an der Universiteit van Amsterdam (UvA), Faculteit der Natuurwetenschappen, ist er nach Tasmanien (dem Kontinent Australien südöstlich vor gelagerte Insel, Hauptstadt ist Hobart und zweitgrößte Stadt Launceston) gegangen, um sich voll und ganz seiner Leidenschaft der Biologie zu widmen.
»Düsseldorf - Schönheitsklinik.
In der Schönheitsklinik Dr. med. Joachim Neuss läutet das Telefon. An der Rufnummer im Display erkennt die Praxishilfe aus Krefeld sofort, dass die Frau Mutter ihres Chefs anruft.
Er ist an diesem Vormittag in einer Operation und so nimmt sie, wie es ihr angetragen wurde, das Telefonat entgegen.Am Apparat ist Antine van der Wiesen(*), die Haushaltshilfe im Hause Neuss in Aachen, die mit ihrem niederländischen Akzent die Lage beschreibt
- „Bitte, der Frau Mutter geht es nicht sehr gut. Dr. Neuss sollte alsbald kommen und nach ihr schauen, bitte sagen sie ihm schnell Bescheid!“.
Die OP ist erfolgreich verlaufen. Nachdem die Nachversorgung vom Assistenzarzt und dem Anästhesisten sichergestellt ist, entfernt sich Dr. Joachim Neuss aus dem privaten Operationszimmer, um sofort nach Aachen zum Hause seiner Mutter zu telefonieren. Ihm ist schon vorab klar, dass es einen zwingenden Grund geben müsse, denn sonnst hätte man ihn während der kosmetische Chirurgie in Düsseldorf keinesfalls gestört.
Jeder seiner Mitarbeiter weiß, dass Dr. Neuss als plastischer Chirurg Düsseldorf, während der OP, die volle Konzentration benötigt, wenn es um Eingriffe im Zehntel-Millimeter-Bereich geht.
Die Verbindung kommt mit Haushälterin van der Wiesen zu Stande. Sie erklärt, dass die Dame des Hauses am heutigen Morgen ihr Bett noch nicht verlassen wollte und konnte. Derzeit schlafe sie. Jedoch ist dabei eindeutig die schwere Atmung in Verbindung mit einer unnatürlichen Gesichtsfarbe unverkennbar.
Dr. Neuss sagt alle weiteren Termine für den heutigen Tag ab, damit er umgehend nach Aachen zur Mutter fahren kann. Der Haus- und Leibarzt aus der Gemeinde Roetgen (Das Tor zur Eifel genannt), ist ebenfalls in Kenntnis gesetzt und wird so schnell als möglich Hubertine Neuss versorgen.
Weil auf der Autobahn A46 und A44 zu diesem Zeitpunkt längere Verkehrsstaus vorherrschen, weicht Dr. Joachim Neuss auf die Bundesstraßen aus. Er fährt Richtung Aachen vorbei an
Mönchengladbach, Grevenbroich, Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Jülich, Aldenhoven, Düren, Stolberg Rheinland und Eschweiler.Als er im Stadtteil Hangeweiher von Aachen auf das weiträumige Areal seiner Eltern fährt, wird Dr. J. Neuss vom Gärtner Herrn Daan van Gaal(*) aufgeregt in Empfang genommen
- „Der Leibarzt aus der Eifel ist schon bei der gnädigen Frau Mutter. Gehen sie schnell hinein, ich parke ihren Wagen Herr Doktor!“.
Beide kommen aus rein medizinischer Sicht zu dem Schluß, dass der rasante körperliche Verfall der alten Dame wohl nicht mehr zu stoppen sein wird.
Als Frau Hubertine Neuss durch die Wirkung der stärkenden Medikamente aus ihrem Schwächeschlaf erwacht, hält ihr Sohn Dr. Joachim Neuss ihr die Hand. Mit einem gequälten Lächeln flüstert sie ihm ins Ohr, keinesfalls in ein Klinikum gebracht werden zu wollen. Sie wolle im Kreise der Familie in der Villa Neuss sterben.
- „Bitte Joachim, ich möchte, dass all meine Kinder zu mir kommen, denn ich habe euch noch etwas zu verkünden!“.
