Bäckerei Mayr & Sohn, das ist jedem Kind in Oberbayern ein Begriff, denn mit seinem Filialnetz in
München, Ingolstadt, Rosenheim sowie in den Landkreisen Altötting, Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Dachau, Ebersberg, Eichstätt, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Miesbach, Mühldorf am Inn, Landkreis München, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm, Landkreis Rosenheim, Starnberg, Traunstein und Weilheim-Schongauist das beliebte Nahrungsmittelunternehmen, mit eigener Produktion, einer der Hauptversorger mit Backwaren in Südbayern.
Vor einigen Jahren zog sich die Großbäckerei mit dem traditionellen Produktionsstandort in München völlig zurück, um einen modernen Betrieb östlich der Landeshauptstadt in Zorneding (einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg) auf dem von der Gemeinde neu erschlossenen Gewerbegrundstück zu errichten.
Der überwiegende Teil der Belegschaft aus München blieb dem Unternehmen treu, auch wenn es für den einen oder anderen mit einem höheren Aufwand an Fahrtkosten und Zeit verbunden war und ist. Aus den Ortschaften Pöring, Ingelsberg und Wolfesing sowie den Nachbargemeinden Vaterstetten, Anzing, Kirchseeon, Oberpframmern und Grasbrunn z.B. kamen auch neue Produktionsarbeiter und Verwaltungsangestellte aus dem direkten neuen Umland hinzu.
Sepp Greißl(*), fünfzig Jahre alt, gelernter Bäcker mit ehemals väterlichem Kleinbetrieb in Kirchstockach, gelegen zwischen Höhenkirchen und Ottobrunn an der östlichen Münchener Peripherie, musste vor einigen Jahren sein Bäckereigeschäft aufgeben. Nach über hundertjähriger Backtradition der Familie Greißl, war es dem Nachkomme Sepp einfach nicht mehr möglich, mit den konkurrenzlos niedrigen Produktionskosten der Großbäckereien im Raum München Schritt zu halten. Nach zähem Überlebenskampf blieben nur Schulden und das Ende der Selbstständigkeit.

Von der Agentur für Arbeit wurde, der mittlerweile Langzeitarbeitslose, S. Greißl in den neuen Betrieb der Lebensmittelindustrie, wie es seiner Zeit hieß, nach Zorneding zu Mayr & Sohn vermittelt.
Nur etwa fünfzehn Kilometer vom Wohnsitz des Sepp G. gelegen, war dieser, Ironie des Schicksals, aus wirtschaftlicher Not heraus gezwungen, täglich zu einem seiner Erzkonkurrenten zu pendeln um sich dort zu verdingen. An die Schichtarbeit in der Produktion bei Mayr&Sohn konnte sich Sepp Greißl nur schwerlich gewöhnen, denn er war es stets gewöhnt immer ab zwei Uhr nachts in seiner eigenen Bäckerei handwerklich Backwaren zu produzieren. Immer der gleiche Rhythmus, immer die gleichen Zeiten, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. So einen „alten Baum“ nochmals zu verpflanzen ist nicht einfach.
Wie auch immer, seit zweieinhalb Jahren ist Sepp Greißl als erfahrener Bäckermeister bei Mayr & Sohn beschäftigt. Er verdient gutes Geld, ist allseits geschätzt und gibt den Lebensmittelchemikern der Großbäckerei so manches Mal wertvolle Tipps zur Geschmacksverbesserung.
Szenewechsel
Frankfurt Airport, ein Mitarbeiter der Detektei Detektiv TUDOR ist als Abholer vor Ort am Flughafen Terminal I. Seine Aufgabe, zwei Herren der Geschäftsleitung der Firma Bäckerei Mayr &
Sohn aus München kommend aufzunehmen, um die Herrschaften zu einem persönlichen Beratungsgespräch in die Zentrale der Wirtschaftsdetektei zu geleiten.An diesem Tag wurden mit der Fahrt zum Frankfurter Flughafen sprichwörtlich gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, denn zuvor brachte ein Angestellter der Detektei TUDOR, in seiner Funktion als Personenschützer mit einer der firmeneigenen Panzerlimousinen seine Schutzperson, eine israelische Top-Managerin, sicher bis zum Check-In bei der Fluggesellschaft EL AL Israel Airlines zum Weiterflug nach Tel Aviv-Jaffa.
Die Kurzstrecken-Linienmaschine der Augsburg Airways, aus München kommend, hat pünktlich auf der Piste 25L des größten deutschen Flughafens aufgesetzt.
Der langjährig erfahrene Detektiv und Leibwächter der Detektei TUDOR geht zum zweiten Auftrag des heutigen Tages über. Er zückt die vorbereitete Tafel mit der Aufschrift „Mayr & Sohn“, um im Bereich Ankunft auch von den Klienten der Firma Detektiv TUDOR erkannt zu werden.
