Plötzliches Verschwinden eines Hamburger Geschäftsmannes!


"Die Privatdetektive einer Frankfurter Detektei schildern die Vorgehensweise bei einer Vermissten suche. Gegenstand des Auftrages ist das plötzliche Verschwinden eines Hamburger Geschäftsmannes."

Das bekannte Dienstleistungsunternehmen Detektiv TUDOR mit Stammsitz in Frankfurt am Main erhielt im September 2008 die Anfrage eines Partneranwaltsbüros aus der Freie- und Hansestadt Hamburg.

Hintergrund:
die Mandantin des renommierten Rechtsanwalts mit Kanzleien in Hamburg, Schwerin und Bremen, hat seit zwei Wochen keinen Kontakt mehr zu ihrem Ehemann.

Der Ingenieur für Informatik, Rasmus C.*, ist 52 Jahre alt. Er betreibt als Einzelunternehmer ein Entwicklungsbüro für CAD-gestützte Konstruktion von Schiffbauelementen. Des Weiteren entwickelt er, sehr erfolgreich und in Eigenregie Software für die CAD-gestützte Konstruktion.

Rasmus C. ist eine Kapazität auf seinem Gebiet. Sein „vier-Mann-Unternehmen“ ist gesund. Aufträge für die kommenden Jahre so gut wie sicher. Doch es kriselt in der Ehe. Herr Rasmus C. macht seit ca. 2 - 3 Jahren eine „Midlife Crisis“ durch, die bei ihm heftiger ausfällt als normal.
  • Beruflich ist vieles, vielleicht schon alles erreicht!?
Die beiden Kinder sind aus dem Haus und studieren im Ausland und obwohl die Auftraggeberin und Ehefrau des R. versucht hatte frischen Wind in die eheliche Beziehung zu bringen, sollte sich Erfolg partout nicht einstellen. Ein Segeltörn um das Kap der guten Hoffnung in Südafrika - Cape of Good Hope, Republic of South Africa, war schon immer der Traum des leidenschaftlichen Hobbyseglers Rasmus C., erfüllte er sich mit seiner Frau, in der beiderseitigen Hoffnung dadurch das Funktionieren der Ehe wieder zu verbessern.

Aber nachdem die actionreichen Eindrücke nach ein paar Wochen verblassten, kehrte die alte Tristesse zurück.

Schließlich fuhr Ing. Rasmus C., dies war lange vorher geplant, zur Internationalen Informatik-Messe ("Informática") nach Havanna / Kuba(Cuba). Detektiv Tudor auf CubaNach seiner Rückkehr schien er wie ausgewechselt. Lebensfroh, voller Tatendrang und umgänglich.

Aber immer öfter zog er sich zu Telefonaten zurück. Legte schnell auf, wenn seine Frau in die Nähe kam und stets waren alle SMS auf seinem Mobiltelefon gelöscht.

Eine Frau spürt, wenn sich ein Seitensprung ereignet hat und sich eine außereheliche Beziehung entwickelt. Es kam der Tag, an dem Frau C. ihren Mann ganz direkt darauf ansprach: „Hast du eine Andere?“ Er verneint vehement. Die „Dienstfahrten" mit Übernachtung häuften sich. Wieder wollte die Auftraggeberin Klärung: „Da ist doch eine Frau im Spiel! Bitte sag mir die Wahrheit! Wir sollten reden!“.
Es kam dann Ende August 2008 zum Streit. Rasmus C. ließ von heute auf morgen alles stehen und liegen und verschwand mit seinem Auto.

Zwei Tage des Wartens und Bangens vergingen. Frau C. konnte ihren Mann telefonisch nicht erreichen. Auf einen Anruf von ihm wartete sie vergebens. Nach weiteren zwei Tagen ohne ein Lebenszeichen, konsultierte Frau C. ihren Rechtsanwalt. Er riet ihr die Polizei einzuschalten, was sie auch tat.

Einige Tage später der Anruf der Polizei bei Frau C.: „Der Wagen ihres Mannes steht in Frankfurt am Main, im Parkhaus des Terminal II am Frankfurter Flughafen - Frankfurt Airport!". Weitere Angaben dürfen wir aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht machen, da nicht zweifelsfrei geklärt ist, dass ihr Mann gegen seinen Willen nach Frankfurt verbracht wurde!“.

