Angriff mit Akustikwaffen und Mikrowellenstrahlen in Bad Homburg abgewehrt!


"Hochtaunuskreis", Technische Spezialisten der Firma Detektiv TUDOR aus Frankfurt am Main sind unterwegs nach »Bad Homburg vor der Höhe. Nördlich des Rhein-Main-Gebietes sowie im Regierungsbezirk Beoabchtung in Bad Homburg
Darmstadt und der Wetterau und den Landkreisen Lahn-Dill-Kreis, Wetteraukreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg
und in den Städten und Gemeinden
Oberursel (Taunus), Friedrichsdorf, Kronberg im Taunus, Königstein im Taunus, Bad Soden am Taunus, Friedrichsdorf, Neu-Anspach, Steinbach (Taunus), Usingen, Glashütten, Grävenwiesbach, Schmitten, Wehrheim, Butzbach, Weilmünster, Idstein, Bad Camberg oder Weilrod
sind Sachbearbeiter für »Ermittlungen der Detektei TUDOR praktisch fast täglich beauftragt.

Im Verlauf der umfangreichen Auftragsbesprechung und den aufwendigen technischen Vorbereitungen, haben die Detektive aus Frankfurt die Information erhalten, dass sich die Auftraggeberin aus dem »Privatbereich, also für Ermittlungen mit privatem Hintergrund, vertrauensvoll an Detektiv TUDOR gewandt hat.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde dies weitere umfangreiche Tätigkeiten, wie Beobachtungen, nach sich ziehen.

Der Tross aus Frankfurt bewegt sich mit Bedacht in Richtung Taunus. In der näheren Peripherie, ohne zuvor eine telefonische Kontaktaufnahme getätigt zu haben, beziehen die technischen Detektive ihre Mess- und Beobachtungspositionen. Potentielle Zielpersonen sollen keinesfalls von der Ankunft des Aufklärungstrupps der Detektei TUDOR Notiz nehmen.

Hintergrund des Auftrages

Marianne Lilienthal(*), geborene Dornholzhausen, Jahrgang 1950, ist seit zwei Jahren von Ansgar Lilienthal(*) geschieden. Aus der 1976 geschlossenen Ehe ging ein Kind hervor.
 
Sohn Jesper(*), 31 Jahre alt, ging nach seinem Studium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn und dem nachfolgenden zweijährigen Aufenthalt in Birmingham / England (Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) am Birmingham Repertory Theatre, in die Heimat seiner väterlichen Vorfahren, in das Land Freie »Hansestadt Bremen an das Stadttheater Bremerhaven. Gelegenheit seine Mutter in Bad Homburg zu besuchen hat er nur selten, denn Jesper Lilienthal ist fest in eine tägliche Aufführung, als einer der Hauptdarsteller eingebunden. Im Verlauf der Ehescheidung hatte sich der Sohn ganz demonstrativ auf die Seite seiner Mutter gestellt, wusste Jesper doch nur zu gut, dass sein Vater Ansgar für das Scheitern und dem Ehekrieg verantwortlich war und ist. Bereits seit früher Kindheit hatte Jesper L. das seelische Auf und Ab des Vaters live miterlebt und mit ertragen müssen, immer wenn dieser dem Alkohol verfallen war. Nichtsdestotrotz ist das Verhältnis zu den Großeltern väterlicherseits eng und familiär. So oft es die Zeit erlaubt, fährt Jesper Lilienthal zu ihnen in das 60 Kilometer entfernte Bremen.

Ansgar Lilienthal ist Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik, Spezialisierung Hochfrequenztechnik (HF-Technik) und Niederfrequenztechnik (NF-Technik).

Als Entwicklungsingenieur arbeitete Ansgar L. den Großteil seines Berufslebens in der deutschen Niederlassung eines Herstellers für Audiotechnik aus Framingham (Massachusetts, USA) in Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis (Stadtteile Dillingen, Seulberg, Köppern und Burgholzhausen).

Auch außerhalb seiner Tätigkeit tüftelte Ansgar L. in der Kellerwerkstatt seines Anwesens permanent. Beispielsweise entwickelte er Apparaturen die mit verschiedenen Schallfrequenzen unliebsame animalische Besucher, wie etwa Marder oder streunende Katzen und Ratten, vom Grundstück im Taunus fernhalten sollten. Mit Erfolg! Während seine Nachbarn gelegentlich über Marderbissschäden an ihren im Außenbereich abgestellten Kraftfahrzeugen berichteten, obwohl sie im Handel erworbene elektronische Gegenmittel installiert hatten, konnte sich L. zurücklehnen. Seine Hyperschall-Kanonen, wie er sie scherzhaft nannte, funktionierten perfekt.