Herr Mayr persönlich, in Begleitung seines Produktionsleiters Werk Zorneding, staunen nicht schlecht, als sie in einer schwer gepanzerten Limousine mit separatem Sauerstoffsystem und weiteren technischen Raffinessen, in die Hauptniederlassung der Detektei in die Frankfurter Rothschildallee chauffiert werden. Nachdem Herr Mayr, ganz typisch der Selfmade-Manager, über diese offensichtliche Verschwendung aufgeklärt wurde, gibt er sich zufrieden und stellt zu einem Produktionsleiter fest:
- „Hier sind wir richtig, der Inhaber weiß wohl seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die wertvolle Ausrüstung sinnvoll und logistisch einzusetzen!“.
- „Wir verzeichnen in unserem neuen Produktionsbetrieb Zorneding bei München Verluste an Backwaren. Ein gewisser Schwund ist in der Branche normal, verursacht durch Eigenverzehr der Belegschaft, Bruch, Verunreinigungen etc. Mit den nun festgestellten Fehlbeständen, sind diese Faktoren aber nicht mehr zu erklären. Vermutlich wird in größerem Umfang Ware entwendet. Wie, das ist momentan für uns ein Rätsel. Im Übrigen ist der Betriebsrat über den Besuch unsererseits in ihrer Frankfurter Detektei noch nicht in Kenntnis gesetzt!“
- „Die Ware wird aus dem Werk direkt verbracht. Wie, ist uns absolut unklar!“ - ergänzt der Produktionsleiter.
Somit wird vereinbart, dass in wenigen Tagen, ein streng konspiratives Treffen, Detektiv TUDOR - Firma Mayr & Sohn mit Betriebsratsvorsitzenden und Rechtsanwalt, 50 km südlich von München im Wildbad Kreuth (ehemaliges Kurbad und Ortsteil der Gemeinde Kreuth nahe dem Tegernsee, im Tegernseer Tal mit den Gemeinden Gmund am Tegernsee, Rottach-Egern, Kreuth, und Bad Wiessee in Bayern), wo Familie Mayr eine Ferien- und Tagungsvilla besitzt, stattfinden wird.
Ungepanzert werden die Gäste der Firma Detektiv Tudor Frankfurt zurück zum Rhein-Main-Flughafen chauffiert, wo sie den Nachmittagsflug der Lufthansa zum Flughafen München Franz Josef Strauß (Munich Airport) antreten.
Gleich im Anschluss an das vergangene Wochenende ist die zweite Besprechung in Kreuth terminiert. Im eng involvierten Personenkreis, Herr Mayr - Produktionsleiter - Rechtsanwalt - Betriebsratsvorsitzender - Detektiv TUDOR, wird die weitere Strategie zur Aufklärung des Betriebsproblems erarbeitet.
Wichtiger Tagesordnungspunkt, weil für die erfolgreiche Arbeit der Detektive unerlässlich, ist die Zustimmung des Betriebsrats zur Überprüfung der als Tätergruppe in Frage kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bäckerei Mayr & Sohn. Dies ist erfolgt, da bei negativer Entscheidung die Gespräche mit der Wirtschaftsdetektei hätten abgebrochen werden müssen.
In Abwägung des entstandenen und noch zu erwartenden Schadens für das Gesamtunternehmen, stellt der Vorsitzende der Arbeitervertretung deren Persönlichkeitsrechte jedoch hinter die des Konzerns, zur Sicherung der Arbeitsplätze und des innerbetrieblichen Friedens.
Unter einem sachlichen Vorwand wird demnach der Produktionsleiter mit dem Personalchef Personalunterlagen der als Tatverdächtige in Betracht kommenden Arbeiterinnen und Arbeiter, unter strengsten Datenschutzrichtlinien, Detektiv TUDOR zur Verfügung stellen, um damit eine detektivische Rasterfahndung zu ermöglichen.
Die Einschleusung von Detektiven, wie zunächst von Herrn Mayr angedacht, wird schnell verworfen, weil der Produktionsleiter einschätzt, dass dies sofort vom Betriebspersonal als solches erkannt werden könnte, da seit über einem halben Jahr ein Einstellungsstopp propagiert wurde, der noch bis auf unbestimmte Zeit anhalten soll.
Nach Abschluss der Rasterfahndung, wird Detektiv TUDOR das Einsatzkonzept erarbeiten und vorlegen, über das dann nochmals der Kreis der Involvierten abzustimmen hat.
Über vierzig Jahre Erfahrung bei »Beobachtungen und »Ermittlungen zum Zivil- und Strafrecht, sind die Grundlage für das erfolgreiche Arbeiten der Firma Detektiv TUDOR das ist in Deutschland, Europa und bei Klienten der Berufsdetektei in Übersee bekannt und geschätzt.