Die Auftraggeberin ist beunruhigt. Von einem Flug, wo möglich nach Übersee, war nichts geplant. Sie braucht Klarheit, spricht bei ihrem Rechtsanwalt in Hamburg vor und bittet um Rat.
  • „Wir sollten über eine professionelle Detektei Ermittlungen tätigen lassen, wohin sich Rasmus nach dem Abstellen des Wagens im Parkhaus des Terminal II am Frankfurter Flughafen begeben hat und mit wem!“ - rät der renommierte Anwalt.
Für das bekannte Rechtsanwaltsbüro aus Hamburg kommt für die Zusammenarbeit nur die Partnerdetektei mit Stammsitz in Frankfurt am Main „Detektiv TUDOR“, in Frage.

Nach umfangreicher Auftragsbesprechung seitens der Geschäftsleitung der Privatdetektei und Wirtschaftsdetektei Detektiv TUDOR, der Auftraggeberin und dem Rechtsanwalt aus Hamburg in der Freien und Hansestadt selbst, kommt die Beauftragung zustande.
Ziel ist es, schnellstmöglich festzustellen, wo und mit wem sich Herr Rasmus C. derzeit aufhält. Dabei werden die detektivischen Methoden der Beobachtungen und Ermittlungen angewendet.

Am Folgetag bereits liegt der Detektei Tudor ein Zwischenergebnis der Ermittlungsgruppe auf dem Tisch. Herr Rasmus C. hat vom Rhein-Main Flughafen Frankfurt, in Begleitung einer weiblichen Person, den Flug nach Kuba angetreten und ist mit der Dame auch tatsächlich dort am Flughafen - Aeropuerto International José Martí / HAV - gelandet. Der Name der ihn begleitenden Frau ist Celia S.. Sie ist Kubanerin und mit diplomatischem Status in der BR Deutschland akkreditiert. Des Weiteren haben die umfangreichen Ermittlungen der Detektei - Detektiv TUDOR in Erfahrung gebracht, dass Celia S.* 30 Jahre alt ist. Sie wohnt auf Kuba direkt in der Hauptstadt Havanna (La Habana). Die Informationen gehen über den Partneranwalt in Hamburg sofort der Auftraggeberin zu.

Die Entscheidung:
Wir machen weiter! Bitte teilen sie ihrer Observationsgruppe mit meinen Mann auf Kuba ausfindig zu machen. Ich möchte wissen, was er dort treibt, warum und mit wem. Noch am gleichen Abend tritt die Beobachtungsgruppe der Detektei TUDOR die Reise nach Kuba an. Erster Anlaufpunkt wird die letzt bekannte Wohnadresse der Celia S. in Havanna sein.

Mit Mietwagen vor Ort auf Kuba, beziehen die Sachbearbeiter in Havanna ihre unterschiedlichen Beobachtungspositionen mit Blick auf den Wohnkomplex an der Adresse der Celia S. Vorsicht ist geboten! Denn im sozialistischen Kuba können solche Einsätze, wenn auch privat und ohne nachrichtendienstliches Interesse, sehr schnell als Spionage ausgelegt werden.

Ein Tag Observation in glühender Hitze vergeht, ohne das Rasmus C. unter den das Zielobjekt betreten und verlassenden Personen identifiziert wird.
Die Nachtstunden sind herein gebrochen. Kühle kommt auf. Die Einheimischen treten peu à peu auf die Straßen. Typisch für die Karibik bzw. die Antillen beginnt das Treiben erst in den Abend- und Nachtstunden.

Circa 23:00 Uhr Ortszeit, eine männliche Person gestützt von einer zweiten erscheinen aus dem Zielobjekt kommend im Beobachtungsbereich der Detektive. Der Mann mit den Gehschwierigkeiten wird trotz „Drei-Tage-Bart“ zweifelsfrei als Rasmus C. identifiziert. Den Beiden folgt eine weibliche Person, bei der es sich durchaus um Celia S. handeln könnte. Rasmus C. scheint betrunken oder aber anderweitig körperlich angeschlagen zu sein. Er wird von seinem „hilfreichen Begleiter“ in einen vor dem Haus abgestellten „1957er Cadillac“ verfrachtet. Die Frau steigt auf der Rückbank zu und los geht die Fahrt.

