Circa 25 Kilometer südöstlich von Stuttgart, der Landeshauptstadt Baden-Württembergs, genauer in Kirchheim unter Teck -
Landkreis Esslingen, in der Verwaltungsgemeinschaft Dettingen unter Teck und Notzingen, führen Berufsdetektive des Hauses Tudor eine konspirative Ortsbesichtigung durch.In den idyllischen Städtchen an der Schwäbischen Alb, das wissen die Ermittler der Detektei Tudor aus regelmäßigen Einsätzen im Ziel-Gebiet nur zu gut, sind die Anwohner in ihrer typisch schwäbischen Mentalität, sehr aufmerksam.
Jeder kennt hier jeden und alles Fremde wird sofort registriert!
Würden die Privat- und Wirtschaftsdetektive Tudor bereits vor Beginn ihrer eigentlichen Tätigkeit als Beobachtungsteam erkannt werden, wäre eine Observation nicht mehr möglich.
Also ziehen die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Detektivbüro Tudor alle Register, um ein Auffallen unter allen Umständen zu vermeiden.
Das Zielobjekt, ein einzeln stehendes Einfamilienhaus aus den Dreiziger Jahren, gelegen in einer ruhigen Ein- und Zweifamilienhaus-Siedlung, ist gut einsehbar.
Vor Ort eruieren die Detektive mögliche An- und Abfahrtswege vom und zum Anwesen sowie geeignete Möglichkeiten zum "zwischen parken" der Einsatzwagen.
Ebenfalls, gleich am Tag der Rekognoszierung, stellt sich das Team Detektiv Tudor bei der örtlichen Polizei vor, um die bevorstehende Beobachtung in Kirchheim unter Teck anzumelden.
Zum Hintergrund des Einsatzes in der Region Mittlerer Neckar.
Klaus-Peter Lager* arbeitet seit 1979 ununterbrochen bei einem mittelständischen Zulieferer der Maschinenbau-Industrie im Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen.
Herr L. hat sich, nach seiner Lehre zum - Schleifer und Dreher - im Betrieb regelrecht hoch gearbeitet. Heute ist er einer von fünf Außendienstvertretern des Unternehmens, die bundes- und europaweit zum einen neue Kunden akquirieren sowie den großen Stamm an Klienten und Partnern betreuen.
Hierfür nutzt Klaus-Peter Lager einen vom Betrieb gestellten Personen- gebundenen Werks- neuen PKW Mercedes C 250 CDI Blue Efficiency mit zweistufiger Turboaufladung. Es ist Herrn L. gestattet, das Fahrzeug auch privat zu nutzen.
Seit circa zwei Jahren aber stagnieren die Eingänge an Neukunden, die über Klaus-Peter Lager normalerweise gewonnen werden sollten.
Es kam zu Aussprachen, angeregten Diskussionen und Brainstorming zur Ideenfindung.
Im Ergebnis dessen fand L. aber immer wieder Ausflüchte, wie die schlechte konjunkturelle Lage und und und.
Das Resumé der unmittelbaren Vorgesetzten, des Betriebsrats und der Geschäftsleitung über den "Fall L." am Anfang des Jahres 2008:
Klaus-Peter Lager hat offensichtlich eine ausgeprägte Midlife Crisis (engl. für "Mittenlebenskrise") also einen psychischen Zustand der Unsicherheit im Lebensabschnitt von ca. 30 bis Anfang 50 Jahren.
"So etwas macht beinahe jeder mal durch - wird sich schon wieder legen - hoffentlich bald!" - stellt der geschäftsführende Gesellschafter und Gründer seinerzeit fest - "Wir geben Herrn Lager natürlich die Chance, diesen persönlichen Durchhänger zu überwinden, immerhin arbeitet er seit 29 Jahren für unser Unternehmen und war immer erfolgreich und zuverlässig!".Ein Jahr ist vergangen, doch trotz intensiver Aussprachen und sogar einer vom Maschinenbau-Zulieferer bezahlten vierwöchigen Kur im tschechischen Mariánské Láznì (Marienbad Westböhmen - Bäderdreieck) hat sich die Situation nicht zum besseren gewandelt. Im Gegenteil, L. ist nur noch minimal kommunikativ und offensichtlich einfach nicht bereit etwas zu leisten.
- Eine Abmahnung folgte, aber Klaus-Peter Lager zeigt sich unberührt.
- Klaus-Peter Lager beobachten zu lassen

Seinerzeit waren Einbrüche im Werk vorgefallen, die von Detektiv Tudor durch akribische Observation, zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers, aufgeklärt wurden.
