Industriespionage, enormen wirtschaftlichen Schaden abgewendet!


Professor beabsichtigt Forschungsergebnisse nach Israel zu verkaufen - Detektiv Tudor deckt auf.

Prof. Dr. Ambrosius Ponk*‚ eine Kapazität am Organisch-Chemischen Institut in Heidelberg*, forscht seit zehn Jahren höchst erfolgreich im Auftrag eines großen Detektiv TUDOR - ChemischeStrukturen- international agierenden Chemiekonzerns am Rhein*, auf dem Fachgebiet der Molekularen Katalysatoren.

Die Forschungsrichtung ist eine wichtige chemische Zukunftstechnologie von der Biokatalyse in der lebenden Zelle bis zur großtechnischen Synthese von Basischemikalien.

Wem es gelingt, hier Durchbrüche zu erzielen, die in die großindustrielle Produktion umgesetzt werden können, dem sind Milliardenumsätze und eine Markt beherrschende Basis sicher.

Die Chemieindustrie gehört in Israel zu den wichtigsten Sparten des verarbeitenden Gewerbes. Mit Öffnung der Grenzen der zerfallenden Sowjetunion, kam eine Vielzahl an namhaften Kapazitäten aus der chemischen Forschung mit semitischer Vergangenheit in den neunziger Jahren in das Gelobte Land ihrer Vorväter.

Bahnbrechende Erkenntnisse aus der Forschung der Sowjets, die zur Weltspitze gehörten, bereicherten damit die Universitäten und privaten Labors beispielsweise in »Tel Aviv »Jaffa »Jerusalem »Haifa »Rischon leTzion »Aschdod »Beersheba »Nazaret oder Akko.

Dieser Know-how Gewinn brachte für das Land im ’Nahen Osten’ zwischen Syrien, dem Libanon, Ägypten, Jordanien sowie den Palästinensischen Autonomiegebieten, erhebliche Wettbewerbsvorteile im globalen Markt.

In jüngster Zeit scheiden aber, aus Altersgründen, mehr und mehr Wissenschaftler Israels aus dem aktiven Berufsleben. Deshalb ist das Land mit seiner so komplizierten Lage direkt im „Brennkessel“ des Nahostkonflikts bestrebt, nicht nur neue akademische Kader aus den eigenen Reihen von den renommierten Universitäten heran zu ziehen, sondern auch hoch spezialisierte Wissenschaftler und Forscher aus dem Ausland nach Israel zu locken.
Das Land, mit seinem riesigen Militärbudget, ist auf „Gedeih und Verderb“ auf den Export von High-tech angewiesen.

Anfang 2008 - Fachkonferenz in Köln

Professor Doktor Ambrosius Ponk ist Teilnehmer an der Fachkonferenz - Produktsicherheit in der chemischen Industrie*. Fachkonferenz_in_KoelnEbenfalls vor Ort ist der Dipl.- Ingenieur für Chemie David Dajan*. Offensichtlich „rein zufällig“ platziert sich der israelische Spezialist während der Referate direkt neben Prof.Dr. Ponk. Zwangsläufig kommt man ins Gespräch „fachsimpelt“ erörtert Trends und die steigenden Rohölpreise, die der chemischen Industrie weltweit das Leben nicht leichter machen.

Prof. Dr. Ponk findet in den kommenden zwei Tagen der Konferenz immer mehr Nähe zu seinem israelischen Gesprächspartner. Dieser zeigt sich am Forschungsgebiet des Professors aus Deutschland brennend interessiert. Selbstverständlich gibt Ponk keine relevanten Details preis, denn ihm ist zutiefst bewusst, dass sein Wissen strengste Verschlusssache ist. Schließlich vertraut er sich privat mit seinen Sorgen und Nöten dem Freund aus Israel an, der ihm von seiner während des Holocaust fast vollständig vernichteten Familie berichtet.

„Meine Frau braucht dringend eine Knochenmarkspende und zudem eine spezielle Behandlung, die derzeit nur in den USA möglich ist!“ - klagt er gegenüber Ing. Dajan.

„Unser Vermögen ist für die Universitäts-Ausbildung der Kinder, die allesamt in Amerika studieren drauf gegangen - da wussten wir noch nicht, welcher herbe Schicksalsschlag uns treffen würde!“ - Ponk zu Dajan.

