Berlin-Grunewald (ein Ortsteil im Westen des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf), beste West-Berliner Villenlage.
Familie von Trakehn* "alter ostpreußischer Landadel" lebt seit der Vertreibung durch die Rote Armee und den aufgebrachten polnischen Mopp in dieser exklusiven Wohnlage im Westen der Hauptstadt.
Adolf von Trakehn*, verstorben im Jahre 2000, hatte seinerzeit das Ende der deutschen Präsenz in Ostpreußen frühzeitig kommen sehen und deshalb ein Großteil des Barvermögens der Jahrhunderte alten Großgrundbesitzer-Familie, als US-Dollar, in die Schweiz transferiert.
Schließlich gelangen ihm Anfang der fünfziger Jahre der Rücktransfer aus der Schweiz und damit der Umtausch in die neue Währung "D-Mark" (DM), die durch die (Währungsverordnung vom 24.06.1948) in den Westalliierten Zonen eingeführt wurde.
Als höchst erfolgreicher Geschäftsmann und Bankier, mehrte Adolf von Trakehn das Vermögen, aber auch das Ansehen der Familie.
Aus der Ehe mit seiner Gattin Anna-Maria von Trakehn* gingen, ganz nach alter adeliger Tradition, sieben Kinder hervor. Fünf Söhne und zwei Töchter, die mittlerweile ebenfalls reichlich Nachwuchs hervorbrachten, haben den Familienstamm 'von Trakehn' entsprechend vergrößert.
Das so genannte "schwarze Schaf" des Clans ist der Sohn Giselher von Trakehn*. Er ist heute Mitte fünfzig Jahre alt, unverheiratet und ein windiger „möchte gern Geschäftsmann“, der sich nach Beendigung seines zwanzig Semester dauernden Studiums, welches komplett vom Vater finanziert wurde, ohne Abschluss mehr schlecht als recht, als Unternehmer versuchte. Als größtes Kapital nutzte Giselher von Trakehn seinen wohlklingenden Namen, um als Villennmakler in der Immobilienbranche ganz oben mit zu schwimmen.
Ob in Hamburg - auf Sylt - Düsseldorf - Frankfurt am Main - Stuttgart - Baden-Baden oder München, überall ging er wegen betrügerischen Vorgehens und unlauteren Geschäftsgebarens, immer nur haarscharf am Haftrichter vorbei. Über die Jahrzehnte musste regelmäßig der Vater, Adolf von Trakehn, finanziell für seinen entgleisten Sohn einspringen, um größeren Schaden für ihn und die Familie ab zu wenden.
Die Alarmglocken der nächsten Angehörigen des Hauses von Trakehn gingen an, als im Jahre 2000 das Familienoberhaupt Adolf von Trakehn nach kurzer schwerer Krankheit verstarb.
„Damals wollte unser 'Sorgenkind' Giselher vorzeitig einen Großteil seines Erbes, sofort und gleich, ausgezahlt bekommen - von Pietät keine Spur!“ - so einer der Söhne als Auftraggeber gegenüber der Geschäftsleitung der Firma Detektiv Tudor.
„Zum Glück hatte Vater alles testamentarisch geregelt, wohl wissend was Giselher anrichten könnte!“ – der Auftraggeber zu Tudor.
>>>September 2008 – Berlin Grunewald
Die seit beinahe zwanzig Jahren angestellte Haushaltshilfe der Villa von Trakehn, Johanna Kowalska*, erreicht wie jeden Morgen pünktlich um 06:00 Uhr das prachtvolle Anwesen im Berliner Grunewald, in welchem seit 2000, dem Ableben des Adolf von Trakehn, seine Witwe, abgesehen von Ferienaufenthalten ihrer Enkel und Urenkel, allein lebt.
Als Personal stehen der hoch vermögenden Witwe zwei Haushälterinnen und ein Gärtner zur Verfügung. Die Familie hat sich über die Jahre bundes- und weltweit verteilt. Zwei der Söhne arbeiten und leben mit ihren Familien beispielsweise je in den USA und Australien.
Johanna Kowalska hat einen Schlüssel zum Haus. Ritualisch bereitet sie zu aller erst für ihre Dienstherrin ein kleines Frühstück zu, um sie dann täglich gegen sieben Uhr zu wecken. Auch an diesem Morgen verfährt sie so. Bei öffnen der Tür zum Schlafgemach der Dame des Hauses bemerkt die Angestellte einen merkwürdigen Geruch.
„Einen wunderschönen guten Morgen Frau von Trakehn 'die Sonne lacht bald' es soll ein herrlicher Spätsommertag werden!“ - sagt sie mit ihrem leicht polnischen Akzent.