Im Beisein des hauseigenen Rechtsanwalts für Arbeitsrecht des Stuttgarter Auftraggebers, wird die Auftragsbesprechung im Werk Stuttgart-Vaihingen durchgeführt.
Hierbei werden die Geschäftsleitung und die Sachbearbeiter der Berufsdetektei aus Frankfurt am Main in den Sachverhalt involviert und instruiert. Das Personalbüro des Auftraggebers gibt mit Zustimmung des Betriebsratsvorsitzenden die personenbezogenen, Daten inklusive Passfoto der Zielperson, an die Ermittler der Detektei Tudor.
In der folgenden Woche wird laut Dienstplan Herr Klaus-Peter Lager mit seinem personengebundenen Dienst-PKW Mercedes C 250 CDI - mit dem amtlichen Kennzeichen S - MV...* die mehrtägige Dienstreise in seinem zuständigen Bezirk durchführen, so er denn überhaupt die Fahrt antritt.
Der Zuständigkeitsbereich Herrn Lager erstreckt sich von:
Tübingen, Nürtingen, Reutlingen weiter nach Sigmaringen, Biberach, Ravensburg, Friedrichshafen, Konstanz in die Schweiz, St.Gallen Winterthur Zürich, nach Liechtenstein Vaduz, Österreich Feldkirch, Landeck, Dornbirn, Bregenz, Innsbruck, zurück nach Deutschland Kempten, Memmingen, Landsberg am Lech, München, Augsburg, Ulm, Neu-Ulm, Donauwörth, Heidenheim, Geislingen, Göppingen zurück nach Stuttgart.
An die Wirtschaftsdetektei Tudor wird der Auftrag erteilt, ab Anfang der relevanten Woche, montags am Wohnsitz der Zielperson Klaus-Peter Lager das Geschehen zu beobachten, um dann die folgenden Arbeitstage gerichtsverwertbar und lückenlos zu dokumentieren.
- Ein Auffallen ist unter allen Umständen zu vermeiden!
Montag:
05:00 Uhr
Die Ermittler bringen einen Observations-Bus, mit Blick auf den Wohnsitz des L. in Kirchheim unter Teck, in Position.
- Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Ermittler am Anwesen ist dieses noch verdunkelt.
- Die bündig an das Gebäude angrenzende Doppel-Gagrage ist verschlossen.
- Der Dienstwagen S - MV... steht weder in der Zufahrt am Einfamilienhaus Herrn Lager, noch auf der Straße davor abgestellt.
Müssten sich die eingesetzten Beobachter diesen Mautnachweis erst an der Grenze besorgen, wäre die Zielperson natürlich nicht mehr zu halten.
07:00 Uhr
Gedämpftes Licht wird im Zielobjekt erkannt.
07:29 Uhr
Beobachten die Berufsdetektive aus ihrer verdeckten Position im Observationsbus, wie eine männliche Person das Anwesen verlässt und über den Vorgarten in die angrenzende Garage gelangt. Der Mann wird zweifelsfrei als Klaus-Peter Lager identifiziert. Er ist mit Jogging-Anzug bekleidet und bei sich trägt er eine mittelgroße Reisetasche, die er sogleich in die Garage verbringt - dann geht er zurück in das Haus.
08:01 Uhr
Herr Lager kommt erneut aus seinem Einfamilienhaus. Von Business-Kleidung keine Spur. Noch immer trägt Zielperson seinen Sportanzug. An der Garage angelangt öffnet er das Tor. Wenig später fährt Herr Lager seinen weißen Firmenwagen Mercedes C 250 CDI mit dem amtlichen Kennzeichen S - MV... auf die Straße in den Beobachtungsbereich der Detektive.
Steigt aus, schließt das Zufahrtstor des Anwesens, platziert sich hinter dem Steuer des Wagens, um aus der Zielstraße zu fahren. Die Ermittler der mobilen Beobachtungsgruppe, über Funk informiert, folgen Herrn Lager.
Er fährt innerhalb des Wohngebiets zu einer Spezialitäten-Bäckerei und erwirbt zehn "Kaiserweck", wie in dieser Region die Brötchen bezeichnet werden.
Dann geht es erst einmal wieder zurück zum Wohnsitz. Den Mercedes stellt Klaus-Peter Lager aber auf der Straße vor dem Haus ab - steigt aus und verbringt die Backwaren in sein Eigenheim. An der Tür wird er dabei bereits von seiner Ehefrau erwartet.