Nach fünf Arbeitstagen haben die Detektivsachbearbeiter der Detektei TUDOR ein Täterbild erstellt, das weitere detektivische Fahndungen einzig und allein auf Sepp Greißl fokussiert.
In einer Videokonferenz werden die Entscheidungsträger über das vorläufige Ergebnis, mit umfangreicher Darlegung, schlüssig informiert.
Sepp Greißl arbeitet an der Produktionstrasse, wo sämtliche Verluste registriert werden. Wie die umfangreichen Ermittlungen zur Zielperson (ZP) ergeben haben, ist sein ehemals geschlossenes kleines Bäckereigeschäft in Kirchstockach (Brunnthal, Kirchstockach mit Neukirchstockach, Waldbrunn und der Gudrunsiedlung, Otterloh sowie Hofolding und Faistenhaar sind die in den Rodungsinseln des Deisenhofener bzw. Hofoldinger Forstes gelegenen Siedlungsschwerpunkte. Weitere Ortsteile sind Englwarting, Portenläng und Riedhausen. Überregional bekannt ist der Ort durch das im Gemeindegebiet befindliche Autobahnkreuz München-Süd, das früher als „Brunnthal-Dreieck“ bezeichnet wurde) etwa zeitgleich mit den registrierten Verlusten wieder eröffnet worden. Seine Ehefrau tätigt den Verkauf von Backwaren, produziert wird aber in dem kleinen Familienbetrieb nicht mehr.
Die Involvierten sind überrascht.
- „Der Sepp, dass hätte ich nicht erwartet!“ - stellen zeitgleich Herr Mayr, der Produktionsleiter und der Betriebsratsvorsitzende fest.
- Die Auftraggeber stimmen dem weiteren Verlauf der Ermittlungen zu.
Als durchreisende Versicherungsagenten werden zwei Privatdetektive den Testkauf im kleinen Backwarengeschäft der Familie Greißl durchführen.
Am Folgetag überreichen die Detektivsachbearbeiter dem Produktionsleiter der Bäckerei Mayr & Sohn die sichergestellte Ware bei einem konspirativen Treff in Wasserburg am Inn. Ohne den Hintergrund Preis zu geben, wird der Produktionschef im Labor der Firma Mayr & Sohn die sichergestellten Beweisstücke einer Überprüfung unterziehen lassen. Doch schon gleich bei der Übergabe stellt er fest:
- „Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass das von ihnen bei Greißl erworbene Backgut aus unserem Hause stammt. Meine Produkte kenne ich aus dem „ff“. Wir sind dank ihrer Rasterfahndung effektiv und schnell dem richtigen Täter auf der Spur!“
- „Herr Hoppe, ich kann ihnen die Mitteilung machen, dass sie und ihre Mitarbeiter mit den Vorermittlungen genau richtig liegen. Sie haben mal wieder, wie es ihr guter Ruf ist, „voll in’s Schwarze getroffen“. Das bei Herrn Sepp Greißl von ihren Detektiven sicher gestellte Gebäck, ist zweifelsfrei in meinem Betrieb produziert worden. Ein voller Erfolg! In Absprache mit unserem Rechtsanwalt und dem Betriebsratsvorsitzenden, haben wir beschlossen, nun auch die nächste Stufe ihrer Aufklärungsarbeit zu veranlassen. Bitte observieren sie per sofort bis zum endgültigen Ergebnis unseren Mitarbeiter Herrn Sepp Greißl, um aufzudecken, wie er das Diebesgut aus unserem Betrieb bringt. Die Publikation nach ihrem Fall, wird den präventiven Effekt in meinem Unternehmen nicht verfehlen. Ich möchte mich mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an dem Auftrag arbeiten aber unbedingt noch mal persönlich treffen. Darum schlage ich gleich für die kommenden Tage ein Meeting am Chiemsee vor. Bei einem Essen im separaten Speisezimmer eines guten Hotels, sollten wir in kleiner Runde der „Eingeweihten“ einen konstruktiven Gedankenaustausch für die Sache nochmals anregen, um wie bisher, schnell und zielsicher das Schlussergebnis zu erarbeiten!“
Gleich im Anschluss an das Arbeitsgespräch in Prien am Chiemsee im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, beginnen die Detektivsachbearbeiter mit den umfangreichen Vorbereitungen der lückenlosen Überwachung der Zielperson im Innen- und Außenbereich der Industriebäckerei Mayr & Sohn in Zorneding. Weil die Bäckerei praktisch ununterbrochen im Drei-Schichtsystem betrieben wird, stellt die konspirative Installation entsprechender detektivischer Überwachungstechnik, das TUDOR-Beobachtungsteam vor ganz besondere Herausforderungen. Die ganze Erfahrung aus über vierzig Jahren Detektivarbeit fließt in die Vorbereitungen um den Auftrag, wie erwartet erfolgreich abzuschließen.