Wochenende
Die komplette Familie hat sich in Aachen eingefunden. Auf dem Bett der Mutter liegt das große Fotoalbum von 1962, wo die seinerzeit jung verheirateten Eheleute Hubertine und Josef Neuss, ihre große achtmonatige Reise entlang der Panamericana (Pan-American Highway / Carretera Panamericana) von Alaska nach Feuerland, detailliert dokumentiert haben. Auf dem Bildband ist eine Karte von Nordamerika und Südamerika aufgeklebt, auf der die einzelnen Stationen der Abenteuertour
Alaska (USA), Kanada, Vereinigte Staaten, Las Vegas, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Lima, Chile, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Buenos Aires, Argentinien, Bolivien, Paraguay, La Paz, Asunción, Brasilien, Montevideo, Rio de Janeiro, Uruguay, Carretera Bolivarianabis hinunter nach Patagonien mit roten Punkten markiert sind.
- „Das war eine schöne Zeit. - erzählt Hubertine N. mit zittriger Stimme - Was hätte uns nicht alles zustoßen können? Aber nichts ist passiert. Die Erinnerungen dieser Reise haben uns unser gesamtes Leben begleitet. Warum erzähle ich euch das, wo doch von eurem verstorbenen Vater, als ihr noch Kinder wart, vor dem Einschlafen immer von diesen Abenteuern eine Geschichte erhalten hattet. Was wir euch nie mitgeteilt haben. In Las Vegas besuchten wir damals einen Spielsalon. Am Pokertisch hatte euer Vater eine riesige Glücksträhne. So kam es, dass er von einem vermögenden Mexikaner, als der kein Bares mehr bei hatte und sich Josef auf Schecks nicht einlassen wollte, er ihm eine Landebesitz –Urkunde mit Grundbesitz in Mexiko, in der Ölförderregion Burgos Región Norte überschrieb. Für uns war das alles nur ein Spiel damals. Nie hätten wir geglaubt, dass das groß etwas wert sei. Doch weit gefehlt. Der Mexikaner hatte Wort gehalten. Als wir von Argentinien Monate später nach Aachen zurückkamen, lag die Bestätigungsurkunde des mexikanischen Notars aus der Stadt Heroica Matamoros « Zona Metropolitana Matamoros-Brownsville », unmittelbar an der Grenze zu Texas / USA gelegen, schon im Briefkasten. Wo das Schriftstück allerdings heute abgeblieben ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Der gesamte Nachlass von uns, soll nach meinem Ableben, zu gleichen Teilen auf Euch Kinder vererbt werden. Mein Notar in Aachen hat meinen letzten Willen beurkundet!“.
- „Sie braucht Ruhe. Absolute Ruhe!“ - richtet sich Dr. Joachim Neuss, als Arzt, an seine Geschwister, die darauf hin das Schlafgemach verlassen.
- „...stell dir vor ein Ölfeld in Mexico... Grundbesitzurkunde bei irgendeinem Notar in „Veronica Matamaras“ oder so!“.
- “...he has land in Mexico,... here, there will be oil, ...no one knows where to find the document...!”
- „Noch liegt die Mutter auf dem Sterbebett, da stürzen sie sich wie die Geier auf den Nachlaß. Einfach widerlich!“ – denkt sich Dr. Joachim Neuss.
Nur zwei Tage später wird die Mutter in der Familiengruft auf dem Aachener Westfriedhof I in der Vaalser Straße beigesetzt.
Am späten Nachmittag, nach den Beerdigungsformalitäten, trifft sich die Familie mit dem Notar Aachen in der Familienvilla zur Testamentseröffnung.

Weil schon vorab klar war, dass das große Grundstück mit dem herrschaftlichen Gebäude, von keinem der Familienangehörigen übernommen werden wird, soll das Anwesen veräußert werden, damit der erzielte Betrag an die Kinder zu gleichen Teilen geht.
Außerdem ist ein nicht geringfügiges Barvermögen als Erbe zu gleichen Teilen vorgesehen.
Die vier, etwa gleichwertigen Eigentumswohnungen in Aachen, in bester Lage, werden je an "Joachim, Julia, Karlheinz und Jonathan"(*) überschrieben.
Das Hauspersonal wird mit einer großzügigen Abfindung aus dem Beschäftigungsverhältnis entlassen.
