Unberechtigte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in Berlin nachgewiesen!


Ronny P.* wohnhaft im südöstlichen Berliner Stadtteil Adlershof fährt seit einem Jahr die Suzuki Hayabusa 1300 / Suzuki GSX 1300 R.

Mit ihren fast 200 PS bringt es die Maschine auf eine Endgeschwindigkeit jenseits der 300 km/h Marke. Der Rausch der Geschwindigkeit ist für den Sechsundzwanzigjährigen wie eine Droge.

Der deutsche Stufenführerschein für motorisierte Zweiräder will es so, dass Herr P. vor Vollendung seines fünfundzwanzigsten Lebensjahres zunächst nur Erfahrung auf Maschinen mit nicht mehr als 25 kW / 34 PS sammeln durfte.

Sein Elternhaus ist im brandenburgischen Königs Wusterhausen, kurz KW genannt, gelegen.

Dort wuchs Ronny am Rand Berlins auf. Sein Vater war bis zum Frühjahr 1990 Major im Militärisch-Operativen-Kampfverband des MfS (Ministerium für Staatssicherheit / westdeutsch: StaSi), dem geheimnisumwitterten Wachregiment „Feliks Dzierzynski“, benannt nach dem Gründer des Allrussischen Außerordentlichen Komitees zur Bekämpfung von Konterrevolution und Sabotage (Tscheka), einer politischen Polizei und Vorgängerorganisation der GPU / KGB der UdSSR. Ostberlin - Berlin

Zu seinem Dienststandort dem Kommando 1/ Berlin-Adlershof (A-Hof), in dem Major P. als ehemaliger Zugführer im Aufklärungsbataillon / Fallschirmjäger des MfS (hier nahm er auch an einigen streng geheimen Auslandsoperationen in Afrika [Mozambique / Angola], Grenada [1983] und Nicaragua teil) dann seit 1985 im Stabsgebäude Stab I (militärische Führung) eingesetzt war, sind es nur circa zwanzig Kilometer Autobahnfahrt.

Möglich das Ronny P., weil er irgendeinen Bezug zu A-Hof hat, nach Auszug bei seinen Eltern genau in diesem Stadtteil des ehemaligen Ostberlins eine kleine Wohnung für sich suchte.

Schon mit zwölf/dreizehn Jahren fuhr er immer mit dem Motorrad des Vaters einer 1988-iger

MZ ETZ 250 / 243 cm³ | luftgekühlter Einzylinder-Zweitakt-Motor mit 21 PS

gebaut im Motorwerk Zschopau im Erzgebirge in Sachsen

Die Beliebtheit dieses Motorrades ist auch heute noch ungebremst!

So gewann sie beispielsweise im Sommer 2007 die Abstimmung des NDR [Norddeutscher Rundfunk] zum "Beliebtesten Motorrad Norddeutschlands" mit großem Abstand vor sämtlicher Konkurrenz, zu denen solche Motorradlegenden wie die Münch Mammut, Horex Regina, Honda Gold Wing und Harley-Davidson Fatboy gehörten.

Von Königs Wusterhausen entlang der Bundesautobahn BAB13 Berlin - Dresden durch die Ortschaften Mittenwalde, Gallun, Motzen, Töpchin zum Teupitzer See und von Teupitz in das ehemalige militärische Sperrgebiet des MfS Truppenübungsplatz Teupitz - TÜT.

Dieses Terrain kannte Major a.D. P. wie seine Westentasche, denn ein Großteil der militärischen Übungsaktivitäten des Ministeriums für Staatssicherheit wurden auf dem einstmals strengst abgeschirmten Areal durchgeführt.

In seiner aktiven Ausbildertätigkeit trainierte Major P., von den neugierigen Blicken der damals auf dem Territorium der Sowjetischen Besatzungszone (DDR) und Ostberlin patroullierenden Fahrzeuge der militärischen Verbindungsmissionen(MV) und militärischen Inspektionen (MI) der westlichen Besatzungsmächte USA, Großbritannien und Frankreich abgeschirmt, sogar Angehörige ausländischer Rebellen- und Befreiungsorganisationen zum Beispiel der PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation [arabisch ‏منظمة التحرير الفلسطينية‎ / Munazzamat at-Tahrīr al-Filastīniyya]) oder des - Umkhonto We Sizwe - (Abkürzung MK; Zulu: „Der Speer der Nation“ war der militärische Arm der Organisation African National Congress ANC, der sich gegen die Apartheid in Südafrika einsetzte) im Schießen, Häuserkampf und in paramilitärischen Taktiken.

Nun lernte der Geheimdienst-Major seinem Sohn auf den sandigen Waldwegen um Halbe-Teupitz mit der MZ das 1x1 des Motorradfahrens.

Nach der Suspendierung aus dem Amt für Nationale Sicherheit 1990 fand er sofort eine Anstellung als Techniker in einem großen Energieversorgungsunternehmen, in dem P. noch heute tätig ist.

Nahe Berlin, als ein Ortsteil der Großgemeinde Blankenfelde-Mahlow ist Dallewitz* gelegen.
Ein Ort im Landkreis Teltow-Fläming im Bundesland Brandenburg.