Allem Anschein nach werden die Eheleute Lager zunächst einmal in Ruhe frühstücken, obwohl Zielperson um diese Zeit längst auf Tour sein müsste.
09:32 Uhr
K.-P. Lager hat sich umgezogen, bekleidet mit schwarzem Anzug und weißem Hemd aber ohne Krawatte verlässt er, in Begleitung seiner Ehefrau, das Haus.
Herr Lager trägt einen schwarzen Pilotenkoffer bei sich. Am Firmenwagen wird er von seiner Frau verabschiedet - sie winkt ihm nach und ruft dabei -
"bis überübermorgen Schatz, ich rufe dich an!" - Zielperson fährt aus dem Wohngebiet.Alle Einsatzwagen der Firma Tudor folgen mit detektivischer Taktik.
Kirchheim unter Teck verlassend gelangt Herr Lager auf die Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung Ulm.
Von schneller Reisegeschwindigkeit aber keine Spur - mit gemütlichem hundertzwanzig- Tempomat-Regime (Geschwindigkeitsregelanlage | GRA) gleitet Zielperson gemütlich dahin.
Ulm ist erreicht, Herrn Lang nimmt die Ausfahrt auf die Bundesstraße 10 und dann weiter die Bundesstraße 30 in Fahrtrichtung Ravensburg. Stopps legt er aber weder in Ulm / Neu-Ulm noch im weiteren Fahrtverlauf in Ravensburg ein. Einem Sonntagsausflügler gleich ist Klaus-Peter Lager ruhig und gelassen auf der B30 in Richtung Friedrichshafen am Bodensee unterwegs.
In Friedrichshafen wechselt Herr Lager auf die Bundesstraße 31.
Zur Mittagszeit fährt er in die Ortschaft Langenargen, eine Gemeinde am Nordufer des Bodensees, etwa acht Kilometer östlich von Friedrichshafen im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Wie bereits geahnt, ist ein Stopp auch in Friedrichshafen nicht erfolgt, obwohl hier eines der beruflichen Einsatzgebiete des Vertreters der Firma aus Stuttgart-Vaihingen ist.
Auf einem Parkplatz direkt am Bodensee bringt Herr Lager den Mercedes C 250 bei strahlendem Sonnenschein und bester Sicht zu halt. Er steigt aus, platziert sich auf einer Bank, um die wärmenden Sonnenstrahlen am Seeufer, nach der bisherigen "anstrengenden Tätigkeit", sichtlich zu genießen.
Von den ihm permanent beobachtenden Berufsermittlern "im Nacken", die die Ereignisse sämtlich gerichtsverwertbar foto- und videotechnisch dokumentieren, ahnt Klaus-Peter Lager partout nichts.
Im Verlauf der Rast tätigt Zielperson (ZP) ein Telefonat mit seiner Frau, das die Ermittler aus ihrer Beobachtungsposition heraus mit detektivischen Mitteln mithören können-
"Schatz, ich habe gerade eine kleine Pause - hatte schon viel Stress heute - drei Gespräche - bis heute Abend am Telefon!".
Offensichtlich hat Frau Lager keine Kenntnis von der Persönlichkeitskrise ihres Mannes- Er spielt vor ihr theatralisch den gestressten Manager!
Hotel Strand-CaféSogar eine Krawatte hat er sich dafür umgebunden. Wenig später beobachten die Detektive ZP entspannt beim Wiener Melange.
Familie Peter Lang
88085 Langenargen
"Sie haben Glück, nach der Wintersaison ist das heute der erste Montag an dem wir wieder geöffnet haben!" - schäkert die Bedienung mit Herrn Lager-Auch dieses Beweisstück haben die Tudor-Detektive gerichtsverwertbar gesichert.
"Ich weiß, deshalb bin ich genau heute auch hier!".
Nach eineinhalb Stunden setzt ZP sein "Tagewerk" fort. Er fährt entlang dem Nordufer des Bodensees auf der L334, K7793 durch Kressbronn am Bodensee, Wasserburg, Bad Schachen, Lindau nach Österreich auf die Rheintal-Autobahn A14 / E43 vorbei an Dornbirn, Feldkirch, Bludenz durch den Arlberg-Tunnel nach Landeck im Tiroler Oberland / Bundesland Tirol.
16:30 Uhr
Beobachten die Detektive, das Klaus-Peter Lager vor das

Hotel Tramserhoffährt.
