Dr. jur. Mario Bode*, auf Wirtschaftsrecht spezialisierter Jurist, hat seinen beruflichen Wirkungskreis in Nähe des Karlsruher Schlosses.
Er ist seinerzeit aus beruflichen Gründen von seiner Heimatstadt Offenburg („Tor zum Schwarzwald“), der größten Stadt des Ortenaukreises im Westen Baden-Württembergs, circa zwanzig Kilometer südöstlich von Straßburg (Elsass) gelegen, in die Nähe der badischen Metropole Karlsruhe, genauer in die etwa 39.000 Einwohner zählende Große Kreisstadt Ettlingen gezogen.

Seine Ehegattin Ivonne Fischer-Bode* lernte er direkt auf der Arbeitsstelle kennen. Sie war, bis zur Geburt der Zwillinge, als Sekretärin, mit Schwerpunkt Fremdsprachen Französisch / Englisch / Spanisch tätig.
Ivonne Fischer-Bode selbst stammt aus gut situiertem Hause, aufgewachsen im östlichsten Stadtteil Karlsruhes in Grötzingen, auch bekannt als "Badisches Malerdorf", wunderschön gelegen am Schnittpunkt von Pfinztal, Kraichgauer Hügelland und Rheinebene.
Die Schwiegereltern des Dr. jur. Mario Bode sind noch immer in Grötzingen wohnhaft. Sie helfen der jungen Familie wo sie können. So nehmen sie gelegentlich, wenn die Eheleute Ivonne und Mario abends oder am Wochenende ausgehen möchten, die zweieinhalbjährigen Zwillinge Calandria und Constanza* zu sich.
Auch wenn Dr. Bode seinem Hobby dem Tauchsport frönt und hierfür meist samstags mit Clubmitgliedern beispielsweise an den Bodensee (Wallhausen Steilwand > 40 m) oder nach Baden-Baden an den Kühlsee (Baden-Baden-Sandweier 29 m) fährt, ist Frau Helene Fischer* zur Stelle, um mit ihrer Tochter und den Enkeln den Tag zu verbringen oder im Reihenhaus in der Ettlinger Wohnlage „Vogelsang“ auszuhelfen.

Das Verhältnis des Dr. jur. Mario Bode zu seinen Schwiegereltern war bisher geprägt von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und familiärer Wärme. Seit etwa einem Jahr jedoch, Dr. Bode fuhr erstmalig ohne Frau und Kinder für eine Woche mit Tauchfreunden nach Ägypten in die Ecolodge Wadi Lahami an das Rote Meer im Süden des Landes, hat sich das harmonische Verhältnis zwischen Dr. jur. Mario Bode und seiner Frau Ivonne merklich abgekühlt. Seltsamerweise wollte er nach Rückkehr aus Ägypten auch kaum Fotos, die er sonst immer voller Stolz präsentierte, vorzeigen.
In einem klärenden Gespräch zwischen Eheleuten sprach Ivonne Fischer-Bode ihren Mann ganz direkt auf seine Persönlichkeitsveränderung an:
„Sag mal, fährst du wirklich immer nur mit Freunden zum Tauchen oder sind da etwa auch Frauen dabei? - Mich willst du ja komischerweise nie mitnehmen, weil du behauptest - jeder Mann brauche neben dem Berufs- und Familienleben sein ganz privates Abenteuer!“ - „Kann es sein, dass es dir dabei nicht nur um - "dive adventures" - sondern vielleicht auch um Seitensprungabenteuer geht?“Das war die Initialzündung zum Ausrasten. Der sonst immer so ausgeglichene, besonnen reagierende promovierte Jurist geriet in cholerische Rage wie noch nie.
„Geht es dir zu gut? - Hast du Langeweile? - Hat dir deine Mutter diesen Quatsch eingeredet? - Du spinnst ja total!“Damit hatte Dr. jur. Mario Bode offensichtlich nicht gerechnet, er schnappte nach Luft wie ein Karpfen. Die Tür zuknallend verließ er an diesem Sonntagvormittag das Haus, um erst gegen Abend zurückzukehren.