Die Ermittler der Firma Detektiv TUDOR aus Frankfurt am Main, folgen mit ihren angemieteten Fahrzeugen. Ziemlich im Zentrum der Hauptstadt kommt das Zielfahrzeug an der Filiale der „Banco Central de Cuba“ zu halt. Dann steigen die Zielpersonen aus und schleppen im wahrsten Sinne des Wortes Rasmus C. zum Zugang der um diese Zeit natürlich geschlossenen Staatsbank. Zeitgleich erscheint aus der Bank kommend ein elegant gekleideter Kubaner an der Pforte und öffnet die Tür zum Geldinstitut. Die Mitarbeiter der Detektei TUDOR staunen nicht schlecht, als die drei Zielpersonen im Inneren der Bank verschwinden. An ein Folgen ist nicht zu denken. Die Sachbearbeiter entscheidet vor Ort verdeckt im Außenbereich auf Position zu bleiben, um Rasmus C. am Cadillac wieder aufzunehmen.

Ca. zwanzig Minuten vergehen, da öffnet sich die Tür der „Banco Central de Cuba“. Rasmus C. verlässt in Begeleitung der männlichen und weiblichen Person mit markantem Latino-Aussehen das Gebäude. Die Zielperson wirkt noch immer benommen, seine „Freundin“ trägt nun eine gefüllte Papiertüte bei sich. Am 57er Cadillac angelangt verbringt sie zu aller erst diese Tüte in das Fahrzeug. Aus dem Wagen entnimmt sie eine Flasche Rum, drückt diese Rasmus C. in die Hand und ruft, obwohl direkt neben ihm stehend, mit spanischem Akzent zu:
  • „Rasmus, setzt dich rüber auf die Bank trink etwas und warte auf uns wir sind bald zurück!“.
Sofort entscheiden die Berufsdetektive der Firma Detektei TUDOR sich in zwei Gruppen auf zu teilen. Gruppe I folgt dem kubanischen Cadillac, während sich Gruppe II nach Verschwinden des amerikanischen Straßenkreuzers um Rasmus C. kümmern wird. Der nimmt derweil einen großen Schluck Rum zu sich.

Die Sachbearbeiter der Gruppe II treten an die Zielperson heran. „Herr Rasmus C., wir sind von ihrer Frau geschickt worden die Familie macht sich große Sorgen um sie verstehen sie das!?“. Rasmus C. nickt - vom Alkohol noch benommen „Ich will nach Hause - die nehmen mir jeden Tag mein Geld ab!" - erklärt lallend der Schutzbedürftige.

Gruppe I muss auf Grund einer routinemäßigen Polizeikontrolle die Verfolgung des Cadillac aufgeben. Die Behörden zu informieren kommt den Detektiven nicht in den Sinn! Diese könnten das alles missverstehen und wo möglich noch die Sachbearbeiter vorzeitig des Landes verweisen. Wichtig ist, dass Rasmus C. bei passablem Zustand ist. Nach der behördlichen Kontrolle fahren die Ermittler zu Gruppe II.

Die Sicherheit der Zielperson hat Vorrang!
Zum Glück hat Rasmus C. seinen Pass und Kreditkarten dabei. Die brauchten seine „Bekannten“ um das Geld, täglich 500 US $ auszahlen zu lassen.
Auf Kuba ein kleines Vermögen!

Rasmus C. wird in das Hotel der Detektive verbracht. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, zeigte er sich von seinem großen Abenteuer Kuba & Lolita geheilt.
  • „Mann, haben die mich abgezockt!“ – „Wer weiß, wo das geendet hätte?“ - so Herr C.
Zurück in Deutschland zeigte sich Rasmus C. reumütig gegenüber seiner Frau, aber auch unendlich dankbar dafür, dass sie an ihn geglaubt und so die Nerven behalten hatte.
  • „Wir fangen ganz neu an!!!“ sagen die Eheleute heute resümierend. Danke für den professionellen Einsatz der Sachbearbeiter der Privatetektei - Detektiv TUDOR aus Frankfurt am Main.
top



Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.