Dort hat sich ein bedeutendes HighTec-Unternehmen mit einem Entwicklungs- und Produktionsstandort niedergelassen*.

Auf Grund seiner recht guten schulischen Leistungen und praktischen Fähigkeiten, hatte Ronny P. das große Glück in diesem Unternehmen nicht nur seine Berufsausbildung (apprenticeship) im Bereich des sogenannten - Engineering Apprenticeships - zu absolvieren, sondern wurde nach erfolgreichem Abschluss auch direkt im Werk Dallewitz übernommen.

Mit nur zehnmonatiger Auszeit, bedingt durch die Ableistung seines Grundwehrdienstes bei der Luftwaffe der Bundeswehr im Fliegerhorst in Laage bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern* im Bereich Wartung Triebwerk/Zelle am dort stationierten Waffensystems EUROFIGHTER / EJ200 Triebwerk, ist Ronny P. seither ununterbrochen bei seinem britischen Arbeitgeber tätig.

Ein Jahr ist es her, da hat Ronny bei dem

Mecklenburger Motorradtreffen in Malchin

(Malchin die 7.700 Einwohner-Stadt in Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Demmin zwischen dem Malchiner See über den Dahmer Kanal verbunden und dem von der Stadt über den Peenekanal erreichbaren Kummerower See östlich der waldreichen Mecklenburgischen Schweiz gelegen an der B104 ungefähr auf halber Strecke zwischen Teterow und Stavenhagen)

Candy M.* kennen gelernt.

Die neunzehnjährige Candy fühlt sich als „echte Rockerbraut“ und hat auf Ronny P. nicht den besten Einfluss.

Geboren ist die Auszubildende Verkäuferin in Frankfurt an der Oder (eine am Westufer der Oder gelegene kreisfreie Stadt im Osten des Landes Brandenburg im äußersten Osten Deutschlands im Süden der Landschaft Land Lebus an der Grenze zu Polen). Als sie drei Jahre alt war zogen ihre Eltern, weil sie Arbeit fanden, nach Spandau (der namensgebende Ortsteil im Bezirk Spandau von Berlin). Und weil hier in „Westberlin“ aufgewachsen, fühlt und identifiziert sich Candy auch als solche.

Frei nach dem Grundsatz

Principiis obsta!

wehret den Anfängen

nahm die durchweg positive Entwicklung des Ronny P. einen negativen Abzweig.

Mit Beginn der ersten trockenen und warmen Frühlingstage überredete Candy,die gelegentlich auch schon in der Junggesellenwohnung ihres Freundes Ronny in A-Hof übernachten durfte, diesen einfach mal gemeinsam einen Tag „blau“ zu machen.Berliner Molecule Man Koepernick

Also fuhren sie gemeinsam nach Köpenick (Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten von Berlin) zum alten Hausarzt aus DDR-Zeiten Dr. med. W. Voigt*, der seine Praxis seit Ende der sechziger Jahre direkt am Ufer des Flusses Dahme betreibt. Weil dieser auch schon die Mutter des Ronny P. und später auch ihn selbst behandelte, wird Ronny in der Patientenkartei des Allgemeinmediziners geführt.

Der Arzt war immer dafür bekannt so zu sagen „auf Wunsch“ krankzuschreiben.

Und auch jetzt macht er es Ronny P. und seiner Freundin Candy M. nicht schwer, den Krankenschein wegen Infektion der oberen Atemwege (Halsschmerzen [Pharyngitis], Schnupfen [Rhinitis], Husten [Bronchitis] und Heiserkeit im Rahmen einer Kehlkopfentzündung [Laryngitis]) auszustellen.

„Wie ville Tahre mechten woa denne pausieren?“ fragt der Medicus lapidar „Ick kann ihnen och nich sahren wannse widder oben uff sind, wa!“ sein Kommentar mit typisch „Berliner Schnauze“

„Also drei Tage wären schon okay, dann ist Wochenende und kommende Woche müssten wir wieder fit sein!“ antwortet Ronny P. und erhält wie gewünscht für sich und seine Freundin die Krankschreibung.

Am S-Bahnhof Berlin-Adlershof (S Adlershof (Berlin) angekommen nehmen sie die S46 (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg [VBB]) Richtung Königs Wusterhausen, um einundzwanzig Minuten später KW (S Königs Wusterhausen Bhf) zu erreichen. In Nähe des Krebssees ist der elterliche Wohnsitz gelegen, den sie alsbald erreichen.

Weil beide Elternteile berufsbedingt außer Haus sind, kann Ronny P. seine sicher abgestellte Suzuki GSX 1300 R aus der Garage fahren. Die Eltern hätten mit Sicherheit unbequeme Fragen gestellt und wären nicht damit einverstanden, dass Ronny während einer Krankschreibung Motorrad fährt. Zumal sie auf die neue Freundin sowieso nicht gut zu sprechen sind.

Unbekümmert brausen beide mit dem Hochleistungsmotorrad aus KW zurück über den Berliner Ring BAB10 vorbei am Schönefelder Kreuz - Ludwigsfelde auf die Bundesstraße 101 nach Berlin-Marienfelde - Mariendorf - Ringstraße - Steglitz - Schmargendorf - BAB100 - Siemensdamm - Nonnendammallee - vorbei an der Arbeitsstelle der Eltern der Freundin dem bayrischen Zweiradwerk nach Spandau zur Wohnung von Candy M.