„Spinnen!“ - entgegnete Ivonne Fischer-Bode „Und woher kommt dann dieses lange blonde Haar, das ich in deiner Reiseunterwäsche gefunden habe? - Ich war noch nie blond, wollte auch erst mal nichts darauf geben, aber so langsam denke ich, dass es wohl doch kein Zufall war, dass sich dieses Frauenhaar bei dir „verfangen“ hat - Oder?“ - „Willst du es noch mal sehen? - Ich habe es aufgehoben - hier!“
Einige Tage „Funkstille“ folgten, bis sich die „Wogen“ wieder geglättet hatten. So familiär wie früher wurde Dr. jur. Bode nicht mehr. Sie sprachen auch einfach nicht wieder über das brisante Thema. Natürlich vertraute sich Frau Fischer-Bode ihrer Mutter an.
Diese resümierte aus ihrer Lebenserfahrung heraus:
„Wenn mal nicht wirklich eine Andere dahinter steckt, wie damals bei Vater, du weist - er hatte seinerzeit auch kurz nach deiner Geburt diese Affäre mit der Kollegin in der Firma!“ - „Glücklicherweise habe ich schnell reagiert, ihn ganz offen zur Rede gestellt und gefragt, wie es denn weiter gehen soll mit dir als Baby und mir als seine Ehegattin!“ - „Nach einer Woche kam er reumütig zu mir zurück, wohl auch weil er erfahren hatte, dass dieses „Flittchen“ nicht zum ersten mal einen Kollegen verführt hatte, der in fester Bindung oder Ehe stand!“ - „Ich konnte ihm damals vergeben, wie du heute weist - es hat uns enger zusammengeschweißt denn je!“ - „Du musst heraus bekommen, was mit Mario wirklich los ist,Einige Monate später, nach seiner Rückkehr vom Tauch-Club am Wochenende, konfrontierte Dr. jur. Mario Bode seine Frau mit einer bevorstehenden Auslandstauchreise nach Irland.sonnst könnte es irgendwann zu spät sein!“
„Oh ja, Irland ich hatte dort in Dublin (irisch Baile Átha Cliath) und in Cork (irisch-gälisch Corcaigh) wie du weist über ein Jahr lang mein sprachliches Praktikum absolviert - auf diese Reise freue ich mich schon sehr - die Kinder nehmen meine Eltern!“ - freute sich Ivonne Fischer-Bode.Dann kam die kalte Reaktion ihres Mannes:
„Ich fahre allein, mit meinen Kameraden – du würdest da beim Tauchen nur stören, hast mit Wasser ja sowieso nichts am Hut!“Bum, das hatte gesessen. Frau Fischer-Bode versuchte gar nicht ihren Mann umzustimmen.
- Der Tag der Reise kam.

"Some of the best diving in the world."Unterwasser entdeckt der Diver hier viele Katzenhaie, Seespinnen und selbst Großfische wie Conger (ein Meeraal), Riesenmaul-Haie und Walhaie. Im Kelp (riesiger Seetang) tummeln sich Seehunde die zum Spielen auffordern.
Die Verabschiedung in der Abflughalle am Flughafen im Rhein-Hunsrück-Kreis von Rheinland-Pfalz, verlief ziemlich kühl.
Dr. jur. Mario Bode begründete dies seiner Ehefrau gegenüber so:
„Du weißt doch, dass der Flughafen Hahn vom Komfort her nicht mit zum Beispiel dem Rhein-Main-Airport in Frankfurt zu vergleichen ist. Hier ist zwar alles ziemlich günstig, aber eben auch einfach. Deshalb möchte ich dir nicht zumuten in diesem Ambiente bis zum Abflug warten zu müssen. Grüß die Kleinen von mir und dann bis in einer Woche. Wir sind eh noch viel zu früh und die anderen Jungs werden erst noch kommen. Ich gehe jetzt einen Kaffee trinken und warte. Fahr bitte vorsichtig zurück nach Karlsruhe!“ - (küsst sie lediglich auf die Wange, um sie dann beinahe regelrecht von sich weg zu schieben) „ciao!“Ivonne Fischer-Bode geht das Terminal am Flughafen Frankfurt-Hahn verlassend über die Straße zum Parkhaus - P1 -. Hier angelangt schaut sie nochmals hinüber zum Airportgebäude und bemerkt, dass sie ihr Ehemann von gegenüber verdeckt beobachtet. Als er ihren Blick bemerkt, dreht er sich geschwind um, so als ob er sich das Gebäude anschauen wollte. Schließlich schlendert Dr. jur. Bode zurück in die Abfertigungshalle.