Keine Antwort, kein sich regen ihrer Arbeitgeberin - Johanna Kowalska schlägt die Übergardinen zurück - Licht durchflutet den Raum - da erkennt sie, dass Anna-Maria von Trakehn mit starr geöffneten Augen und blauen Flecken im Gesicht, regungslos und ohne einen Wimpernschlag an die getäfelte Decke des herrschaftlichen Schlafzimmers starrt.
Johanna K. hatte bis Mitte der achtziger Jahre in ihrer Heimatstadt Gdańsk (Danzig) als Krankenpflegerin gearbeitet. Sie weiß was zu tun ist - geistesgegenwärtig fühlt sie die Halsschlagader der bereits ausgekühlten alten Dame.
- „Pani von Trakehn ist tot!“ – stellt Frau K. für sich fest.
Zu dieser frühen Stunde erreicht die zuverlässige Hausangestellte Herrn Albert von Trakehn telefonisch noch in seiner Villa im brandenburgischen Potsdam.
Er zeigt sich gefasst, aber doch zutiefst bestürzt über das plötzliche Ableben seiner Mutter.
- Albert übernimmt die Organisation der weiteren Abläufe.
Auch der Hausarzt Frau von Trakehn, kann leider nur den Tot derselben feststellen.
„Herzversagen vermute ich!“ - erklärt er, sein Beileid bekundend, dem herbei geeilten Sohn Albert.
„Sie hatte seit einiger Zeit Anzeichen einer Herzschwäche - das Ableben ihres Mannes hatte sie nie überwunden!“ - der Arzt weiter.
„Ich werde eine Obduktion veranlassen müssen, um alle Zweifel auszuschließen - da kommen wir nicht umhin!“ - der Arzt.
„Tun sie ihre Pflicht Doktor - ich gebe meine Mutter zur Obduktion frei!“ - erklärt Albert von Trakehn.
Erst dann benachrichtigt er die Geschwister. Der Anruf bei seinem Bruder Giselher, der sich als Makler zu dieser Zeit in der Nähe von Dresden in Radebeul versucht, schockt ihn.

„Weist du schon etwas über die Testamentseröffnung und was wird mit den Ferienhäusern an der Côte d'Azur in Domaine du Golf de Sainte-Maxime - Südfrankreich und in Marbella an der Costa del Sol in der Provinz Málaga - dort hängen doch noch die ganzen teuren Bilder!“
„Ist das alles was du jetzt zu sagen hast? 'schäm dich' die Familie erwartet dich in vier Tagen in Berlin - nach der Obduktion nehmen wir gemeinsam Abschied von Mutter! - Mathias* wird direkt von Long Island - US-Bundesstaat New York kommen und auch Gernot* hat zugesagt aus Sydney / Australien - Bundesstaates New South Wales, pünktlich an zu reisen!“.
Albert von Trakehn traut dem Frieden keinesfalls. „Die Häuser in Frankreich und Spanien müssen unter Kontrolle gebracht werden und die Villa hier im Grunewald sowieso, sonst räumt Giselher die leer –das traue ich ihm durchaus zu!“ - denkt er sich.

In engster und vertraulicher Absprache bespricht Albert von T. das Problem mit seinen Geschwistern und im Beisein des seit Jahrzehnten für die Familie von Trakehn tätigen, renommierten Rechtsanwalts. Dieser empfiehlt schließlich ein zuverlässiges, international agierendes Detektivbüro mit der Absicherung der Objekte zu beauftragen.
In den Jahrzehnten seines als Rechtsanwalt praktizierenden Arbeitslebens, hat der alt eingesessene West-Berliner Advokat, regelmäßig im Auftrag seiner Mandanten aus Privat und Wirtschaft, die bekannte Detektei - Detektiv Tudor, spezialisiert auf Beobachtungen und Ermittlungen sowie Bewaffneten Personenschutz und Bewaffneten Transport- und Objektschutz in Europa und Übersee beauftragt. Die Fälle wurden immer in höchster Qualität und Präzision und zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber bearbeitet.
Selbstverständlich empfiehlt der Partneranwalt der Detektei Tudor in Berlin seinen Mandanten, auch hierfür das Haus Tudor mit bewaffnetem Personenschutz und bewaffnetem Objektschutz der relevanten Anwesen in Deutschland, Spanien und Frankreich zu beauftragen.
„Wir sollten schnell handeln!“ – rät der erfahrene Rechtsanwalt.