Abend
Die Beobachtung ist angelaufen. Alle Detektivsachbearbeiter sind auf Position. Etwa zeitgleich mit den Kollegen der Nachtschicht, trifft auch Sepp Greißl mit seinem Volkswagen VW Caravelle, mit markanten verdunkelten Scheiben, auf dem Mitarbeiterparkplatz ein.
Das Areal ist von einer Wach- und Schließgesellschaft aus München gesichert. Es existiert nur ein zentraler Ein- und Ausgangsbereich zum Betriebsgelände. Mitarbeiter, Lieferanten und Besucher kommen theoretisch am Betriebsschutz nicht vorbei, denn die Kontrolle ist 24 Stunden veranlasst.
Um gänzlich alle Eventualitäten zu berücksichtigen, ist mit Beginn der Observation der Wohnsitz mit dem kleinen Bäckereigeschäft im Erdgeschoß der Familie Greißl in Kirchstockach unter permanenter Kontrolle der Detektei TUDOR, denn es ist nicht auszuschließen, dass einer der Auslieferungsfahrer mit Sepp Greißl gemeinsame Sache macht und ihm Ware anliefert. Zusätzlich wird auch Sepp Greißl selbst und seine Ehefrau, die die Verkaufsstelle betreibt, auch außerhalb der Schicht beobachtet, um aufzuklären, ob die Zielpersonen ihre Ware aus dem Großbäckereibetrieb Mayr & Sohn nicht selbst von einem für das Auftraggeberunternehmen tätigen Transporteur, an einem unbekannten Ort, in Empfang nehmen und nach Kirchstockach transportieren.
Alle zwei Stunden, jeder der Arbeiter und Angestellten der Bäckerei Mayr & Sohn kennt die Zeiten mittlerweile, tätigt ein Wachmann seine Kontrollrunde um die Objektumzäunung des Betriebsgeländes. Weil, aus Gründen zur Wahrung der Konspiration, die Objektschutzfirma München nicht von der Präsenz der Wirtschaftsdetektive im und um das Zielareal herum in Kenntnis gesetzt wurden, ist abermals das detektivische Geschick der Sachbearbeiter der Detektei TUDOR gefragt, um keine Aufmerksamkeit der Wachschutzleute aus München zu erregen.
Pünktlich erscheint Herr Sepp Greißl an seinem Arbeitsplatz, meldet die Beobachtungsgruppe Innenbereich an das Observationsteam. Sepp G. bedient eine Industrie-Backstraße in der Backwarenfabrik.
Etwa zwei Stunden später.
Der Backvorgang ist beendet. Es ist zu beobachten, dass Herr Greißl den ersten Schwung an Broten aus der Anlage entnimmt.
Er schaut nach links und rechts. Als ihm klar zu sein scheint,
dass niemand in seiner Nähe ist, entnimmt er aus einer Ablage unterhalb eines Förderbandes einen Jutesack und verbringt dann blitzschnell zwei Dutzend Leiber in den Sack, um diesen dann an die Seite zu stellen, abgedeckt mit einer Bäckerschürze. Wenig später kommen zwei Mitarbeiter in den Arbeitsbereich der Zielperson. Sie verladen die frisch gebackenen Brote in bereit stehende Kunststoffpaletten, fertig zum Abtransport.
Nachdem sich die Szenerie beruhigt hat und Sepp Greißl seine Fertigungsanlage Semmeln und Brezn eingestellt hat, wendet er sich seinem Brotsack zu.
- „Jetzt wird es spannend!“ - verständigen sich die Detektivsachbearbeiter über Funk.
Der Sachverhalt wird gleich an die Beobachtungsgruppe Außenbereich übermittelt, die sofort beginnt zu eruieren, wohin dieser Lüftungsschacht letztlich endet.
Neunzig Minuten später.
Herr Greißl macht seine Anlage klar zum Entleeren. Brötchen und Semmeln, frisch duftend und knusprig braun auf den Punkt gebacken, verlassen voll automatisch die Taktstraße. Doch zuvor nimmt sich Sepp Greißl „seinen Anteil“. Der gefüllte Sack landet dieses Mal sogleich im Luftschacht. Erst danach verständigt die Zielperson seine Kolleginnen und Kollegen, die die fertigen Backwaren in die üblichen Paletten verladen, um diese dann auf Wagen zum Abtransport in die LKW’s zu schieben.
Letztmalig in dieser Schicht beschickt Sepp Greißl „seine“ Anlage. Nun soll er Weckerl und Rosensemmeln backen.
Nachdem der riesige Ofen versorgt und eingestellt ist, begibt sich die Zielperson zur Pause.
Das Observationsteam außerhalb der Objektbegrenzung der Firma Bäckerei Mayr & Sohn ist derweil fündig geworden. Die Mündung des Luftschachts nach Draußen ist lokalisiert. Tatsächlich müsste es möglich sein, ohne auf das Gelände zu gelangen, bei Demontage des Luftschachtgitters, unbemerkt von Außen hinein zu gelangen.