Sie rüstet sich für den bevorstehenden Ausflug und die Abgabe des Krankenscheins bei ihrem Ausbildungsbetrieb im Berliner Zentrum.

Die Fahrt geht weiter von Berlin-Spandau über Pichelsdorf die Heerstraße - Kaiserdamm - Charlottenburg auf den Kurfürstendamm (umgangssprachlich Ku'damm). Bevor Candy M. ihre Krankschreibung im bekannten Kaufhaus der Stadt in welchem sie ihre Berufsausbildung absolviert abgibt, entledigt sie sich ihres verräterischen Bikerequipments, um mit künstlich geheiserter Stimme vorzusprechen.

„Gehen sie bloß nach Hause, sonnst stecken sie mir noch die Leute hier an!“  verabschiedet sie ihre Vorgesetzte, die Filialerstkraft der Abteilung.

Weiter zum nächsten Stopp führt der rasante Trip auf dem schnellen Motorcycle mit Umweg durch Ostberlin über die Straße des 17. Juni - Berlin-Tiergarten - Berlin-Mitte -Friedrichshain - Karl-Marx-Allee - B5 Frankfurter Allee - Lichtenberg - Friedrichsfelde - Am Tierpark - Karlshorst - Oberschöneweide - Johannisthal - Rudow - Lichtenrade - B96 - Glasow - Blankenfelde / Mahlow nach Dallewitz.

Mit gebührendem Abstand zum Betriebsgelände seiner Arbeitsstätte im Brandenburgischen hält Ronny P. an. Seine Motorradkluft übergibt er der Freundin, um sich dann mit „Zivilkleidung“ plus einen Schal seinem Vorgesetzten zu präsentieren. Unmittelbar vor erreichen von Dallewitz fuhr Herr P. mit offenem Visier, um auch schön entzündete Augen vortäuschen zu können.

Bis über das Wochenende meldet auch er sich krankheitsbedingt ab.

Für einen Ausflug mit Übernachtung haben sich Ronny und Candy eine Strecke nach Polen ausgesucht. In der schlesischen Großstadt Zielona Góra (Grünberg in Schlesien / Woiwodschaft Lebus) kennt Ronny P. ein gutes Hotel mit bewachter Tiefgarage, wo er die teure Maschine sicher abstellen kann. Das Preis-Leistungsverhältnis für Übernachtung mit gutem Essen rechtfertigt die weite Anreise, glaubt er. Sicher, die Diebstahlquote an Kraftfahrzeugen und die teils gefährlichen Straßenverhältnisse in Polen spricht dagegen, aber es ist nicht der erste Ausflug in das östliche Nachbarland der beiden. Sie fühlen sich gewappnet.

Grünberg liegt circa 90 km nordöstlich von Cottbus, und etwa 150 km nordwestlich von Wrocław (Breslau, der mit über 630.000 Einwohnern viertgrößten Stadt Polens) und etwa 110 km südwestlich von Poznań (Posen, dem größten Verkehrsknotenpunkt zwischen Berlin und Warschau / Warszawa).

Schnell sind die notwendigen Sachen verstaut und schon kann die Motorradreise losgehen.
Via der Autobahn 13 gönnen sich die Ausflügler einen Abstecher in den Spreewald (niedersorbisch Błóta, Sumpf) in das Land der Sorben (ein westslawisches Volk in der Oberlausitz und Niederlausitz in Sachsen und Brandenburg, das in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt ist).

In der Niederlausitz fahren sie durch die Städte Lübben (Lubin) - Lübbenau (Lubinjow) - Burg (Borkowy) - Cottbus (Chóśebuz) und Spremberg (Grodk). Dann geht es in die Oberlausitz nach Schleife (Slepo) - Weißwasser (Běła Woda) - Krauschwitz (Krušwica) zum Grenzübergang Deutschland/Polen (Rzeczpospolita Polska) nach Bad Muskau (Mužakow).

Die Neiße überquerend erreichen sie die polnische Stadt Łęknica (deutsch Lugknitz, sorbisch Wjeska), über Żary (deutsch: Sorau, niedersorbisch: Žarow) - Żagań (deutsch: Sagan,Woiwodschaft Lebus) und Nowa Sól (deutsch: Neusalz an der Oder) treffen sie noch am gleichen Tag abends in Zielona Góra ein.

Dort verleben Ronny und Candy zwei erlebnisreiche Kurzurlaubstage. Pünktlich zum Wochenende sind sie wohlbehalten in Berlin zurück, um „anlässlich ihrer Blaumacherwoche“ im Prenzlauer Berg (Ortsteil im Berliner Bezirk Pankow) noch mal so richtig abzufeiern.

Schnell gewöhnt man (Frau auch) sich an diesen Lebenswandel.

Immer wieder mit feststellbarer Regelmäßigkeit lässt sich Ronny nun von seiner Freundin inspirieren der Arbeit mit vorgetäuschter Krankheit fern zu bleiben.