Ein weiteres Fachgebiet, dessen er sich als Hobby verschrieben hatte, ist die Mikrowellentechnik, denn von der HF-Technik zur microwaves-technology (elektromagnetische Wellen im Dezi-, Zenti- und Millimeterbereich, mit Wellenlängen zwischen 1 m und 1 mm, Frequenzbereich von etwa 300 MHz bis etwa 300 GHz) ist es ja bekanntlich nicht weit. Eine seiner größten „Errungenschaften“ auf diesem Sektor präsentierte er bereits in den neunziger Jahren seiner Ehefrau Marianne im Vorgarten ihres Anwesens in Bad Homburg v.d.H.
  • „Schau mal Marianne, ich habe endlich ein wirksames Mittel gegen die Ameisenplage erfunden!“
Vor dem Haus war eine seltsam anmutende Apparatur aufgestellt, die an einen metallenen Regenschirm erinnerte, wobei die konkave Seite in Richtung Boden, auf den Ein- und Ausgang eines Baus Schwarzer Wegameisen (Lasius niger) justiert war. Daran montiert die Überreste eines, seinerzeit noch recht teuren, handelsüblichen Mikrowellengerätes. Durch ein Kabel aus dem Anwesen, wurde elektrischer Strom zugeführt.
  • „Jetzt werden die Biester gegrillt. Bis in zwei Meter Tiefe ist danach alles clean!“ - erklärte, mit wirrem Blick, den selbst Marianne L. bei ihrem Mann zuvor noch nie erlebt hatte, Ansgar Lilienthal die physikalischen Vorgänge.
Am nächsten Morgen dann das Ergebnis. Auf dem Gartenboden, unter der Mikrowellenapparatur lagen nicht nur tausende tote Ameisen sondern es hatten sich auch allerlei andere Insektenarten, Regenwürmer und sogar eine Waldspitzmaus (Sorex araneus) versucht den aufheizenden Wellen durch Flucht zu entziehen. Erschrocken fragte Marianne Lilienthal ihren Mann, ob dieser Strahlenangriff denn nicht auch für uns Menschen gefährlich sei.
  • „Wenn die Mikrowellen gebündelt auf dich als Ziel gerichtet werden, wirst du nach einiger Zeit ganz sicher Schweißperlen auf der Stirn haben!“ - scherzte lapidar Ansgar L.
Auf den Erfolg genehmigte sich Lilienthal in seiner Werkstatt erst einmal einen kräftigen Schluck aus der versteckten Flasche Scotch-Single-Malt-Whisky. Irgendwie war es ihm gelungen, während der Rückreise aus Dufftown (kleine Stadt im Nord-Osten des Hochlands, Highlands von Schottland) mehr Flaschen als erlaubt am Zoll vorbei nach Deutschland einzuführen. Seine Frau wusste ganz genau, dass ein Versteck für Hochprozentigen unter den Holzdielen des Hobbyraumes existierte. Sie hatte aber auch oft erleben müssen, was Trunkenheit in der Ehe bedeutet. Hatte ihr Mann erst einmal eine Flasche geöffnet, wurde diese auch geleert. Schottischer Whisky in Übermaß konsumiert übt auf so Manchem eine fatale Wirkung aus. Auch bei Ansgar L. zeigte sich das Phänomen der Persönlichkeitsveränderung im Whiskyrausch. Er wurde aggressiv und unberechenbar. Gewalt in der Ehe und Gewalt in der Familie waren für Marianne und Jesper bittere Erfahrungen.
  • 2006 schließlich stand für Marianne Lilienthal fest, - die Ehe ist zerrüttet -.
Nachdem Sohn Jesper das Elternhaus gänzlich Richtung Bremerhaven verlassen hatte, entlud sich so mancher Gewaltausbruch unter dem Einfluss von Alkohol seitens ihres Ehemannes nun ungeschützt voll und ganz gegen sie.

Nach Konsultation ihrer Rechtsanwältin für Eherecht in Bad Homburg, kam sie zu dem Entschluss, die Scheidung nach dreißig Jahren Ehe einzureichen.

Bremerhaven - PingelturmZähneknirschend, unter der Androhung sie werde bitter dafür bezahlen, zog Ansgar Lilienthal aus dem gemeinsamen Haus aus. Seinen neuen Wohnsitz fand er in Hofheim am Taunus (Kreisstadt des Main-Taunus-Kreis).