Alles wird für eine Überwachung dieser „Achillesferse“, des ansonsten gut geschützten Betriebsareals, organisiert.
Zu dieser Stunde „spuckt“ der Industriebackautomat, als Ergebnis des Endes der Nachtschicht, seine Produkte aus. Sepp Greißl muss hierfür nur ein paar Knöpfchen drücken. Die richtigen Backzeiten hat er eigentlich im Blut, aber heuer hat die Technik über die Tradition gesiegt. Doch trotzig verlangt Sepp G. abermals von der Maschine seinen Tribut. Ein dritter Jutesack füllt sich mit Backwaren und landet im Luftschacht.
Das Gros an Backspezialitäten aus Bayern, welche in der Bäckerei Mayr & Sohn in Zorneding in der heutigen Nachtschicht erzeugt wurde, verladen die Produktionsarbeiterinnen palettenweise in die Lastkraftwagen.
Noch herrscht Dunkelheit. Mit einer Stabtaschenlampe läuft der Wachposten des Münchener Sicherheitsunternehmens durch den Beobachtungsbereich der Detektivsachbearbeiter, die er aber nicht wahrnehmen kann. Alles scheint für ihn ohne Vorkommnisse und somit freut er sich bereits auf das Ende der scheinbar ewig langen Nachtschicht.
- „ZP hat den Arbeitsplatz verlassen!“ - tönt es über die Knopf-Headsets der Privatdetektive und Wirtschaftsdetektive.
Schließlich parkt er seitlich am Lüftungsschachtausgang, öffnet die Schiebetür des VW, schraubt in Sekunden das Luftschachtgitter auf, um nacheinander sein Diebesgut in den Transporter zu verladen.Das Ganze dauert nicht mehr als zwei Minuten. Schon hat Sepp G. den Luftschacht verschlossen und fährt mit den entwendeten Backwaren in Richtung Kirchstockach. Unbemerkt folgt die mobile Beobachtungsgruppe dem Zielfahrzeug. Über Funk sind die Detektive vor Ort an der Privatbäckerei der Familie Greißl über das Geschehen informiert.
- Sie erwarten die baldige Ankunft der sprichwörtlich „heißen“ Ware, die ja wirklich noch backwarm ist.
Nur Minuten später erhellt sich der Verkaufsraum des alt eingesessenen Geschäfts. Sepp Greißl verbringt mit seiner Ehefrau Brote, Semmeln und all die immer noch warmen Backwaren aus der Nachtschicht der Großbäckerei Mayr & Sohn in die Regale.
Die ersten Kunden klopfen an und werden so gleich von Frau Greißl bedient. Zwei Ermittler der Detektei TUDOR, getarnt als Handwerker betreten ebenfalls das Zielobjekt. Sie hören die Konversation zwischen Frau Greißl und ihrer alten Stammkundschaft mit:
- „Grüß Gott, Frau Greißl, das ist so schön, dass sie wieder ihren Laden betreiben. Wir alten Leut wüssten sonst gar net, wo wir unsere frischen Semmeln, Brezn und Bauernbrote in der Früh sonst heranschaffen. In der Nähe gibt es einfach keinen Bäcker mehr!“
Das sicher gestellte Material wird nachher als Beweismittel dem Produktionsleiter der Firma Mayr & Sohn zugestellt.
Schätzungsweise an die fünfzig Kilogramm Backwaren hat an diesem Tag Sepp Greißl aus der Produktionshalle in Zorneding entwendet.
Bei der noch am gleichen Tag stattfindenden Besprechung und Auswertung des Einsatzes mit dem Auftraggeber, seinem Produktionschef und dem Betriebsratsvorsitzenden wird schnell hoch gerechnet, dass in einem Jahr sage und schreibe etwa zwölf bis fünfzehn Tonnen (!) Verlust durch diese dreiste Tat entstanden sind.
Mit Zustimmung des Betriebsrats wird der Rechtsanwalt aus München, der Bäckerei Mayr & Sohn, zum Meeting bestellt. Nach Einsicht in die Berichte der Detektei TUDOR, empfiehlt er, um die Regelmäßigkeit dieser Straftat auch zweifelsfrei zu dokumentieren, noch an zwei weiteren Schichten die Überwachung der Zielperson zu veranlassen, um dann am letzten Tag, mit Unterstützung der Polizei, den Zugriff auf frischer Tat zu vollziehen.
Auftragsgemäß setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Detektei für München, die Firma Detektiv TUDOR, die Observation am darauf folgenden Tag fort.