Stanz bei Landeck 53
A-6500 Stanz bei Landeck
Beim Check-Inn bemerken die Ermittler der Detektei Tudor, dass Herr Lager hier wohl kein Unbekannter ist, denn er wird herzlich mit seinem Namen, begrüßt-
"Grüß Gott, Herr Lager - sie haben ja bestes Wanderwetter mitgebracht - für um 18:00 Uhr heute Abend ist ihr Tisch am Fenster im Restaurant schon reserviert - angenehmen Aufenthalt!".ZP bezieht sein Zimmer und auch zwei der Privatdetektive aus Frankfurt steigen im Tramserhof-Hotel ab.
Auf einem der ausliegenden Prospekte lesen sie-
Das 4-Sterne Idyllehotel in Landeck Im Naherholungsgebiet etwas oberhalb von Landeck, in einer ruhigen, malerischen Landschaft, liegt der Tramser Hof. Adele, Konrad und ihr Team begrüßen Sie im Hotel Tramser Hof in Landeck. Im Winter sind es bis zu den Skiliften am Hausberg Venet nur ca. 3 km (bei günstiger Schneelage kann man direkt bis zum Hotel abfahren). Nur ca. 1/2 Autostunde vom Tramser Hof entfernt finden Gäste die schönsten Westtiroler Skizentren wie: Ischgl, Galtür, St. Anton, Fiss oder Serfaus. Adele, Konrad und ihr Team begrüßen Sie im Hotel Tramser Hof in Landeck. Im Sommer ist der Tramser Hof idealer Ausgangspunkt zum Wandern, Mountainbiken oder für Ausflugsfahrten ins Dreiländereck A/CH/I. Eine willkommene Erfrischung im Sommer bietet der nur wenige Meter vom Hotel entfernte Badesee.
"Na, wie ein Business-Hotel wirkt das aber nicht gerade - zumal die Zielperson von Arbeit heute noch gar nichts wissen wollte!" - denken sich die Mitarbeiter der Detektei Tudor.18:05 Uhr
Pünktlich erscheint Klaus-Peter Lager im Restaurant des Hotel und genehmigt sich ein landestypisch deftiges Abendmahl inklusive zwei Weißbier.
"Der ist für heute abgefüllt - da tut sich nicht mehr viel!" - sagen sich die Detektive, die, als Touristen getarnt, die Zielperson nicht aus den Augen lassen.
19:30 Uhr
Herr Lager begleicht die Rechnung, welche "selbstverständlich" auf die Auftraggeber-Firma aus Stuttgart - Vaihingen ausgestellt wird. Er geht in den Außenbereich, um einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang in der malerischen Landschaft zu unternehmen. Hierbei telefoniert er wieder mit seiner Ehefrau.
Mit detektivischen Mitteln, gelingt es den Berufsdetektiven das Gespräch mit zu verfolgen-
"Schatz, hallo - ich hatte einen echt harten Tag heute und werde mich deshalb alsbald schlafen legen, denn morgen früh geht es schon wieder weiter in die Schweiz - Gute Nacht!".
20:35 Uhr
Geht Herr Lager tatsächlich zur Ruh.
Bis 23:00 Uhr sichern die Detektive das Zimmer der Zielperson ab. Damenbesuch wurde nicht registriert. Tätigkeiten Herrn Lager, die auf seine berufliche Mission schließen lassen könnten, haben die Beobachter heute nicht festgestellt.
Die Observation wird für diesen Tag, nach Rücksprache mit Einsatzleitung in Frankfurt abgebrochen.
2. Tag:
06:00 Uhr
Beziehen die Berufsdetektive die Beobachtungspositionen im und am Hotel Tramserhof. Der Dienstwagen Herrn Lager steht unverändert, wie am Vorabend abgestellt.
07:30 Uhr
Klaus-Peter Lager erreicht aus seinem Hotelzimmer kommend den Gastraum um zu frühstücken und man glaubt es kaum-
Er trägt Wanderbekleidung!
Nach dem ausgiebigen Frühstück checkt ZP aus dem Hotel aus -
platziert sich hinter dem Steuer seines Mercedes und nimmt die Fahrt auf zu einem Parkplatz in der Region Landeck.Dort ist der Beginn des Adlerwegs, einem Wanderpfad der quer durch die Region Landeck führt. Für die Ermittler ist heute also Kraxeln angesagt, denn Dokumentation ist alles - auch dieser "Ferientag" des Klaus-Peter Lager muss gerichtsverwertbar festgehalten werden.
Nach Stunden der wandernden "Freizeitgestaltung" gelangt Herr Lager, wieder mit dem Auto unterwegs, auf seiner "Dienstfahrt" nach Vaduz in Liechtenstein - bezieht ein Stammhotel, speist und nächtigt.