Schließlich steht seine weitere Beschäftigung zur Debatte. Schon lange schwant seinen unmittelbaren Vorgesetzten, dass mit dem häufigen Krankenstand des Mitarbeiters Ronny P. etwas nicht stimmen könne.

Klarheit muss her, denn in einem Unternehmen mit solch technischer Brisanz, können nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit absoluter Seriosität und höchster Zuverlässigkeitsstufe beschäftigt werden.

In Abstimmung mit dem Betriebsrat kommt die Geschäftsleitung der Niederlassung in Dallewitz zu dem Schluss, dass bei der nächsten Krankmeldung des Ronny P. zu überprüfen sei, ob tatsächlich eine solche gerechtfertigt ist, oder nur vorgetäuscht wird.

Detektiv TUDOR ist als europaweit bekanntes Dienstleistungsunternehmen seit mehr als dreißig Jahren zuverlässiger Partner des britischen Konzerns.

Neben Deutschland, London / England / Großbritannien selbst, aber auch an Produktions- und Servicestandorten des global agierenden Unternehmens z. B. in Russland, Kanada, den USA, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Singapur (Singapore Changi Airport), Japan und Australien sind Detektive des Hauses TUDOR mit Sicherheitsdienstleistungen bereits beauftragt worden.

Die Auftragsbesprechung zum Fall Ronny P. wird vor Ort an der Niederlassung am südlichen Rand Berlins in den Räumlichkeiten der Personalabteilung durchgeführt. Zu diesem Zweck und auch weil die Zeit drängt, reist der Inhaber der Firma Detektiv TUDOR Herr U.A. Hoppe in Begleitung seiner Prokuristin im firmeneigenen Hubschrauber vom Typ Robinson R44 Astro direkt aus Reichelsheim (Wetterau) vom Verkehrslandeplatz EDFB an.

An die Firma Detektei TUDOR geht der Auftrag, bei der nächsten Krankschreibung Ronny P. zu observieren, um zweifelsfrei und arbeitsgerichtsverwertbar zu dokumentieren, wie sich die Zielperson (ZP) entsprechend seines krankheitsbedingten Fernbleibens tatsächlich verhält.

Angeblich plagen nach eigener Darlegung Ronny P. immer wieder Rückenprobleme, die ihn gleich für mehrere Tage ans Bett fesseln.

Der anspruchsvolle Auftraggeber verlangt von der Detektei TUDOR ein leistungsfähiges Observationsteam exklusiv bereit zu halten, damit dies sofort nach Erhalt der Krankmeldung des Ronny P. zum Einsatz starten kann.

Dem Wunsch des Groß-Stammkunden des Hauses TUDOR wird selbstverständlich entsprochen.

In Vorbereitung bei der Einsatzplanung wird davon ausgegangen, dass die Zielperson während des relevanten Zeitraums sein Motorrad Suzuki GSX 1300 R benutzen wird. Dies stellt an die Logistik der Beobachtung besondere Ansprüche, um Ronny P. auch lückenlos zu halten.

Deshalb entscheidet die Ermittler neben der Standardausrüstung mit Observationsbus und PKW´s, eines der TUDOR-eigenen Motorräder

Kawasaki ZZR 1400 ABS

Hersteller ist der japanische Schwerindustrie-Konzern Kawasaki Heavy Industries (Abkürzung KHI, jap. 川崎重工業株式会社), gelistet im Nikkei 225, mit Hauptsitz in Kōbe, Hyōgo, Japan, zu verwenden.

Zusätzlich wird, für diesen Perfektionismus ist die Detektei TUDOR weltweit bekannt, der Helikopter

Robinson R 44 Astro

Hersteller Robinson Helicopter Company, 2901 Airport Drive, Torrance CA 90505 USA / California, der Wirtschaftsdetektei TUDOR am Verkehrslandeplatz Flugplatz Schönhagen EDAZ im Trebbiner Ortsteil Schönhagen (südlich von Berlin) im Land Brandenburg stationiert, um im Falle eines Falles dem Highspeed-Motorrad des Ronny P. tatsächlich folgen zu können.

Vorab führen die Ermittler der Detektei TUDOR eine Ortsbesichtigung am Wohnsitz der ZP in Berlin-Adlershof und am Wohnsitz der Eltern (dort steht das Motorrad) in KW - Königs Wusterhausen, Landkreis Dahme-Spreewald durch.
  • Dort machen sie sich mit der Lage vor Ort vertraut.
  • Wo sind die An- und Abfahrtswege?
  • Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Park- und Halteverbotsbeschränkungen.
  • Beste Positionen für die Bereitschaftsfahrzeuge u.v.m.
Für die kommende Woche ist eine stabile Hochdruckwetterlage angekündigt.
Bestes Biker-Wetter also. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ronny P. seinen Rücken „pflegen“ muss.
  • Und richtig!
Montag

08:00 Uhr - Krankmeldung-LohnfortzahlungAlarm in der Zentrale der Firma Detektiv TUDOR in Frankfurt am Main. Der Auftraggeber gibt durch, dass die Beobachtung per sofort und bis auf Widerruf starten kann, denn Ronny P. hat sich komplett für die laufende Woche mit Krankschreibung abgemeldet.