Aufmerksam hört Ing. D. Dajan zu, sein Mitgefühl bekundend. In der Pause beobachtet Prof. Dr. Ponk seinen Sitznachbarn im Gespräch mit einem anderem Israeli, der danach die Tagung aber sofort wieder verlässt.

Später Nachmittag.

Die Fachkonferenz neigt sich dem Ende entgegen, da spricht Ing. David Dajan  -  Prof. Dr. Ambrosius Ponk vertraulich an:

»Dajan:
„Professor mir geht ihr Schicksal sehr nahe - ich möchte ihnen helfen - es besteht die Möglichkeit, dass ich ihnen, sagen wir für einige Leistungen, sehr viel Geld zur Verfügung stellen kann, wenn sie dies möchten - ansonsten betrachten sie diese Unterhaltung für nie geschehen!“
»Ponk:
zeigt sich erstaunt und interessiert zugleich. Um seiner Frau zu helfen würde er beinahe alles tun.
»Ponk:
„Ja, aber - wie - ich verstehe nicht ganz... - was müsste ich denn leisten dafür?!“.
»Dajan:
„Mein Land braucht Technologie auf höchstem Niveaus, wollen wir nicht untergehen umgeben von Todfeinden!“ - „Sie können uns und ihrer Familie helfen!“.
»Ponk:
„Ich begreife, sie brauchen meine Forschungsergebnisse… - aber ich kann doch nicht… - bitte geben sie mir Bedenkzeit!“.
»Dajan:
„Alle Zeit der Welt Professor - hier ist meine Telefonnummer und E-Mail-Adresse in der Universität von Tel Aviv / אוניברסיטת תל אביב - sie können mich jederzeit kontaktieren - aber wie auch immer, bitte bewahren sie Stillschweigen gegenüber Dritten - bitte!“.
Zurück am Neckar in Heidelberg, hört Ponk den neusten Befund zum Gesundheitszustand seiner Frau - niederschmetternd - der behandelnde Arzt an der medizinischen Heidelberger Facheinrichtung hat nichts Gutes zu berichten.

Einige Tage später fast Prof. Dr. Ponk einen Schicksals schweren Entschluss:
„Ich werde das Angebot aus Tel Aviv annehmen müssen – es gibt keinen anderen Weg!“.
An diesem Abend verbleibt Prof. Ponk in seinem Heidelberger Labor,Detektiv TUDOR - CD_Rom - Entwicklungsdaten bis alle Mitarbeiter dieses verlassen haben. Er brennt die neusten Ergebnisse seiner und seiner Heidelberger Kollegen auf dem Gebiet der - Molekularen Katalysatoren - auf einen Datenträger "CD-ROM".
„Wer das schon mal hat, spart mindestens zwei Jahre knallharte Forschung!“ - denkt sich der in Not geratene Professor.
Plötzlich geht im Flur der wissenschaftlichen Einrichtung das Licht an. Der Mitarbeiter aus dem engsten Kollegenkreis des Professors - Dr. Chandran*, aus Indien stammend, tritt ein - Prof. Dr. Ponk schreckt zusammen - noch ist der Brennvorgang nicht ganz abgeschlossen.
„Sie, noch hier Herr Professor?“ - fragt Dr. Chandran - „ich hatte nur mein Portmonee vergessen - aber sie hier wirklich nicht mehr erwartet!“
Dem verdutzten Ponk stehen die Schweißperlen auf der Stirn - er stammelt, sichtlich ertappt:
„…habe ebenfalls noch etwas vergessen - werde gleich gehen! - wollten sie nicht schon in ihrer Heimatstadt Mumbai (ehemals Bombay) den Urlaub verbringen? - fragt Ponk.

„Erst übermorgen, ich habe früher keinen Direktflug von Frankfurt am Main bekommen können!“ - begründet Chandran und geht.