Frau Fischer-Bode fährt den Wagen aus dem Parkhaus und im weiteren Fahrtverlauf in Richtung Ausfahrt vom Flughafenareal. Sie parkt das Fahrzeug am Zugang zum GAT (General Aviation Terminal - ein spezieller Abfertigungsbereich für die Allgemeine Luftfahrt) steigt aus, um dann zu Fuß zurück zum Terminal zu laufen.
Dr. jur. Mario Bode wiegt sich derweil in Sicherheit, in dem festen Glauben, dass seine Frau bereits mit dem Auto auf dem Rückweg nach Grötzingen ist, um dort die Kinder von den Schwiegereltern abzuholen. Mit ihrer neuen Baseball-Kappe wird sie von ihrem Mann sicher auch nicht so schnell war genommen. Am Abflugterminal angelangt, überquert gerade eine Gruppe mit Tauchequipment im Gepäck aus Richtung Parkhaus kommend, die Straße.
„Aber das sind doch die Tauchfreunde von Mario!“ denkt sich Ivonne Fischer-Bode„ ...da ist aber auch eine Frau dabei, blondes langes Haar, wenn das mal nicht...“Frau Fischer-Bode hält die Gruppe im Auge, immer bedacht nicht erkannt zu werden.
Aus dem Zugang zum Terminal kommt zeitgleich Dr. jur. Bode. Er schaut die Umgebung um das Gebäude nach links und rechts ab und geht dann auf die Gruppe zu. Alle begrüßen sich locker. Dr. Bode nimmt einen Rollkoffer der Blondine ab, um dann seinen Arm um ihre Schulter legend mit ihr den Flughafen zu betreten.
Frau Ivonne Fischer-Bode wird schwindelig. Sie kann nicht glauben, was sie da eben beobachtet hat. Ganz offensichtlich wird sie von ihrem Ehemann angelogen, der beschwor, dass keine Frauen mit auf die Reise nach Irland gehen werden. Und dann noch seine Reaktion. Da war doch zu erkennen, dass mehr als eine Tauchkameradschaft dahinter steckt.
„Wenn ich jetzt in das Flughafengebäude folge, wird mich entweder Mario oder seine Freunde zwangsläufig erkennen!“ - überlegt Frau Fischer-Bode „Ich muss die Nerven behalten und abwarten was passiert, wenn Mario zurück kommt.“Sie fährt psychisch aufgerieben nach Karlsruhe. Hier angelangt vertraut sie sich ihrer Mutter an. Diese rät ihr nicht in Panik zu verfallen.
„Warte ab bis er zurück ist, eine Frau spürt, wenn mehr dahinter steckt.“Zwei Tage später erhält Ivonne Fischer-Bode den ersten Telefonanruf von ihrem Mann.
"Hallo Schatz, wir sind hier eine urige Männer-Runde - es ist Tauchen bis zum Abwinken angesagt - wirklich schöne Gegend - wie geht es Dir und den Kindern? - Gut! - schön - dann bis bald.“Eine Woche ist vergangen. Wieder steht Ivonne Fischer-Bode am Frankfurt-Hahn-Airport bereit.
„Er lügt!“ - denkt sich Frau Fischer-Bode „Oder ist echt nichts ernst zu nehmendes dahinter mit dieser Blondine und er will mich nur nicht beunruhigen?“ - „Ich werde noch wahnsinnig!“
Im Flughafenrestaurant Flyer One auf der Besucherterasse Bereich A/Ebene 2, mit Blick auf das Vorfeld, verfolgt sie die Landung einer Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-90 der Fluggesellschaft Iceland Express, Islands Low-Cost-Airline (verbindet die isländische Hauptstadt Reykjavik mit 13 Flughäfen in Deutschland, Frankreich, Skandinavien, den Niederlanden, der Schweiz und Spanien Sitz: Keflavík, Island).