Noch gewährte ihm seine Frau einige Male Zutritt zum Anwesen, denn er bestand schließlich darauf, seine technischen Ausrüstungen, Werkzeuge, Messgeräte und der Gleichen mitzunehmen.

Während dieser letzten Aufenthalte im Haus in Bad Homburg, räumte Marianne stets das „Feld“, um nicht all zu indiskret zu erscheinen und jeglichen verbalen oder auch körperlichen Attacken ihres „Noch-Ehemanns“ aus dem Weg zu gehen.

Ab etwa einem halben Jahr nach dem endgültigen Auszug des Ansgar Lilienthal aus dem gemeinsamen Wohnsitz, stellten sich bei Marianne L. Schlafstörungen (Insomnie) und manische Stimmungsschwankungen ein. Sie litt unter Kopfschmerzen und allgemeiner Antriebslosigkeit. Bei Konsultation mit ihrer Hausärztin in Bad Homburg erhielt sie als Diagnose Wechseljahre (Klimakterium)!
  • „Ich habe zwar auch morgens Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzklopfen und Schwindelgefühl, aber die Menopause stellte sich bei mir bereits vor knapp zwanzig Jahren ein!“ - entgegnete Marianne Lilienthal ungläubig ihrer Gynäkologin in Bad Homburg.
  • „Versuchen sie die nächsten Wochen das homöopathische Mittel Mönchspfeffer, in Kombination mit viel Bewegung an frischer Luft!“ - entließ die Medizinerin sie aus der Sprechstunde.
Besserung stellte sich nicht ein. Immer wieder fand Marianne L. in ihrem Vorgarten verendete Tiere. Mal war ein Singvogel, wie aus heiterem Himmel, vom Dach gefallen oder Nacktschnecken lagen seltsam verkrümmt auf den Wegen des Grundstücks. Auch die Farben der Pflanzen und Koniferen veränderten sich, waren unnatürlich und mit braunen Flecken übersät. Das ganze Areal wirkte unbeschreiblich lebensfeindlich. Jedes Wesen, schien das Gebiet, so weit es ging, zu meiden. Oder bildete sich Marianne Lilienthal alles nur ein? War sie durch den Scheidungsstress der Schizophrenie (psychische Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität) verfallen?

Dann kamen ihr die „Experimente“ des Ex-Ehemanns wieder in den Sinn. Sie erstattete Anzeige in der festen Überzeugung, dass Ansgar Lilienthal, ihr geschiedener Mann, sie verstrahlt. Wie er dies anstellen sollte war ihr allerdings völlig unklar, denn seit mehr als eineinhalb Jahren war er auf dem Areal und im Gebäude definitiv nicht mehr gewesen. Irgendwelche Anlagen oder Apparaturen hätte sie mittlerweile lange entdecken müssen, denn jeden noch so kleinen Winkel hatte Marianne L. gründlich abgesucht. Die Anzeige wurde nicht ernst genommen, im Gegenteil. Man riet ihr zu einer psychologischen Sitzung, um wieder „Halt in ihr Leben zu bringen“, wie es formuliert wurde.

Zurück zum Anfang

Gleich einen Tag nachdem Frau Marianne Lilienthal persönlich, ohne vorher angerufen oder gemailt zu haben, die Besprechungsräumlichkeiten der Firma Detektiv TUDOR in Frankfurt am Main aufgesucht hatte, sind speziell geschulte und ausgerüstete Spezialisten für den Nachweis von Akustikwaffen, technischen Hilfsmitteln und Strahlenschutz unterwegs nach Bad Homburg.

Der Auftraggeberin wurde angewiesen, keinesfalls im Haus über das Einschalten der Detektei zu sprechen. Alles soll am Tag der Überprüfung möglichst so wie immer ablaufen.
  • „Verhalten sie sich ganz natürlich. Wenn ihr Verdacht zutreffend ist, werden unsere Detektivsachbearbeiter dies zweifelsfrei nachweisen!“ - erhält Frau Lilienthal als Order für den Einsatztag.
Bei Ankunft registrieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Detektei TUDOR ein in Nähe des Zielobjektes abgestelltes Wohnmobil. Auffällig am Fahrzeug sind gleich zwei auf dem Dach installierte Antennen in Form einer sogenannten Satellitenschüssel.
Abgestelltes Wohnmobil
Irgendetwas stimmt aber nicht an diesen Konstruktionen, das erkennen die geschulten Augen der Detektivsachbearbeiter sofort. Zudem sind die konvexen Seiten der mattgrauen Parabolantennen genau Richtung dem Zielobjekt gewandt. Des Weiteren entdecken die TUDOR-Techniker an der Seitenfront des Wohnmobils, ebenfalls in Richtung dem Wohnhaus Frau Marianne L. gerichtet, eine Apparatur, die so an baugleichen Modellen noch nie registriert wurden. Auf dem Dach des fahrbaren Campingmobils ist großflächig eine Solaranlage nachgerüstet.