„Noch mal Glück gehabt!“ - denkt sich Prof. Dr. Ponk - lässt die CD-ROM im Jacket verschwinden und geht heim.
Dr. Chandran geht die Sache mit seinem Kollegen Prof. Dr. Ponk nicht aus dem Kopf.
Vor einigen Jahren, noch im wissenschaftlichen Labor in Bengaluru (bis 2006 Bangalore), Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka in Indien, wichtiges Zentrum der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrtindustrie und -forschung Indiens und zudem eines der wichtigsten IT-Zentren des Landes, erlebte er einen ähnlichen Fall.
Im Auftrag des mit Indien verfeindeten Nachbarstaates پاکستان / Pakistan, verbrachte einer seiner Mitarbeiter, auf fast die gleiche Art und Weise, Know-how von höchstem Interesse in die Islamische Republik Pakistan. In einer der weiträumigen Parkanlagen der „Gartenstadt“ Bengaluru, wurde er seinerzeit bei der Übergabe einer CD-ROM an pakistanische Mittelsleute beobachtet und schließlich der Industriespionage überführt.

Chandran entschließt sich, den jüngst in Heidelberg beobachteten Sachverhalt seinen Vorgesetzten zu melden.
„Sicherheit hat Vorrang - das sollte auch im Interesse von Prof. Dr. Ponk sein!“. - denkt sich Chandran.
Die Geschäftsleitung der Heidelberger Forschungseinrichtung nimmt den Hinweis sehr ernst. Selbstverständlich weiß man um die komplizierte private Lage des Professors und möchte deshalb das Einschalten staatlicher Organe zunächst vermeiden. Deshalb wird zunächst die weitere Vorgehensweise der Untersuchungen, mit der Rechtsabteilung besprochen.

Seit Jahrzehnten arbeitet die juristische Abteilung der Heidelberger Einrichtung  erfolgreich mit der international bekannten Agentur Detektiv Tudor auf den Sachgebieten Beobachtungen und Ermittlungen - Personenschutz und Transportschutz - Lauschabwehr und Abwehr der IT-Kriminalität eng zusammen.

Auch für diesen brisanten Fall, so wird beschlossen, soll der Detektivdienstleister aus Frankfurt / Germany, beauftragt werden. Ermittler der Detektei Tudor treffen sich konspirativ mit den Auftraggebern aus Ludwigshafen und Heidelberg am CITY AIRPORT Mannheim (EDFM).

Konzeptionell schlägt die Geschäftleitung der Detektei Tudor vor, die Zielperson Prof. Dr. Ponk, per sofort detektivisch durch Observationen und Ermittlungen zu bearbeiten. Oberste Prämisse hat dabei - ein Auffallen unter allen Umständen zu vermeiden. Die ohne hin schon schwierige private Lage des Professors darf sich keinesfalls unberechtigt weiter zuspitzen. Zudem muss das uneingeschränkte Arbeiten des Labors unbedingt gewährleistet bleiben.

Noch am selben Tag bringen die Detektiv-Sachbearbeiter der Privat- und Wirtschaftsdetektei Tudor ihre Observationstechnik in Stellung. Am Labor in Heidelberg wird getarnt ein Observationsbus postiert. Personen, die das Zielobjekt betreten oder verlassen, werden gerichtsverwertbar dokumentiert ohne dass die Berufsdetektive dabei erkannt werden. Eine mobile Beobachtungsgruppe steht bereit, um Prof. Dr. Ponk, oder anderen relevanten Personen bei Verlassen zu folgen.

Genauso verfährt die Observationsgruppe II am Wohnsitz des Verdächtigen.
Auch hier direkt vor Ort, mit Blick auf den Ein- und Ausgang zum Haus des Professor in Heidelberg-Handschuhsheim* bringen die Ermittlerinnen und Ermittler des Detektivbüro Tudor einen Beobachtungsbus in Position. Des weiteren stehen drei Funkeinsatzwagen der Detektive bereit, um bei Relevanz zu folgen.

Detektivische Maßnahmen sind angesetzt, um auswertbares Schrift- und anderes Material des Professors zu erbringen, das zur Klärung des Sachverhalts dienlich sein könnte.

1. Tag der Beobachtung
19:16 Uhr
    Verlässt die Zielperson, nicht als letzter das Labor. Er trägt eine mittelgroße Tasche bei sich, deren Inhalt nicht erkannt werden kann. Im Außenbereich angelangt, platziert er sich am Steuer seines Mercedes-Benz der C-Klasse, um dann auf direktem Weg zu seinem Wohnsitz zu fahren. Prof. Dr. Ponk betritt das Mehrfamilienhaus und wird dieses am heutigen Abend und in der Nacht auch nicht mehr verlassen - Besuch registrieren die Detektiv-Sachbearbeiter nicht.