Weil die Sicherheitsfirma München, die mit dem Objektschutz, Ein- und Auslasskontrollen und mit Werkschutz rund um die Uhr, am Produktionsstandort der Industriebäckerei Mayr & Sohn beauftragt ist, gemeldet hat, dass der Handwerkerbus einer hessischen Firma des nachts im weitläufigen Außenbereich auffällig wurde, unterstützt der Produktionschef die Legende der Detektei TUDOR und bestätigt, dass ein Unternehmen damit beauftragt ist, während der Dunkelheit die Bewegungsmelder entlang der Umzäunung zu prüfen. Man habe von Seiten der Geschäftsleitung versäumt, die Münchener Wach- und Schließgesellschaft davon in Kenntnis zu setzen, weil die Elektriker aus »Frankfurt keine Besucherausweise benötigen, da sie ja ausschließlich im Außenbereich arbeiten. Für die Überwachung im Innenbereich hatte sich angeboten, die Detektive im Büro des Geschäftsführers einzuquartieren, von wo aus sie die Beobachtungselektronik steuern ohne das jemand, außer den Eingeweihten, Kenntnis davon hat.
In der über vierzig jährigen Firmengeschichte der Detektei Detektiv TUDOR, hatten sich immer wieder Fälle ereignet, in denen Bewachungspersonal als Hehler oder gar selbst als aktive Straftäter ermittelt worden. Weil auch dies selbstverständlich im Auftrag der Mayr & Sohn Bäckerei nicht ausgeschlossen werden konnte, sind die Wachleute in die Aktion nicht eingeweiht.
Auf die Minute genau wie am Vorabend, fährt Sepp Greißl seinen Volkswagen aus dem Anwesen im oberbayerischen Kirchstockach. Als er bereits auf der Straße angelangt ist, um seiner Frau aus dem Fahrzeug zum Abschied zuzuwinken, gestikuliert diese ihm zu anzuhalten. ZP bremst, steigt aus, um zu seiner Ehefrau zu rufen:
- „Ja Herrschaftszeiten, was is denn jetzt schon wieder, bist’s närrisch?“
- „Nicht das die dich noch drankriegen, weil du Säcke mitnimmst!“ - lacht sie verstohlen.
- „Gib schon her, verrücktes Weib, nur wegen di mach i diesen Schmarrn überhaupt. War doch deine Idee!“ - antwortet Sepp G., steigt ein und fährt aus dem Beobachtungsbereich der Detektivsachbearbeiter.
- An exakt gleicher Position wie am Vorabend, stellt Sepp Greißl seinen Kleinbus ab.
Sepp G. steigt aus, öffnet die seitliche Schiebetür des Kleinbusses, um schließlich die leeren Säcke in seine Arbeitstasche zu stopfen. Dann geht er seelenruhig durch das kontrollierte Werkstor auf das Areal seines Arbeitgebers, lässig den Werkschutz grüßend.
Zehn Minuten später meldet die Beobachtungsgruppe Innenbereich an die Einsatzkräfte,
dass die ZP in Arbeitskleidung an seinem automatisierten Tätigkeitsplatz erscheint, um die Backanlage vom Kollegen der Spätschicht zu übernehmen.Später beschickt er den Industriebackofen mit Laugenbrezn für den ersten Backgang dieser Schicht.
Wie am Tag zuvor, mit offensichtlicher Routine, wie die Detektivsachbearbeiter in ihrem minutiösen Beobachtungsbericht festhalten, füllt Sepp Greißl einen der Jutesäcke mit exakt dreißig Brezn, die er wieder im Luftschacht bunkert.
Erst danach gibt Herr Greißl seinen Mitarbeiterinnen Nachricht, dass der Backvorgang beendet ist und sie die fertigen Produkte verladen können.
Bei den folgenden zwei Backtranchen bedient sich die Zielperson an den produzierten Bauernbroten, Semmeln und Weizenmischbroten.
Das Ende der Nachtschicht naht. Das kleine Tiefdruckgebiet im Böhmischen ist Richtung Slowakei abgezogen. Nichts desto Trotz ist der nahende Morgen weiter mit trockener, für die Jahreszeit viel zu warmer Luft erfüllt, denn ein Tief südlich der Alpen, das sich über der Adria festgesetzt hat, regnet sich von Rimini, Ravenna, Venedig bis nach Triest und Rijeka ab. Tirol und Oberbayern jedoch versorgt es im Norden mit Föhn, was nicht jeden erfreut.
Auch als Sepp Greißl in den Beobachtungsbereich der Observierungsgruppe Außenbereich gelangt, merkt man ihm sein wetterbedingtes Unwohlsein an. Er zieht die Stirn in Falten und brubbelt irgendetwas vor sich hin. An seinem VW Transporter angelangt, steigt er sofort in das Fahrzeug und nimmt den Feldweg zur Rückfront der Backhalle.
Was er nicht weiß ist, dass aus welchem Grund auch immer, der letzte Rundgang des Objektschutzpersonal München noch nicht erfolgte.