Noch circa fünfzehn Minuten, dann wird der Ryanair-Flieger aus Dublin eintreffen, mit dem Dr. jur. Mario Bode zurück erwartet wird.
Die Boeing B 737-800 ist nur noch fünf nautische Meilen vom Flughafen Hahn entfernt. Ein Ruckeln und metallenes Knacken ist zu vernehmen - das Fahrwerk der Passagiermaschine wurde ausgefahren und verriegelt. Wenige Minuten später setzt das Flugzeug mit seiner Minimalgeschwindigkeit auf - Schubumkehr, Spoiler und Bremsen bringen den circa fünfundvierzig Tonnen schweren Metallvogel auf Abrollgeschwindigkeit.

Nachdem die Boeing die Abstellposition erreicht hat, wartet Frau Ivonne Fischer-Bode mit gemischten Gefühlen auf der Besucherterrasse, von wo aus sie das Aussteigen der Passagiere mit verfolgen kann.
Gleich als erster entsteigt dem Flieger Dr. jur. Mario Bode, ihm folgen seine Tauchfreunde. Von der blonden Begleiterin, die Ivonne Fischer-Bode beim Abflug beobachtet hatte, ist nichts zu sehen.
Offensichtlich gut gelaunt winkt, als er seine Frau auf der Terrasse entdeckt, Dr. Bode ihr zu.
Im Auto dann gelöste Stimmung. Alles scheint normal zu sein. Ganz euphorisch berichtet Mario seiner Frau Ivonne von den Tauchgängen und der faszinierenden Unterwasserwelt vor Irland.
„Du hast doch bestimmt viele schöne Fotos gemacht - oder?“ - „Ähm, ja, die muss ich aber erst noch bearbeiten, sei nicht so neugierig!“ - seine schnippige Antwort.Abends dann in Ettlingen bemerkt Ivonne Fischer-Bode, dass ihr Ehemann eine SMS erhält. Sofort greift er zu seinem Funktelefon, öffnet die Nachricht, um sie auch sofort wieder zu löschen. Darauf angesprochen erklärt er sehr fadenscheinig, dass eine berufliche Information eingegangen war, die als sehr vertraulich zu behandeln wäre. Dies hatte es zuvor noch nie gegeben, das ist auch seiner Ehefrau bekannt, Botschaften dieser Brisanz niemals in solcher Form übermittelt werden dürfen.
Aber auch in den nächsten Tagen zeigt Mario ein auffälliges Verhalten, das Ivonne berechtigt stutzig macht. So schließt er beim Bearbeiten seiner digitalen Video- und Fotoaufnahmen immer die Tür zu seinem Arbeitszimmer, ist bedacht, dass seine Frau ihm nicht über die Schulter schaut.
- Was hat er zu verbergen?
- Sind es kompromittierende Aufnahmen, die ihn mit einer anderen Frau zeigen?
- Womöglich mit der Blondine vom Abflug?
Im Sommer fährt die Familie gemeinsam in den Urlaub nach Norwegen.
Die Eheleute Bode waren immer große Skandinavien-Fans. So bereisten beide noch vor der Geburt der Kinder mit dem Wohnmobil Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und selbst in den russischen Teil Kareliens (karelisch und finnisch Karjala, russisch Карелия Karelija, schwedisch Karelen | Karelien liegt im Nordosten Europas zwischen Ostsee und Weißem Meer) führten sie ihre mehrwöchigen Fahrten.
Dieses Mal waren die Kinder erstmalig mit dabei. Ob es daran lag, dass keine richtige Stimmung aufkommen wollte, er ständig gereizt war und immer wieder abwesend wirkte - Ivonne Fischer-Bode fand keine Antwort.
Herbst
Nasskalt zeigt sich der Oktober von seiner unangenehmen Seite. Erste Schneefälle tauchen die Gipfel des Schwarzwaldes in zartes Weiß. Noch einmal hat der Tauchclub aus Karlsruhe, in welchem Dr. jur. Mario Bode seinem Hobby frönt, eine Expedition organisiert.