13:00 Uhr - Die TUDOR-Ermittlerinnen und Ermittler sind vor Ort an der Adresse des Ronny P. in Berlin-Adlershof. Vorermittlungen haben bestätigt, dass ZP noch in A-Hof zugegen ist. Die Detektive beziehen ihre unterschiedlichen Beobachtungspositionen in Adlershof, mit Blick auf das Ziel-Wohnhaus.

Wofür dieser Aufwand, nur um einen „kleinen“ Mitarbeiter des „Krankfeierns“ zu überführen?
  • 1. Ronny P. arbeitet in einem Bereich des Unternehmens, das höchste Zuverlässigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlangt.
  • 2. Nachlässigkeit bei der Einhaltung höchster Sicherheitsvorschriften in der Fertigung könnte massivste Auswirkungen im späteren Betrieb der Aggregate zur Folge haben.
  • 3. Nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die physische und psychische Eignung erfüllen, sind geeignet die o. g. Kriterien zu erfüllen.
Zurück zur Beobachtung.

Gegen 14:00 Uhr - bekommen die TUDOR-Detektive im Observationsbus die Zielperson das erste Mal vor die Linse.

Er ist in Begleitung seiner Freundin. Zusammen tragen sie einen großen alten Fernseher aus dem Mietshaus. Von irgendwelchen Beeinträchtigungen durch ein Rückenleiden ist bei Ronny P. nichts zu bemerken. Er wirkt top fit. Auf Video haben die Ermittler des Hauses TUDOR die Szenerie gerichtsverwertbar festgehalten. Den Fernseher stellen die Zielpersonen auf dem Gehweg vor dem Haus ab, dann gehen sie zurück in das Objekt.

Es dauert nicht lang, da fährt auch schon ein klappriger Kombi-PKW mit polnischem Kennzeichen vor. Die Insassen steigen aus, mustern den alten Fernseher der Firma RFT (Rundfunk- und Fernmelde-Technik, kurz RFT, war der Name eines Herstellerverbunds von verschiedenen Unternehmen der Nachrichtentechnik in der Deutschen Demokratischen Republik / DDR), aus dem VEB Fernsehgerätewerk Staßfurt (einer Stadt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt, ehemals Bezirk Magdeburg). Das Gerät mit japanischer Lizenzbildröhre aus DDR-Produktion wird scheinbar noch als reparabel befunden und sofort mitgenommen.

Wenig später tritt Ronny P. mit Candy M. erneut in Erscheinung. Putzmunter in bester Laune ohne irgendwelche Anzeichen einer Erkrankung gehen sie Hand in Hand zum

Murat Bistro & Grill Adlershof, Dörpfeldstrasse 31 - 35, 12489 Berlin.

Hier versorgen sie sich je mit einem Lahmacun (türkische Pizza, ein Fladenbrot aus Hefeteig, das vor dem Backen dünn mit einem würzigen Ragout aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen wird. Lahmacun ist ein traditioneller Imbiss, der meist direkt warm aus dem Backofen gegessen wird. Ähnliche Gerichte sind auch im arabischen Raum bekannt. Die Bezeichnung Lahmacun leitet sich ab vom Altaramäischen (lahm am dschun), was soviel bedeutet wie „Fleisch mit Teig“).

16:00 Uhr - kommen die Zielpersonen schlendernd wieder am Wohnsitz des Ronny P. an. Sie betreten das Haus.

Nach einer weiteren Stunde wird ein PKW VW Passat Variant mit dem KfZ-Kennzeichen

LDS (für Landkreis Dahme-Spreewald)

vorgefahren.

Der Fahrer, allein im Wagen, ist an Hand der frappierenden Ähnlichkeit mit Ronny P. sofort und zweifelsfrei als dessen Vater zu identifizieren. Herr P. läutet an der Klingel seines Sohnes, um dann das Haus zu betreten.

Nach kurzer Zeit wird er mit Ronny P. am VW Passat Variant beobachtet. Herr P. öffnet die Heckklappe des Kombi, zusammen hieven sie einen gebrauchten Fernseher der Marke Grundig aus dem Volkswagen.

Dabei beugt sich Ronny P. tief nach unten, packt kräftig zu und zeigt abermals keinerlei Anzeichen eines rückenbedingten Leidens. Gemeinsam tragen sie den TV in das Treppenhaus und dann die Treppe aufwärts in das zweite Obergeschoß des Alt-Berliner Wohnhauses.

Dabei hören die Detektive der Detektei TUDOR eine Konversation zwischen den Zielpersonen mit:

„Ist ja schon viel, was ihr so an Urlaub habt!“ - Herr P. zu seinem Sohn „Da hatte ich ja selbst als Berufssoldat früher weniger!“

„Ich habe einiges an Überstunden ab zu bummeln, Urlaub habe ich auch noch!“ - entgegnet Ronny.

Also verschweigt Ronny P. gegenüber seinen pflichtbewussten Eltern die Krankfeierei!