Plötzlich, die TUDOR-Detektive beobachten, dass Sepp. G. gerade in Höhe Lüftungsschacht zu halt kommt, nähert sich ihm von vorn der Wachmann:
- „Sepp, was fährst du denn hier rum? Man könnte ja annehmen, du willst in deinen eigenen Arbeitsplatz einbrechen!“
- „I, i,... ich, ich nehme doch immer diese Abkürzung hier. Das spart mir zwei Ampeln!“
- „Alles klar, war doch nur ein Witz. Schönen Feierabend für dich, bis morgen!“
- „Das war knapp!“. - denkt sich Sepp Greißl „Ich sollte vorsichtiger sein!“
Die Zielperson Sepp G. fährt zum Schein den Landwirtschaftsweg weiter. Dreht zügig eine Runde um das Carree im Gewerbepark bei München in Zorneding, denn es ist Sonnenaufgang. Bald wird das Morgengrauen die Szenerie erhellen.
Vor der Hallenrückseite, permanent verdeckt von den Detektiven der Detektei TUDOR beobachtet, bringt Sepp Greißl den Kleinbus zu halt. Flink entfernt er die Abdeckung des Luftschachts, um drei prall gefüllte Jutesäcke, mit noch warmen Inhalt, einem Weihnachtsmann gleich, in den Laderaum des Großraum-PKW zu verladen.
Wieder weisen die Detektivsachbearbeiter der Detektei TUDOR gerichtsverwertbar nach, dass die Zielperson sein Diebesgut zu seinem Wohn- und Gewerbesitz verbringt, um die Ware dort für den eigenen Profit zu veräußern.
Die Sachlage ist eindeutig. Wie parallel getätigte Ermittlungen der Detektei Detektiv TUDOR belegen, betreibt Familie Greißl das Bäckereigeschäft in Kirchstockach seit achtzehn Monaten wieder neu, nachdem das Backen selbst endgültig eingestellt wurde.
Laut dem Inventurergebnis der Firma Mayr & Sohn, deckt sich dieser Zeitraum, ohne Zweifel mit den Verlusten in der Produktionstrasse im neuen Werk Zorneding.
Von einem weiteren Testkauf im Geschäft der Familie Greißl wird aus taktischen Gründen an diesem Morgen verzichtet. Die Beweislast ist ohnehin eindeutig.
Alles wird an diesem letzten Einsatztag organisiert, um den finalen Zugriff sicher und ohne Gefährdung für die Zielperson und die beteiligten Fahnder ablaufen zu lassen.
Bei einsetzendem Nieselregen fährt Sepp Greißl zu seiner wahrscheinlich letzten Nachschicht in der Großbäckerei Mayr & Sohn nach Zorneding. Als würde sie etwas ahnen, winkt ihm seine Ehefrau heuer besonders lang nach.
Herr Mayr persönlich setzt, um einen Großalarm zu vermeiden, den Werkschutz Oberbayern, der auf dem Areal der Bäckerei Mayr & Sohn seinen Dienst versieht, über anwesende Detektive und einem bevorstehenden Zugriff in einem Diebstahlsdelikt in Kenntnis. Das Wachpersonal München wird zu absolutem Stillschweigen vergattert. Zudem sollen eigenmächtige Aktionen in dieser Phase der Ermittlungen dringlichst unterbleiben.
- „Versehen sie ihre Nachtschicht so wie immer, dann wird alles planmäßig ablaufen!“ - empfiehlt Herr Mayr der Sicherheitsfirma München.
- „Die passen gut in mein morgiges Sortiment!“ - überlegt sich Sepp G.
Dann werden Salzzöpfe, die bei Mayr & Sohn von Hand geflochten sind, Herrn Sepp G. angeliefert.
- „Salzzöpfe, Salzzöpfe, meine Kunden wollen Brote und Semmeln kaufen. Wenn das heute so weiter geht, muß ich noch Backwerk selber besorgen, bei meinem alten Freund aus der Lehre in Haar (Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München)!“
Eine Erlösung aus seiner Misere sieht ZP, als er den Backautomaten dann doch noch mit Bauernbroten beschicken darf.
- „Letzte Entleerung für heute. Zielperson hat zwanzig Brote im dritten Sack verpackt und zu den anderen in den Luftschacht gelegt!“ - tönt es in den Funkgeräten der Außenobservationsgruppe, als sie die Nachricht von der Innengruppe erhalten.
Die vorab rekognoszierten An- und Abfahrtsstrecken zum Zielpunkt, dem Landwirtschaftsweg entlang der Rückseite der Backhalle mit dem Luftschacht, werden mit Nachtsichtgeräte - Technik ausgespäht. Keine Fremdfahrzeuge oder Personen im relevanten Bereich, stellen die Detektivsachbearbeiter zufrieden fest.
Kurz vor Ende der Nachtschicht.