Nach Elat (hebräisch אילת, arabisch إيلات), auch Eilat, Eilot, oder Elath) an der Südspitze Israels im Süden der Wüste Negev soll es gehen. Eilat ist der einzige Zugang Israels zum Roten Meer und damit zum Indischen Ozean. Im Hafen kann man bei guter Sicht Küsten von vier Ländern sehen - Israel, Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien.
Unter der Obhut der größten Tauchschule Israels ist hier der erlebnisreiche Ausklang des Jahres, beim Tauchen mit Delfinen und in der faszinierenden Rifflandschaft im äußersten Winkel des Roten Meeres geplant.
Ivonne Fischer-Bode berichtete beim nächsten Besuch im Haus ihrer Eltern von dem bevorstehenden Allein-Trip ihres Gatten.
„Was soll ich denn jetzt nur machen? - Ich brauche Gewissheit, ob mich Mario betrügt oder nicht - aber wie - ich kann doch mit den Kindern nicht hinterher fliegen!“ - bei den Eltern nach Rat fragend.
„Werner, wie war das damals in deiner Maschinenbaufirma - du weist schon, als euer Außendienstmitarbeiter keine Neukunden mehr akquirieren wollte oder konnte? - Da hattet ihr doch so erfolgreich mit dieser Frankfurter Detektei zusammen gearbeitet! - Wenn die Mario beobachten, dann sollte doch Klarheit erbracht werden, oder? - Warte mal, hier auf dem Karlsruher Telefonbuch steht doch die Werbung dieses Detektivbüros
Detektiv TUDOR - Beobachtungen und Ermittlungen in Europa und Übersee
liest sie leise vor, damit die anwesenden Zwillinge Calandria und Constanza nicht jedes Detail mitbekommen.
„Die sind doch bestimmt auch im Nahen Osten tätig - Werner ruf doch bitte jetzt gleich bei der Detektei TUDOR an - in einer Woche hast du auch diesen Termin im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, wegen deiner ungeklärten Kreislaufprobleme, das könnten wir gleich mit einer persönlichen Beratung bei TUDOR verbinden!“Bei Anruf in der Zentrale der Firma Detektiv TUDOR erhalten die Interessenten aus Karlsruhe sogleich einen, ihrem Wunsch entsprechenden Terminvorschlag für die, selbstverständlich kostenlose Beratung in den Räumlichkeiten des renommierten Detektivbüros mit Hauptsitz in Frankfurt am Main.
Vorab erfolgt seitens der Geschäftsleitung der Firma Detektiv TUDOR die verbindliche Zusage, dass solcherlei Überwachungen von Privatpersonen im Ausland von den erfahrenen Berufsermittlern der Detektei TUDOR selbstverständlich erledigt werden und zudem das bekannte Detektivdienstleistungsunternehmen auf Grund der speziellen Qualifikationen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dafür geradezu prädestiniert ist.
Für den Tag der Auftragsbesprechung hat Frau Ivonne Fischer-Bode die perfekte Legende gegenüber ihrem Ehemann, da sie ihm die Fahrt nach Frankfurt damit begründet, dass sie ihren Vater zu der wichtigen Untersuchung in der Uni-Klinik Frankfurt begleitet.
Für das TUDOR-Meeting mit dabei hat sie alle Personen bezogenen Daten, Mobil-Telefonnummern, Fotos und Tauchberechtigungen des Dr. Mario Bode, um optimale Voraussetzungen für die Planung und Durchführung des Auftrages zu gewährleisten.
Detektiv TUDOR wird der Auftrag erteilt, mit gleichzeitig fünf Ermittlerinnen und Ermittlern (erfahrene Diver CMAS- 4 Stern (****) | CMAS- 3 Stern (***) des internationalen Tauchverband
Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques / CMAS) Dr. jur. Mario Bode während seiner Tauchreise in Israel minutiös zu observieren, um zweifelsfrei festzustellen, ob er eine außereheliche Beziehung unterhält, also zumindest während der sportlich ambitionierten Reise fremdgeht.Geplant ist, die Zielperson bereits beim Abflug am Flughafen Stuttgart (IATA-Code: STR, ICAO-Code: EDDS, gelegen an der südlichen Stadtgrenze von Stuttgart zum Landkreis Esslingen) aufzunehmen, um die ihn tatsächlich begleitenden Personen zu identifizieren.