Am Folgetag verabschieden sich die Weisen. Julia Alzette fährt mit dem Zug zurück nach Luxemburg. Dr. Joachim Neuss transportiert seine Brüder Karlheinz und Jonathan zum Flughafen Düsseldorf. Von hier fliegen die beiden gemeinsam nach Amsterdam zum Airport Schiphol, um je ihre Anschlussflüge in die USA Newark Liberty International Airport und nach Australien Canberra / Tasmanien Hobart anzutreten.
Während der Autofahrt in die Hauptstadt des Bundeslandes »Nordrhein-Westfalen registriert Dr. Joachim Neuss ein Telefonat des Bruders Karlheinz mit dem Schwager in Luxemburg.
Er hört mit, wie Karlheinz in wenigen Tagen seinen Schwager Jean-Paul Alzette in New York erwartet, um dann mit ihm, wie er es umschreibt, zu den „criminals banditos in Mexico“ weiter zu reisen.
- „Da ist doch etwas im Busch!“ überlegt Joachim Neuss „Ganz sicher wollen die, die Grundstücksurkunden in Mexiko ausfindig machen und dann unter sich aufteilen, Lumpen!“.
Noch während der Rückfahrt vom Flughafen in die Düsseldorfer Innenstadt, nimmt Dr. Joachim Neuss mit seinem Rechtsanwalt und Notar Düsseldorf Kontakt auf. Ihm schildert er detailliert die Sachlage über den ominösen Besitz im mexikanischen Erdölfördergebiet Burgos Región Norte in Mexiko.
- „Mittlerweile, wenn an der Sache wirklich etwas dran ist, könnte dieses Land tatsächlich von unschätzbarem Wert sein!“ erklärt der Anwalt in Düsseldorf.
- „Sie sollten handeln Dr. Neuss denn, falls es ihrem Bruder und Schwager tatsächlich gelingen sollte, in den Besitz der Grundstücksurkunde zu kommen und diese das Land noch vor Ort an einen Ölmulti veräußern, sehe ich wenig Chancen, dass sie ihren rechtmäßigen Anteil erhalten, denn in Mexiko „ticken die Uhren“ etwas anders als hier!“ - klärt der Volljurist auf.
- „Was soll ich also ihrer Meinung nach tun?“ fragt Dr. Neuss.
- „Schalten sie Detektive ein, Profis, die ihr Handwerk verstehen!“.
- „Können sie mir denn eine Detektei in Düsseldorf empfehlen?“ - fragt Mandant Neuss nach.
- „Ich empfehle ihnen die Privatdetektei und Wirtschaftsdetektei "Detektiv TUDOR", spezialisiert auf »Beobachtungen und »Ermittlungen in Europa und Übersee einzuschalten. Es ist der Detektivdienstleister für solche Fälle!“.
Der Inhaber der Detektei TUDOR ist mit seinen Detektivsachbearbeitern in der Rechtsanwaltskanzlei Düsseldorf zum Meeting mit dem Anwalt und seinem Mandanten Dr. Joachim Neuss zugegen.
Im Verlauf der umfangreichen Auftragsbesprechung wird dabei herausgearbeitet, dass Dr. Neuss Detektiv TUDOR beauftragen wird, Ermittlungen zu tätigen, um
1. schnellst möglich die tatsächliche Existenz der Landrechte in Mexiko nachzuweisenHier in der Düsseldorfer Notariats- und Rechtsanwaltskanzlei, so ist der Plan, soll dann, ganz im Sinne des Testaments, mit der Erbengemeinschaft die weitere Vorgehensweise, im Interesse aller Geschwister, ausgehandelt werden.
2. den Notar zu ermitteln, der die Urkunde aufbewahrt
3. das Dokument unter Transportschutz sicher nach Deutschland zu verbringen
Mit notariell beglaubigter Vollmacht, fahren die Eremittler aus »Frankfurt am Main, nach Auftragserteilung, umgehend in die Mexikanische Botschaft in Deutschland, um sich umfassend auf für bevorstehenden Einsatz beraten und vorbereiten zu lassen.
Von der Hauptniederlassung der Detektei TUDOR in Frankfurt, werden an den Folgetagen mit Hochdruck umfangreiche Ermittlungen nach Mexiko getätigt.
Die Zeit drängt, das wissen die Detektivsachbearbeiter nur zu gut, denn, sollten Karlheinz Neuss und Jean-Paul Alzette(*) ihnen zuvor kommen, wäre unter Umständen dieser Erbanteil verloren.
Zwei Tage später.