Ein Sicherheitsmitarbeiter der Wach- und Schließgesellschaft aus München tätigt seine letzte Kontrollrunde im Außenbereich, auch entlang dem Zielobjekt. Von dem bevorstehenden Szenario ahnt der private Schutzmann nichts und so sehr er sich auch anstrengt, irgendwelche versteckten Detektive, die sich auf dem Gelände der Mayr & Sohn aufhalten sollen, eventuell in seinem Zuständigkeitsbereich „entlarven“ zu können, es soll ihm nicht gelingen, die Tarnung der TUDOR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu knacken.
Scheinbar unsichtbar, sind die Detektive aus Frankfurt am Main da und doch nicht da.
- „Pünktlich wie ein Bäcker“, verlässt Sepp Greißl den Beobachtungsbereich der Observationsgruppe Innen zum Feierabend. Über Funk geht der Sachverhalt an die Detektive im Außenbereich.
- „ZP am Fahrzeug - steigt ein - startet den Caravelle - fährt vom Parkplatz - erreicht den Feldweg!“ - informiert die Außengruppe.
Er öffnet den Zugang zum Luftschacht, um sein Beutegut, wie jeden Tag, in das Privatfahrzeug zu verbringen. Bei dem zweiten Sack entscheiden sich die Wirtschaftsdetektive zum Zugriff.
Scheinwerfer aus der angrenzenden Buschreihe erhellen das Geschehen abrupt. Sepp Greißl scheint wie gelähmt. Mit ihren großen Stabtaschenlampen leuchten die Detektive der Zielperson direkt in das Gesicht und rufen ihn formal juristisch, nach Jedermann-Festnahmerecht §127 Abs. 1 Strafprozessordnung (StPO), korrekt an:
„Herr Sepp Greißl, bleiben sie stehen - sie sind vorläufig festgenommen!“
Herr Greißl verhält sich absolut ruhig. Er hat wohl verstanden, dass er durch eindeutige Sachlage, jeder Versuch der Flucht und des Leugnens, zwecklos sein würden.
Nachdem sich die Detektive davon überzeugt haben, dass die Zielperson unbewaffnet ist und auch nicht die Möglichkeit hat, aus seinem Privatwagen Waffen jedweder Art zu erlangen, erklären sie ihrer Zielperson die Umstände.
- „Herr Sepp Greißl, wir sind eine Einsatzgruppe der Detektei für München - Detektiv TUDOR, Detektive für Wirtschaftskriminalität. Sie waren, aus begründetem Verdacht, Gegenstand unserer Beobachtungen und Ermittlungen. Dabei haben wir zweifelsfrei ermittelt, dass sie frisch produzierte Backwaren, in nicht unerheblicher Menge, täglich aus dem Werk Mayr & Sohn entwenden, um das Gut dann in ihrem Privatgeschäft in Kirchstockach, zusammen mit ihrer Ehefrau zu veräußern. Sie sind nach §127 Abs. 1 Strafprozessordnung auf frischer Tat angetroffen und deshalb vorläufig festgenommen. Wir erwarten in Kürze das Eintreffen der Polizei, die Kollegen werden dann die Anzeige aufnehmen. Möchten sie sich vorab äußern?“
- „Also, ja ... ich habe, ja ich habe das wohl getan. Ich kann doch nicht die Arbeit von Generationen, meiner familiären Vorfahren sterben lassen. Ich bin doch Bäcker. Die Großen machen uns alle kaputt. Komme ich jetzt ins Zuchthaus?“
- „Beruhigen sie sich erst mal. Alles wird sich aufklären. Ganz sicher gibt ihnen Herr Mayr die Chance der Wiedergutmachung. Mittlerweile kennen wir ihn als sehr herzlichen Unternehmer ziemlich gut!“ - wirken die TUDOR-Detektive auf Sepp G. ein.
Noch ist das laufende Verfahren gegen Sepp Greißl und seine Ehefrau nicht abgeschlossen. Bei einem Nach-Meeting mit der Geschäftsleitung der Firma Mayr & Sohn und der Firma Detektiv TUDOR in Berchtesgaden (Markt im äußersten Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern und Mittelzentrum des südlichen Teiles des Landkreises Berchtesgadener Land) wo Herr Mayr persönlich dem TUDOR-Team für die hervorragende Arbeit dankte, signalisierte er zugleich, sich vorstellen zu können, Herrn Sepp Greißl weiter in seinem Unternehmen zu beschäftigen. Zweierlei Gründe bewegen ihn dazu.
Ist Sepp Greißl ein sehr guter Fachmann, der sich ständig durch neue Ideen und Verbesserungen in die Produktion einbringt.
Zudem bekäme er die Chance, den verursachten Schaden abzuarbeiten, wozu er als Langzeitarbeitsloser in seinem Leben keine Möglichkeit mehr hätte.
Sein Privatgeschäft werde er aber für immer aufgeben müssen.
- „Das ist halt der Lauf der Zeit!“ - begründet Herr Mayr.

Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.