Unverzüglich erfolgt die telefonische Kontaktaufnahme mit dem Inh. der Detektei Tudor Herrn U.A. Hoppe, der das Unternehmen 1967 gründete. Stammsitz der weltweit agierenden Firma Detektiv Tudor ist Frankfurt am Main. Die eurozentrale Lage Frankfurts, mit dem International Airport garantiert schnellste Reaktionszeiten der Detektive und der Geschäftsleitung des Hauses Tudor, zu Lande und in Luft, nicht nur auf dem europäischen Kontinent sondern auch global.
Der Berufshubschrauberpilot und Inhaber der Detektei Tudor - Herr U.A. Hoppe entschließt sich sogleich mit dem firmeneigenen Helikopter vom Typ 'Robinson R-44 Astro', von Frankfurt am Main zum Berliner Verkehrsflughafen Tempelhof - IATA-Code: THF, ICAO-Code: EDDI, (der ab 30. Oktober 2008 leider geschlossen wurde), zu starten um keine Zeit zu verlieren.
Wenig später kommt das Treffen der Familie von Trakehn mit der Geschäftsleitung des Sicherheitsdienstleisters Detektiv Tudor in der Rechtsanwaltskanzlei in Berlin Zehlendorf zustande. Ausführlich, durch die Spezialisten der Detektei Tudor beraten, wird der Auftrag erteilt, bis auf Widerruf die Objekte: Villa von Trakehn in Berlin Grunewald, das Ferienhaus an der French Riviera und das Anwesen an der spanischen Mittelmeerküste zu überwachen.
Aufgabe ist es:
- 1. Das Eindringen nicht zutrittsberechtigter Personen zu verhindern und für die allgemeine Sicherheit der Objekte und des darin enthaltenen wertvollen Inventars zu garantieren.
- 2. Der Objektschutz soll möglichst verdeckt erfolgen, um dem guten Ruf der Familie von Trakehn keinen Imageschaden zuzufügen.
Zwanzig Stunden nach der Auftragserteilung melden die Einsatzgruppen in Berlin - Domaine du Golf de Sainte-Maxime und Marbella die volle Wachbereitschaft. An allen drei Standorten haben sich die Privatermittler der Detektei Tudor verdeckt in Position gebracht und überwachen die Zielobjekte permanent.
- Tag II des Objekt- und Personenschutzauftrag "von Trakehn":
- Tag III des Objekt- und Personenschutzauftrag "von Trakehn":
- Alarm wird ausgelöst!
Von hier gelangt die Information über den Vertragsanwalt unverzüglich an den Auftraggeber Albert v. T.
Es geht die Weisung an die Objektschützer in Frankreich und Spanien – ein Abtransport von Gütern jeglicher Art aus den Zielobjekten zu verhindern und nach eigenem Ermessen die “vorläufige Festnahme“ der Zielpersonen, einschließlich Herrn Giselher von Trakehn, zu veranlassen.
Als die Eindringlinge an beiden Standorten versuchen sich Zugang zu den Häusern in Frankreich und Spanien zu verschaffen, nehmen die Sicherheitskräfte der Firma Detektiv Tudor diese auf der Grundlage des Hausfriedensbruch / Einbruch / beabsichtigter Raub nach (§ 127 Abs. 1 StPO), vorläufig fest. Obwohl Giselher von Trakehn vehement gegen die Festnahme protestiert, wird auch dieser den Polizeikräften der spanischen Guardia Civil (einer paramilitärischen Polizeieinheit) und die Sachsen den französischen Beamten der Police nationale zugeführt.
Mit Einverständnis der französischen Behörde befragen die Privatermittler der Detektei Tudor die Täter. Sie erklären im Auftrag des Giselher von Trakehn gehandelt zu haben. Alles was zu tragen sei, vornehmlich aber Gemälde, sollten aus dem Anwesen verbracht und dann nach Radebeul, zum letzt bekannten Wohnsitz des Giselher von T. transportiert werden. Eintausend Euro wollte er jedem dafür bezahlen und sagte auch, dass alles legitim und rechtens abläuft, weil es von seiner leiblichen Mutter ist.
Mit gleichem Motiv ist er derzeit auch in Marbella, mit einem seiner Gehilfsleute, einem Ronny P*. aus Chemnitz, unterwegs.
Die Beweislast gegen Giselher von Trakehn ist erdrückend. Er wollte sich an der Familie und am Testament vorbei persönlich bereichern. Dies moralisch und piätetisch zu werten obliegt der Familie, juristisch sind Schritte gegen ihn eingeleitet.
- Er wird sich für diese Tat verantworten müssen.
„Die Spezialisten des Sachgebiet 'Bewaffneter Personenschutz und Bewaffneter Objektschutz' der Firma Detektiv Tudor haben ganze Arbeit geleistet!“.
Anmerkung:
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
(*)Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.