Meeting beim Fachanwalt für Erbrecht in Düsseldorf. Anwesend sind der Auftraggeber Dr. Joachim Neuss nebst seinem Rechtsanwalt und die Geschäftsleitung der Detektei TUDOR.
- „Also, wir haben ihnen die gute Nachricht zu überbringen, dass das Land, welches ihrem Vater einst in Las Vegas übereignet wurde, tatsächlich verbrieft auf seinen Namen existiert. Die Fläche beträgt etwa 600 Quadratkilometer! Das entspricht etwa einem Viertel der Größe des Saarlands. Auch die Notariatskanzlei in Mexiko, in der die Grundstücksurkunde aufbewahrt wird, ist von unseren Ermittlern festgestellt worden. Der Notar aus den sechziger Jahren ist nicht mehr am Leben, aber sein Sohn, ebenfalls studierter Jurist, betreibt das Notariat in Mexiko weiter.“ erklärt die Geschäftsleitung der TUDOR Detektei und fährt fort „Nun zur nicht so guten Nachricht. Es ist uns bereits jemand zuvor gekommen. Aus den USA anrufend, hat es in der mexikanischen Notariats- und Anwaltskanzlei in Heroica Matamoros, noch am gleichen Tag etwa eine Stunde vor Abschluß unserer Ermittlungen, den Anruf einer Person gegeben, die der mexikanische Notar nicht namentlich benennen wollte, um nach der Grundstücksakte Auskünfte einzuholen. Auch ihm wurde bestätigt, dass das Dokument existiert und bei Nachweis, beglaubigter Sterbeurkunde Herrn und Frau Neuss aus Aachen, an einen seiner unmittelbaren Nachkommen ausgehändigt wird!“.
Umgehend instruiert der Auftraggeber, auf Anraten seines Rechtsanwalts die Detektive, ohne Zeitverlust in seiner Begleitung nach Mexiko zu reisen, um ihm für den Transport Grundbuchakte von Mexiko nach Deutschland,
Personen- und Transportschutz zu gewähren.Am Abend fliegen drei Detektivsachbearbeiter der Detektei TUDOR mit ihrer Schutzperson Dr. Joachim Neuss vom International Airport Frankfurt am Main nach Mexiko City. Von dort geht es mit einem Inlandsflug zum Matamoros Airport (MAM), um schließlich mit dem Mietwagen nach Heroica Matamoros, Burgos Región Norte, zu eilen.
Knapp 30 Stunden später.
In aller früh, um sieben Uhr Ortszeit, stehen die Transportschützer und Privatdetektive aus Frankfurt am Main mit ihrem Auftraggeber vor dem Notariat im mexikanischen Heroica Matamoros. Noch ist die Kanzlei unbesetzt. Nur der Anrufbeantworter läuft.
Punkt acht Uhr
hält vor dem Notar- und Rechtsanwaltsbüro (abogado en bufete) ein zweiundneunziger Ford F250 pick up. Eine ca. fünfundzwanzigjährige Mexikanerin steigt von der Beifahrerseite aus. Sie verabschiedet sich bei ihrem etwa fünfunddreißigjährigen Fahrer, der aus dem Beobachtungsbereich der Ermittler fährt. Die rassige Hispanic öffnet den Zugang zur Kanzlei.
Anschließend betreten zwei Detektivsachbearbeiter der Detektei TUDOR mit ihrem Auftraggeber das Notariatsbüro. Ein Transportschützer verbleibt aus Sicherheitsgründen im Fahrzeug. Sie stellen sich rechtmäßig vor. Die junge Mexikanerin erklärt, eine der Anwaltsgehilfinnen zu sein. Ihr Chef, der Rechtsanwalt und Notar Dr. jur. Rogelio Montalban(*), wird um neun Uhr erwartet. Sie bittet derweil die Deutschen in der Kanzlei zu warten und ja bitte schnellst möglich den Mietwagen in die Tiefgarage zu fahren, denn hier in Mexico wisse man nie...
Eine Minute vor neun Uhr fährt Dr. jur. Montalban mit seinem gepanzerten Lincoln MKX, ohne aussteigen zu müssen, über das automatisch öffnende Zufahrtstor, in die subterranean garage im Bürokomplex.
Im Office begrüßt er die Wartenden. Dabei zeigt er sich erstaunt, wie schnell die Deutschen „Nägel mit Köpfen“ machen.