2. Tag der Beobachtung
08:45 Uhr
    Prof. Dr. Ponk erscheint aus dem Haus kommend im Beobachtungsbereich der Detektive. Seine Frau, sichtlich von ihrer Erkrankung gezeichnet, winkt ihm aus dem Fenster im Erdgeschoß des Anwesens nach. Bei sich hat der Wissenschaftler seine mittelgroße Tasche. Die Detektiv-Sachbearbeiter bemerken keine Auffälligkeiten. Ohne Umwege fährt die Zielperson mit seinem Mercedes zur Arbeitsstelle – parkt den Wagen, um dann sogleich das Zielobjekt zu betreten.

12:31 Uhr
    Prof. Dr. Ponk verlässt allein das Labor. Er geht ohne erkennbare Utensilien verbracht zu haben, bis hinunter zum Neckar. Detektiv TUDOR - TelefonzelleAn einer öffentlichen Telefonzelle angelangt, tritt er ein, holt eine Telefonkarte aus dem Sakko, steckt diese in den Apparat und wählt, wie die Detektive zweifelsfrei beobachten, eine Nummer in Israel. Auch der Gesprächsverlauf, in englischer Sprache, wird von den Berufsdetektiven dokumentiert und sofort zur Zentrale nach Frankfurt übermittelt. Hieraus geht hervor, dass Prof. Dr. Ponk mit seinem israelischen Gesprächspartner, Name David, schon am nächsten Tag einen persönlichen Treff in Baden-Baden wahrnehmen wird. Das Gespräch wird sehr kurz gehalten, wohl um die Konspiration zu wahren. Danach geht die Zielperson hinunter zum Fluss, um sehr lange auf den Neckar zu schauen.
  • Der weitere Observationstag verläuft ohne besondere Vorkommnisse.
Die Geschäftsleitung der Firma Detektiv Tudor setzt die Auftraggeber davon in Kenntnis, dass am nächsten Tag ein konspirativer Treff in der badischen Kurstadt geplant ist. Es wird vereinbart, dass die Mitarbeiter der Rechtsabteilung des Auftraggebers für alle Fälle in Baden-Baden zugegen sind, um gegebenenfalls aktiv zu werden.

3.Tag der Beobachtung
07:33 Uhr
    Professor Doktor Ponk wird observiert, wie er „kreidebleich“ das Haus in Heidelberg-Handschuhsheim verlässt. Wieder trägt er die mittelgroße Tasche bei sich, umklammert diese aber förmlich, als er zu seinem Wagen geht, Seine Frau winkt ihm heute nicht nach. Die Zielperson platziert sich im Benz - startet den Wagen, um dann Heidelberg verlassend, auf die Bundesautobahn A5 in südliche Richtung Basel zu gelangen. Die mobile Beobachtungsruppe der Detektei Tudor folgt mit detektivischem Geschick. Etwaige Verfolger bemerkt Prof. Ponk partout nicht.

Während der Fahrt beobachten die Detektive Prof. Ponk telefonierend im Auto. Anhand des Zeitvergleichs soll sich später herausstellen, dass er sich hier im Labor für den heutigen Tag krank meldete - er sei gerade auf dem weg zum Arzt.

08:40 Uhr
    Erreicht die Zielperson, nach circa 100 km Fahrtstrecke Baden-Baden, den weltbekannten Kurort und die Bäderstadt im Westen Baden-Württembergs, am Schwarzwald gelegen. Die Grenze zu Frankreich ist nicht weit.
Detektiv TUDOR - Theater_Baden-Baden
Schließlich gelangt Professor Ponk in die Baden-Badener Schillerstraße, um in das Parkhaus des Brenner's Park-Hotel zu fahren. Er stellt den Wagen ab - steigt aus - entnimmt aus seiner mittelgroßen Tasche und dies wird von den Detektiven fototechnisch dokumentiert, eine CD-ROM, um diese dann in die Innentasche seines Sakko zu verbringen. Sichtlich zittern ihm die Hände - er scheint nervlich angeschlagen.

Weiter beobachten die Detektivinnen und Detektive, wie die Zielperson vom Bereich des Parkhauses in die Lobby des Brenner's Park-Hotel Baden-Baden gelangt. Auf einem der Sessel platziert er sich und wartet nervös um sich schauend. Die Ermittler beziehen ihre unterschiedlichen Beobachtungspositionen im Innen- und Außenbereich.