In kurzer Zeit haben die Messgeräte in den Beobachtungsfahrzeugen der Detektei ihre Betriebstemperaturen erreicht. Die Ergebnisse überschlagen sich gleichzeitig. Aus Richtung Zielobjekt reflektiert gepulste Mikrowellen-Strahlung (gepulste Mikrowellen greifen tief in biologische Prozesse ein!). Ebenso schlagen die Anzeigen der Empfänger für Infraschall, Ultraschall und Hyperschall voll aus. Die Quelle der Mikrowellen-Attacken und der Schallkanone, das lokalisieren die Detektive zweifelsfrei, ist der Campingbus.
  • Ohne Zeitverzögerung veranlassen die Sachbearbeiter eine Halterfeststellung.
Zwischenzeitlich empfangen die Lauschabwehr-Geräte in den Fahrzeugen der Detektei TUDOR Ton- und Videosignale aus dem Haus der Auftraggeberin. Definitiv sind in der Wohnung des einzeln stehenden Einfamilienhauses in Bad Homburg Abhörwanzen und Videokameras installiert, die Ton und Bild senden.

Als an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Nachricht geht, dass das besagte Wohnmobil auf den Ex-Ehemann der Auftraggeberin Herr Ansgar Lilienthal zugelassen ist, erfolgt der Zugriff.

Erst auf permanentes Klopfen an der Tür des Campingwagens hin, öffnet einen wenige Zentimeter breiten Spalt von Innen eine männliche Person die Tür. Es reicht ihn zweifelsfrei als Ansgar Lilienthal zu identifizieren.
  • „Machen sie auf Herr Lilienthal, wir haben Beweise, dass sie technische Hilfsmittel einsetzen, um damit den Wohnsitz ihrer geschiedenen Frau anzugreifen!“
Sichtlich angetrunken, in der Hand eine Flasche feinsten Malt von der Isle of Islay (südlichste und fruchtbarste Insel der Inneren Hebriden) ergibt sich Ansgar L. seinem Schicksal. Er wird auf Grundlage des »§ 127 StPO - Befugnis zur vorläufigen Festnahme - vorläufig festgenommen. Im Innern des Wohnwagens wird das ganze Ausmaß seines Tun sichtbar. Ansgar Lilienthal hatte seinerzeit die Gelegenheit genutzt, als er, um seine Utensilien aus dem gemeinsamen Wohnsitz abzutransportieren und ihn seine Ex-Frau dabei allein ließ, in jedem Zimmer des Anwesens in den elektrischen Verbindungen Abhörgeräte und Mikrokameras mit Sender zu installieren. Dadurch hatte er jederzeit die absolute Kontrolle über Marianne L.
  • (Wie gut, dass sie den Kontakt zu Detektiv TUDOR nicht über das Haustelefon herstellte, sonst wäre die Zielperson ohne Zweifel in Kenntnis und hätte sicher alles getan, nicht gestellt zu werden.)
Mit seinen selbst entwickelten Mikrowellenstrahlern und Schallwaffen, gelang es ihm über zwei Jahre seine Ex-Frau zu malträtieren. Sie selbst schenkte dem Wohnmobil keine Aufmerksamkeit, weil sich L. das spezielle Fahrzeug erst nach der Scheidung angeschafft hatte. Es gelang ihm mittels einer Perücke und einem angeklebten Bart sowie zusätzlicher Hornbrille, weder von seiner Exfrau noch von der Nachbarschaft erkannt zu werden.

In wie weit Frau Marianne Lilienthal, geborene Dornholzhausen, bleibende Schäden davon getragen hat, ist medizinisch noch nicht geklärt. Vorerst schläft sie wieder ruhig und ungestört. Sämtliche Lauschmittel sind von Detektiv TUDOR aus dem Haus entfernt worden. Auch die Singvögel haben sich wieder im Vorgarten des Einfamilienhauses in Bad Homburg niedergelassen und zwitschern Marianne L. beruhigend in den Morgen.
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Anmerkung:
(*) Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
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