- „Es ist sehr clever von ihnen Herr Dr. Neuss, dass sie sich persönlich um die Angelegenheit kümmern und dabei professionellen Schutz in Anspruch nehmen – während er seine Faustfeuerwaffe aus dem Gürtelholster zieht, um sie in der Schublade seines Schreibtischs zugriffsbereit zu verwahren – bei dem Wert, den das ihrer Familie zustehende Land mittlerweile hat, sollten sie mit dem Dokument hier in Mexiko sehr, sehr vorsichtig umgehen!“.
Im Tross Transportschützer der Detektei TUDOR und Abogado Montalban mit Dr. Neuss im gepanzerten Lincoln, geht die Fahrt zur Niederlassung der Zentralbank von Mexico in Apodaca bei Monterrey. Dort lagert das wertvolle Dokument, sicher verwahrt, im Tresor.
Zwei Stunden nach Abfahrt aus Heroica Matamoros läutet das Mobiltelefon des Notars. Seine Anwaltsgehilfin gibt ihm zu verstehen, dass die Kanzlei drei Herren aufgesucht haben. Eine Person ist Luxemburger, während sich die beiden anderen Herren als US-Bürger ausgewiesen haben. Der Deutschstämmige ist ebenfalls ein Señor Neuss, sein amerikanischer Begleiter ein typischer Yankee, mit dem Image eines Kopfgeldjägers. Sie seien wegen der Landurkunde hier, die sie gleich mitnehmen möchten.
- „Sagen sie ihnen, das Dokument ist so gut wie in Deutschland. Alle weiteren Formalitäten, was die Erbengemeinschaft angeht, wird von meinem deutschen Kollegen in Aachen erledigt. Geben sie auf keinen Fall an, wo und mit wem ich mich derzeit aufhalte!“. - instruiert Dr. jur. Rogelio Montalban seine Angestellte.
- „Oh, dafür ist es wahrscheinlich schon zu spät, denn ich sagte Señor Neuss, dass einer seiner Verwandten auch heute schon hier war!“ - antwortet die rassige Hübsche, aber manches Mal auch geschwätzige Lateinamerikanerin, worauf ihr Chef ziemlich ungehalten reagiert
- „Das ist schlecht. Sehr, sehr schlecht!“.
Aus Sicherheitsgründen entschließen sich die Personenschützer und Transportschützer aus dem Hause TUDOR, nicht mit ihrer Schutzperson und dem Grundbuch zurück nach Heroica Matamoros zu reisen, sondern sofort den Inlandsflug von Monterrey nach in die Hauptstadt Ciudad de México anzutreten. Zum Abend sollte es möglich sein, den Lufthansa-Flug nach Frankfurt am Main zu erreichen.
Auf dem Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México (AICM) sind die TUDOR-Transportschützer in höchster Alarmbereitschaft. Ein Leibwächter ist permanent an Seite Herrn Dr. Joachim Neuss, während zwei Detektive den Aktenkoffer mit dem Grundbuch schützen. Sie halten weit Abstand voneinander und kommunizieren nicht. Damit soll die Zugehörigkeit des Gesamtteams und der Schutzperson, für Außenstehende und Verfolger, nicht erkennbar werden.
Die erste Hürde ist geschafft. Personen- und Transportschützer halten sich im Transitbereich auf. Karlheinz Neuss und Jean-Paul Alzette sind von den Detektiven und Dr. Neuss nicht gesichtet worden.
Noch zwanzig Minuten bis boarding time. Im Wartebereich am Zugang zum Lufthansa Airbus A 340 nach Frankfurt erscheint eine männliche Person, ca. 1,90m, muskulös, Ledernacken-Kurzhaarschnitt, typisch US-amerikanisches Kriegs erprobtes GI-Gesicht.
Mit einem Foto in der Hand läuft er nervös, die Fluggäste musternd, hin und her. Sofort lassen die Detektivsachbearbeiter der Detektei TUDOR diese Zielperson nicht mehr aus den Augen.
Nach einigen Minuten ist dem „Marine“ anzusehen, dass er, was er suchte, entdeckt hat. Er fixiert sich auf Dr. Joachim Neuss.
Höchste Bereitschaft.
Die Schutzperson der Detektei TUDOR ist einer unmittelbaren Gefahr ausgesetzt.