Am frühen Abend verlässt der Vater den Wohnsitz des Sohnes. Ronny P. begleitet mit seiner Freundin Candy den Vater zum Auto. Bei der Verabschiedung auf der Straße vernehmen die Ermittler wie sich Ronny P. mit seiner Freundin für den morgigen Vormittag bei den Eltern in KW verabredet. Sie winken dem Vater nach und gehen dann zurück in das Haus.

22:00 Uhr - Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Zielpersonen das Anwesen Berlin Adlershof nicht wieder verlassen. Die Detektive brechen die Beobachtung ab.


2. Tag der Observation

06:00 Uhr - sind die Detektiv-Sachbearbeiter vor Ort in Berlin-A-Hof. Sie beziehen ihre unterschiedlichen Beobachtungspositionen mit Blick auf das Wohnhaus des Ronny P.

Die mobile Observationsgruppe verbleibt in Bereitschaft in den angrenzenden Nebenstraßen. Das Einsatzmotorrad der Detektei TUDOR ist verdeckt im Beobachtungsbus verstaut.

Am TUDOR-Helikopter Robinson R44 Astro in Schönhagen tätigt die Besatzung die tägliche Überprüfung des Fluggerätes, inklusive dem Abbremsen des Triebwerks und dem Wettercheck.

Das Observationsteam ist Einsatz-klar!

07:00 Uhr - Ronny P. und Candy M. sind seit Aufnahme der Beobachtung am heutigen Tag noch nicht in Erscheinung getreten.

08:00 Uhr - Die Situation ist unverändert.

09:10 Uhr - Ronny P. verlässt das Haus. Er zeigt sich auch heute agil. Anzeichen einer Krankheit bedingten Beeinträchtigung sind nicht zu erkennen.

Er geht in ein Bäckereigeschäft in seinem Kiez, um dort frische Schrippen (so nennen die Berliner ihre Brötchen) zu erwerben.

Dann geht’s zurück nach Hause.

10:34 Uhr - beobachten die Detektive des Hauses TUDOR Ronny P. und Candy M. beim verlassen des Zielobjektes.

Sie gehen zum Bahnhof Berlin-Adlershof. Ermittler folgen zu fuß, die mobile Beobachtungsgruppe zieht mit den Fahrzeugen nach und auch das Motorrad Kawasaki ZZR 1400 der Detektei TUDOR wird aktiviert sowie der Hubschrauber startklar in Bereitschaft gebracht.

Die Zielpersonen nehmen die Schnellbahn S46 nach Königs Wusterhausen. Das komplette Beobachtungsteam zieht nach KW nach.

Am Haus der Eltern des Ronny P. angelangt, betreten er und seine Freundin das Anwesen.

Der Aufenthalt hier ist nur von kurzer Dauer, denn wenig später beobachten die Ermittler, dass das Motorrad Suzuki GSX 1300 vom Grundstück gefahren wird. Ronny P. und Candy M. haben sich ihre Motorradkluft übergestreift und brausen nun aus KW über die Bundesstraße 179 Richtung Berliner Ring. Nun kommt die mobile Einsatzgruppe der Detektei TUDOR zum Zuge. Es gelingt, immer unter Beachtung detektivischer Maßstäbe, die Hayabusa zu halten.

Via Telefon und bei Bedarf Flugfunk, wird die TUDOR-Hubschrauberbesatzung auf dem Flugplatz Schönhagen über die Ereignisse auf dem Laufenden gehalten, um im Falle eines Falles Unterstützung aus der Luft zu leisten.

Aber die Fahrt geht zunächst über die BAB10, BAB113, BAB117, B179 wieder nach A-Hof.

Noch am Vormittag parkt Ronny P. seine Maschine auf dem Gehweg am Mietshaus in Adlershof. Er betritt mit seiner Freundin das Haus.

Die Fahrt von KW nach A-Hof verlief mit ordnungsgemäßen Geschwindigkeiten. Somit war es den erfahren Berufsdetektiven der Firma TUDOR möglich, mit den Einsatz-PKW zu folgen. Das Motorrad der Detektei konnte dabei noch ausreichend Abstand halten, um nicht unnötig bei ZP Aufsehen zu erregen.

Circa zwanzig Minuten nach Eintreffen verlassen Ronny P. und Candy M. das Zielobjekt.
Sie tragen Motorradkleidung und führen Biker-gerechtes Reisegepäck bei sich.

Sofort werden alle Detektivinnen und Detektive der Einsatzgruppe alarmiert.

Offensichtlich ist ein größerer Ausflug geplant.

Ronny und seine Freundin scheinen klar zu sein zur Abfahrt. Er startet die Suzuki, eng umschlungen von Candy M. geht es zunächst auf die Agip-Tankstelle auf dem Adlergestell.

Die Zielperson tankt voll.

Dann fährt er über Berlin-Köpenick, Friedrichshagen, Schöneiche, in Rüdersdorf auf den Berliner Ring BAB10 in nördliche Richtung.

Weiter geht die Reise auf die BAB11. Hier erhöht Ronny P. die Geschwindigkeit so, dass die Motorradbesatzung der Detektei TUDOR auf der Kawasaki die Verfolgung übernimmt.
Die Detektive stellen fest, dass die Zielperson mit extrem hohen Kurvenkräften unterwegs ist. Für den gesamten Körper, jeder Biker weiß das, stellt dies eine sportliche Herausforderung dar. Mit Rückenschmerzen oder sonst irgendwelchen gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist das fahren einer Hayabusa bis an die physikalischen Grenzen einfach nicht möglich!