09:00 Uhr
    Registriert die Außengruppe, dass ein schwarzer CITROËN C6 mit Diplomaten-Kennzeichen, mit dem diplomatischen Vermerk "CD" in der Mitte, vor das Hotel gefahren wird. Der Fahrer verbleibt hinter dem Steuer sitzend im Auto. Der Page des Hotel öffnet die Fond Tür des Fahrzeuges, eine männliche Person, circa Anfang 50 Jahre alt, elegant gekleidet, steigt aus, um die Lobby zu betreten.

Schon von weitem begrüßen sich die Zielpersonen, Professor Ponk winkt dem Insassen des Diplomaten-Fahrzeug zu sich. Zeitgleich informieren die Detektive die Zentrale in Frankfurt am Main.
Die Auftraggeber weisen an, jedes behördliche Aufsehen zu vermeiden. Sollte es zu einer Übergabe kommen, möchte man dies außerbehördlich lösen.

Herzlich begrüßen sich die Zielpersonen - dabei vernehmen die Mitarbeiter der Detektei Tudor zweifelsfrei den Namen Mister Dajan. Prof. Dr. Ponk und Dipl. David Dajan bestellen Kaffee und plaudern belanglos.
Aufmerksam beobachtet Dajan mit geschultem Blick seine Umgebung - bemerkt die Berufsdetektive des Hauses Tudor jedoch nicht.

09:17 Uhr
    Prof. Dr. Ponk holt aus seiner Sakkotasche die CD-ROM, legt diese auf dem Tisch ab, um sie dann sichtlich symbolisch zu D. Dajan herüber zu schieben. Darauf hin nimmt Dajan aus seiner Innentasche einen gefüllten Briefumschlag, wohl mit Bargeld.
  • Die Ermittler entschließen sich zum Zugriff!
Zwei Privatdetektive der Detektei Tudor treten, ohne Aufsehen zu erregen, an den Tisch der Zielpersonen - auch diese wahren die Form, obwohl sie doch bemerken, dass ihre Aktion aufgeflogen ist. Als Wirtschaftsdetektive und Mitarbeiter des Hauses Tudor stellen sich die Ermittler vor. Sofort klären sie die Zielpersonen auf, dass ein Einsatz staatlicher Organe nicht beabsichtigt ist. Man wisse aber definitiv, dass Prof. Dr. Ponk gerade dabei sei Industriespionage mit Herrn David Dajan zu betreiben. Es kommt zur sachlichen Klärung. Herr Dajan erklärt sich, sichtlich erleichtert bereit, ohne die CD-ROM, über die nahe deutsch-französische Grenze wieder auszureisen.

Herrn Prof. Dr. Ponk wird auf Anweisung der Auftraggeber angeboten, die Angelegenheit außergerichtlich zu klären, da man über seine schwierige private Situation im Bilde ist. Mit der beiderseitigen schriftlichen Zusage, in Zukunft auf eine nochmalige Kontaktaufnahme zu verzichten trennt sich Mister D. Dajan von Prof. Dr. Ponk und den Ermittlern, nimmt sein Geld, um sich zurück nach Frankreich chauffieren zu lassen. Die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Firma Tudor sichern die CD-ROM, und bitten Prof. Ponk nach Heidelberg, zur Klärung in die Rechtsabteilung.

Ergebnis
Der Einsatz der Privatdetektei - Detektiv Tudor hat die Vollendung des Geheimnisverrats verhindert und damit enormen wirtschaftlichen Schaden abgewendet. Mit Wissen über die Motivation des Subjekts Prof. Dr. Ponk, konnte die Situation für beide Seiten entschärft werden. Das Ansehen des im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Konzerns wurde gewahrt. Die Auftraggeber bieten Prof. Dr. Ambrosius Ponk die Weiterbeschäftigung an und gewähren ihm sogar einen Zinsgünstigen Kredit, für die ärztliche Versorgung seiner Ehegattin.
Er verpflichtet sich im Gegenzug, künftig die Einhaltung der Verschwiegenheit und des Geheimnisschutzes strikt zu wahren.

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Anmerkung:
(*) Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.