Das Begleitschutzteam nimmt telefonisch mit Dr. jur. Rogelio Montalban Kontakt auf und bittet darum, dass seine Mitarbeiterin eine Personenbeschreibung des von ihr, im Beisein von Karlheinz Neuss und Jean-Paul Alzette registrierten US-Amerikaners, abgeben möchte.
Die übermittelte Beschreibung passt genau auf diese Person.
Also haben Karlheinz Neuss und Jean-Paul Alzette ihren Plan noch nicht aufgegeben, allein in den Besitz des Land-Erbes zu gelangen. Sie kombinierten richtig, den Bruder und Schwager noch auf dem Flughafen in Mexico-City anzutreffen und haben nun ihren „Gorilla“ angesetzt, um eventuell doch noch das Ruder herum zu reißen.

Boarding, die Passagiere des Lufthansaflugs nach Frankfurt werden an Bord gebeten. Dr. Neuss hat mit seinem Bodyguard der Detektei Tudor zwei Business-Class-Plätze gebucht und kann deshalb als einer der ersten in das Flugzeug.
Plötzlich stürmt der auf ihn angesetzte Amerikaner nach vorn, an der Warteschlange der Economy-Passagiere vorbei, wo aus taktischen Gründen die TUDOR Transportschützer anstehen, um Dr. Joachim Neuss fast am Arm packen zu können.
Blitzschnell schiebt sich der erfahrene TUDOR Leibwächter vor seine Schutzperson und wehrt den Angriff professionell ab.
- „Gehen sie an Bord Dr., gehen sie, schnell!“ - weißt er an.
- „Er soll zurückgeben, was er genommen hat!“ brüllt der, wie sich später herausstellen soll, Ex Navy Seal und Veteran der Privatarmee „Blackwater“.
- „Halten sie sich zurück, es hat alles seine Richtigkeit!“ - blockt ihn der TUDOR Mitarbeiter ab, während Dr. Joachim Neuss sicher den A 340 erreicht.
Die bewährte Taktik, sich als getarnte Transportschützer, unter keinen Umständen zu erkennen zu geben, hat auch in diesem Fall, bestens funktioniert.
In Frankfurt am Main kamen das wertvolle Familienerbe und vor allem Dr. J. Neuss wohl behalten an.
Ab Frankfurt wird das Team Personen- und Transportschutz erneut gesplittet, im je gepanzerten Detektiv TUDOR eigenen Wagen zuerst nach Düsseldorf und danach nach Aachen zum Familien-Notar sicher geleitet.
In der Runde aus Rechtsanwalt Herrn Dr. Joachim Neuss, dem Aachener Notar der den Erbnachlaß verwaltet und den Geschwister, müssen sich diese nun doch dem Druck deutschen Erbrechts beugen und das Gesamterbe, wie es der letzte Wille ist, zu gleichen Teilen annehmen oder das Erbe eben ausschlagen.
Über das „Abenteuer“ Mexiko herrscht derweil allgemeines Stillschweigen. Zähneknirschend haben Karlheinz und Jean-Paul akzeptiert, dass die ihnen von Joachim kurz zur Kenntnisnahme vorgelegte Honorarrechnung für den Rechtsanwalt in Düsseldorf und die Privatdetektei und Wirtschaftsdetektei Detektiv TUDOR in Frankfurt am Main, aus dem „Erbtopf“ beglichen wird.

Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
Aachen, der nordrhein-westfälischen kreisfreien Kurstadt im Regierungsbezirk Köln, Mitglied des Landschaftsverbandes Rheinland, gelegen auf deutscher Seite im Dreiländereck dem Grenzgebiet zu den Niederlanden und Belgien (Euregio Maas-Rhein) am Nordrand der Eifel und des Rheinischen Schiefergebirges, die Eifel, Hohe Venn im Süden und weite Gebiete zwischen Niederrhein und Nedermaas sowie die Ardennen sind an Aachen angrenzende Landschaften, nahe gelegene größere Städte sind neben Köln und Düsseldorf, Bonn, Mönchengladbach, Krefeld, Leverkusen, Lüttich in Belgien, Maastricht, Heerlen und Roermond in Holland, außerdem grenzen im Norden und Osten die Städte Herzogenrath, Übach-Palenberg, Alsdorf, Baesweiler und Würselen, Eschweiler nordöstlich und Stolberg östlich an Aachen