Auf einigen Abschnitten der Bundesautobahn 11 zwischen Bernau und Ausfahrt Eberswalde gerät die Zielmaschine aus der Sichtweite der Ermittler, die schließlich, um ein Auffallen zu vermeiden, einen taktischen Sicherheitsabstand einhalten müssen.

Die Einsatzleitung fordert den Hubschrauber der Firma Detektiv TUDOR zur Unterstützung an. Sogleich erhält der Helikopter die Startfreigabe und von -Berlin Radar- die Freigabe zum Durchflug des Luftraums C (Charly) über Berlin, um möglichst schnell auf kürzestem Weg die Observationsgruppe zu erreichen.

Minuten später meldet die -Beobachtungsgruppe Luft- Sicht zum Zielfahrzeug.

Ronny P. nimmt die Ausfahrt Abfahrt Chorin-Britz und setzt dann die Fahrt auf der Landesstraße L238 Richtung Joachimsthal und weiter nach Altenhof an den Werbellinsee (im Norden des brandenburgischen Landkreises Barnim) in das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin fort.

Die mobile Observationsgruppe mit Kawasaki und Funk-Einsatzwagen schließt wieder auf.

Der TUDOR-Drehflügler nimmt derweil Kurs zum Flugplatz Eberswalde-Finow (EDAV).
Dort wird die Maschine an der Air BP aufgetankt und in Bereitschaftsposition gebracht.

Auf dem Areal der ehemaligen „Pionierrepublik Wilhelm Pieck“ der DDR, direkt am Werbellinsee, heute Europäische Jugenderholungs- und Begegnungsstätte Werbellinsee (EJB), kommen die Zielpersonen zu halt.

Sie quartieren sich für eine Nacht in der einer Jugendherberge ähnlichen Einrichtung ein.

Ein Detektivpärchen der Detektei TUDOR folgt und erhält ein Zimmer im gleichen Gebäude wie die Zielpersonen.Werbellinsee - Berlin Brandenburg


Das Wetter hält sich stabil schön und so nutzen Ronny P. und Candy M. ihren „Kurzurlaub“ für einen Boots- und Angelausflug auf dem malerischen Werbellinsee im Herzen des Biosphärenreservats Schorfheide.

Mit dem Motorrad fahren sie auf das Gelände des Campingplatz "Am Spring", um bei der hier ansässigen Bootsvermietung ein Boot zu chartern.

Mit ihren hochleistungsfähigen Teleobjektiven fertigen die Detektiv-Sachbearbeiter vom Ufer aus gerichtsverwertbare Fotos.


Früher Abend - Ohne Fisch am Haken beenden Ronny und Candy die Bootstour. Sie fahren nach Altenhof am Werbellinsee zum Restaurant "Alte Fischerei" um gemütlich zu speisen.

Die Dunkelheit setzt schon ein, da erreichen sie ihre Unterkunft auf dem großflächigen Areal der Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte Werbellinsee.

Eine Jugendgruppe aus Tschechien (Tschechische Republik, Česko / Česká republika) sitzt am Lagerfeuer, brutzelt Würstchen und Marshmallows (Mäusespeck oder Zuckerspeck genannt, besonders in den USA beliebt, wo zu Thanksgiving beispielsweise Süßkartoffeln mit Marshmallows dekoriert werden).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Detektivbüro TUDOR beobachten, das sich ihre Zielpersonen zu der tschechischen Gruppe an das Feuer setzen, um den Abend „gemütlich“ ausklingen zu lassen.

Zur gleichen Zeit etwa beginnen die Kolleginnen und Kollegen in Dallewitz mit der Nachtschicht, wo sie auch heute die Arbeit von Ronny P. mit erledigen müssen.


3. Tag der Observation

08:00 Uhr - fertigen die TUDOR-Ermittlerinnen und Ermittler verdeckt Fotos des Ronny P. und seiner Freundin Candy M. - sie joggen am See. Auch heute ist von Krankheit, wie zu erwarten, bei Ronny keine Spur. Er wirkt im wahrsten Sinne des Wortes „fit wie ein Turnschuh“.

Nach dreißigminütigem Frühsport und einer erfrischenden Dusche frühstücken die Zielpersonen in den Räumlichkeiten der EJB.

Gegen 10:00 Uhr - checken sie aus, „satteln“ die Suzuki GSX 1300, um gefolgt von den TUDOR-Detektiven, die Reise fort zu setzen.

Verkehrslandeplatz Eberswalde-Finow, die Besatzung des Robinson R44 der Detektei TUDOR hat gerade die persönliche Wetterberatung für den Bereich Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eingeholt, als auch schon die Nachricht über die Bewegung des Zielfahrzeugs auf der BAB11 in nördliche Richtung eingeht.

Die Unterstützung des Überwachungs-Helikopters wird erbeten. Fünfzehn Minuten später meldet die -Besatzung Luft- aus 2500 ft Höhe Sicht zur Hayabusa der Zielpersonen, die mit ihren markanten roten Helmen der Marke Shoei X-Spirit kaum zu verfehlen sind.