3. Tag:
Von Liechtenstein begibt sich Zielperson, ohne auch nur einen einzigen Termin wahrzunehmen, in die Schweiz.
In Chur, Hauptort des Schweizer Kantons Graubünden sowie des bündnerischen Bezirks Plessur, verlebt nach weiteren touristischen Einlagen, Klaus-Peter Lager die dritte Nacht bei "Speis und Trank aus der Region".
4. Tag:
Zielperson ist so mit sich selbst beschäftigt und fühlt sich offenbar so sicher, dass er von seinen detektivischen Verfolgern keine Notiz nimmt.
Heute schläft er in der Schweiz etwas länger. Frühstück genehmigt er sich für 08:30 Uhr.
10:00 Uhr
Checkt er aus, um schließlich gemütlich die Rückreise nach Deutschland anzutreten.
Über den Kanton St. Gallen fährt ZP entlang dem südlichen Bodenseeufer auf der Kantonsstraße 13, Romanshorn, Uttwil, Kreuzlingen über die Grenze nach Konstanz.
Dort im Bereich der Schiffstraße steigt Herr Lager in ein Café ab.
Von Anzeichen einer Tätigkeit für seinen Betrieb ist auch am 4.Tag! nichts zu bemerken.
Weiter geht die Reise über Stockach, Sigmaringen, Reutlingen nach Kirchheim unter Teck.
Am frühen Nachmittag erreicht Klaus-Peter Lager seinem Wohnsitz. Sofort parkt er den Wagen in der Garage, denn offiziell sollte er noch bis zum darauf folgenden Tag unterwegs sein.
Die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Detektei Tudor bleiben auf Anweisung der Auftraggeber vor Ort, um Herr Lager weiter zu observieren.
Dieser wird am heutigen Tag das Anwesen nicht mehr verlassen.
Kein Wunder, nach diesem "Stress".
5. Tag:
08:05 Uhr
Fährt ZP mit dem Wagen seiner Frau, einem VW Golf IV, zum Spezialitäten-Bäcker im Ort, um seine zehn "Kaiserwecke" zu erwerben.
10:00 Uhr
Nach dem ausgiebigen Frühstück (während seiner offiziellen Arbeitszeit) tätigt Herr Lager mit seiner Ehefrau im VW Golf Einkäufe im Supermarkt. Hiernach geht es mittags zurück zum Eigenheim, wo sich ZP im Hinterhofgarten zu schaffen macht.
16:00 Uhr
In der Geschäftskleidung, mit Binder, fährt Klaus-Peter Lager den Dienstwagen aus der Garage und sogleich nach Stuttgart-Vaihingen zu seinem Arbeitgeber, um Rapport über seine "Dienstreise" zu erstatten.
Sein offizielles Statement gegenüber dem Vorgesetzten-
"Die Krise hat die Branche voll erwischt - kein Interesse mehr ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz!" - "machen Sie erst mal Feierabend, nächste Woche sehen wir weiter!" - der leitende Mitarbeiter zu L.Auf Anweisung des Auftraggebers brechen die Ermittler den hoch erfolgreich durchgeführten Auftrag ab, um in der Zentrale Frankfurt am Main das umfangreiche Material zu sichern und auszuwerten.
Beim Meeting am folgenden Montag bei der Übergabe der Beobachtungsberichte
(zehn Aktenordner mit Schrift- und Bildmaterial) klärt der über das Ergebnis nur staunende Anwalt für Arbeitsrecht auf-
Boykott in Zusammenhang mit Arbeit, ist zu verstehen als eine
- Weigerung mit einem Arbeitgeber zusammenzuarbeiten
Der Boykott ist eine Waffe in sozialen Konflikten und ist bestimmt als eine dreiseitige Beziehung zwischen Boykott-Aufrufer, Boykottierenden und Boykott-Objekt.
Das Ziel eines Boykotts ist die Ausübung von Druck, um die boykottierte Seite zur Verhaltensänderung oder zur Akzeptanz der Forderungen der Boykott-Aufrufer zu zwingen.
"Gut möglich, dass sich Herr Klaus-Peter Lager sogar ein psychologisches Gutachten erstellen lässt, denn normal ist das alles nicht und rational kaum erklärbar" - "sie haben ganze Arbeit geleistet, meine Damen und Herren der Firma Detektiv Tudor!" - der Volljurist des Auftraggeber weiter.Wie immer stehen die beteiligten Berufsdetektive der Detektei Tudor als Zeugen vor Gericht zur Verfügung.
Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.