Weiter geht die rasante Tour bis zum Autobahn-Kreuz Uckermark. Dort wechselt Ronny P. auf die BAB20.

Vorbei an Pasewalk, Strasburg(Uckermark), Neubrandenburg, Friedland (Landkreis Mecklenburg-Strelitz), Breest und Jamen nimmt er die Ausfahrt27 auf die B111 nach Gützkow (Landkreis Ostvorpommern / Mecklenburg-Vorpommern).

In der Greifswalder Strasse fährt ZP auf die Freie Tankstelle und betankt die Maschine.

Der Robinson R44 mit Pilot U.A. Hoppe hat noch für mehr als zwei Flugstunden Sprit zur Verfügung und landet deshalb, ohne Aufzutanken, auf dem Flugplatz Schmoldow des Sportfliegerclub Greifswald e.V. nur zwischen.

Nach dem Tanken begeben sich die Zielpersonen in Gützkow in ein Lebensmittelgeschäft, kaufen Erfrischungsgetränke, die sie auch gleich zu sich nehmen. Dabei vollführen sie noch einige gymnastische Übungen, wohl um sich von der sportlich-rasanten Fahrt etwas wieder in Form zu bringen. Dabei beugt sich Ronny P. immer wieder ganz weit nach unten und hinten, um den Rücken so richtig zu dehnen! Auf Video wird auch diese Stretcheinlage des „Kranken“ festgehalten.

Mittag - Über die B111 fährt Ronny P. zurück auf die BAB20. Er dreht die Suzuki so auf, dass abermals der Hubschrauber mit Chefpilot und Inhaber der Detektei TUDOR Herrn U.A. Hoppe angefordert wird. In wenigen Minuten, mit Warmstart, kreist der viersitzige Helikopter über der A20 mit Sicht auf das Ziel-Motorrad.

Über Funk meldet die Hubschrauberbesatzung, dass Ronny P. die Ausfahrt auf die Bundesstraße 109 Richtung Greifswald nimmt. Kurze Zeit später hat die Kawasaki der Berufsdetektei TUDOR wieder Anschluss an das Zielfahrzeug.

Ronny und Candy durchfahren die Universitäts- und Hansestadt Greifswald in Vorpommern im Nordosten Deutschlands ohne Stopp.

Auf der B105, entlang dem Greifswalder Bodden über Reinberg und Brandshagen geht es auf der B96 nach Stralsund direkt weiter über die Strelasundquerung neben dem alten Rügendamm auf die Rügenbrücke hinüber zur größten deutschen Insel nach Rügen.

Nachdem sicher ist, dass das Zielfahrzeug die Insel erreicht hat, landet der TUDOR-Hubschrauber auf dem Regionalflugplatz Rügen (EDCG) auf dem Gebiet der Gemeinde Dreschvitz in deren Ortsteil Güttin, etwa 8 km südlich der Stadt Bergen.

Derweil fährt Ronny P. mit seiner Freundin auf der Insel Rügen durch die Ortschaften und bekannten Seebäder Garz/Rügen, Putbus, Göhren, Baabe, Sellin, und Binz nach Sassnitz.

Nach dem Auftanken der Suzuki stellen Ronny und Candy das Motorrad in der Hafenstadt ab, um eine Wanderung zu den bekannten Kreidefelsen der Insel zu unternehmen. TUDORS Detektive folgen auf Schritt und Tritt und halten das Geschehen in Bild, Video und Schriftform gerichtsverwertbar fest.

Später Nachmittag - Nach Stunden des Kraxelns entlang der imposanten Kreideküste bei Sassnitz, verbunden mit dem Suchen und Sammeln von Bernstein, „Hünhnergöttern“ und „Donnerkeilen“ am steinigen Strand, wobei Ronny P. fast ausschließlich in gebückter Haltung zu beobachten war, fahren die Zielpersonen zur

Jugendherberge nach Prora
Mukraner Straße 12
18609 Ostseebad Binz/ OT Prora

Wie die Ermittler beim Check-Inn mithören können, quartieren sich Ronny P.und Candy M. gleich bis zum kommenden Samstag dort ein. Gleichzeitig erklären sie auch noch der Herbergsleitung, welch touristische Höhepunkte sie für die kommenden Tage auf der Ferieninsel noch so geplant haben.

Der Auftraggeber wird über den Stand der Beobachtung per sofort informiert.

Dort wird entschieden, das der Personalchef, gleich nach Erhalt des umfangreichen Beweismaterials der Detektei TUDOR, noch während des Aufenthalts des Mitarbeiters Ronny P. nach Rügen, im Beisein eines Vertreters der Rechtsabteilung des Unternehmens reisen wird, um ihm in flagranti die Kündigungs- bzw. Aufhebungsvertragsunterlagen persönlich zu übereichen. Des Weiteren wird eine Zivilklage gegen Ronny P. abgestrebt, um die entstandenen Detektivkosten wieder ein zu klagen.
Die Beobachtung wird am Ende des Tages weisungsgemäß abgebrochen.
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Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.


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