1. Beobachtungstag
Detektive der Detektei TUDOR beziehen ihre unterschiedlichen Observationspositionen am Schalter der Fluggesellschaft Israir Airlines (Hebrew: ישראייר) die den Flug zum Eilat Airport (Hebrew: נמל התעופה אילת, Namal HaTe'ufa Eilat IATA: ETH – ICAO: LLET) bedient.
Mit einer Verkehrsmaschine des Typs Airbus A320-211, das haben die Vorermittlungen der Detektei TUDOR ergeben, wird die Zielreisegruppe des Dr. Bode nach Israel an den Nordosten der Sinai-Halbinsel (arabisch سيناء, Sīnāʾ) reisen.
Für die Fahrt von Karlsruhe zum Stuttgarter Flughafen haben sich die Hobbytaucher einen Kleinbus eines hiesigen Flughafenzubringerunternehmens gechartert.
Insgesamt werden, laut Aussage des Dr. jur. Bode gegenüber seiner Frau, acht Mitglieder (angeblich allesamt männlich) des Tauchclubs aus Karlsruhe nach Eilat fliegen.
Exakt zwei Stunden vor Abflug meldet die Außengruppe der Firma Detektiv TUDOR Bereich Abflug, circa 1 Stunde zuvor von der Auftraggeberin über deren Abfahrt telefonisch benachrichtigt, die Ankunft der Zielperson mit seinen Kameraden am Airport.
Tatsächlich steigen aus dem Personentransporter acht Insassen ausschließlich männlichen Geschlechts. Von einer - großen Blonden -, wie von Frau Ivonne Fischer-Bode vermutet, ist weit und breit nichts zu sehen.
Erste Fotoaufnahmen werden als Beweismittel, mit detektivischer Konspiration gefertigt und die Ermittler im Terminal des Flughafens mittels funktechnischer Geräte über das Eintreffen der Zielperson und seiner Begleiter informiert.
Auch hier ist eine weibliche Person, auf die die von der Auftraggeberin gemachte Personenbeschreibung passen könnte, nicht registriert worden.
Dr. jur. Mario Bode, offensichtlich bestens gelaunt und ausgelassen, bringt mit seinen Partner-Divern das umfangreiche Reisegepäck, nebst der technischen Ausrüstungen zum Tauchen, an den Check-In-Schalter der israelischen Fluglinie. Wenig später begeben sich die Zielpersonen gemeinsam durch die Passkontrolle und den obligatorischen Sicherheitscheck, in den Transitbereich am Verkehrsflughafen Stuttgart.
In Vorbereitung auf die Observation, hatte die Geschäftsleitung der Detektei TUDOR beantragt und auch, weil als renommierter Sicherheitsdienstleister am Flughafen Stuttgart bekannt, Zugangsberechtigungen seiner Detektive für den Transitbereich erhalten. Denn, dies war aus detektiv-taktischen Gründen vorab so geplant, würden die Ermittler der Firma Detektiv TUDOR nicht mit der Tauchreisegruppe des Dr. jur. Bode zeitgleich nach Eilat anreisen.
Eine Stunde vor Abflug.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat Dr. jur. Mario Bode keine weiblichen Personen kontaktiert.
Frauen auf die die Personenbeschreibung der von Frau Ivonne Fischer-Bode genannten Blondine passen könnte, sind in den unterschiedlichen Beobachtungsbereichen der Sachbearbeiter nicht in Erscheinung getreten.
Im Verlauf der Wartezeit in der Transithalle beobachten die Ermittler aber, dass die Zielperson mit seinem Funktelefon zwei Gespräche führt. Im ersten Telefonat wird zweifelsfrei mitgehört, wie er den Namen seiner Frau und der Kinder Calandria und Constanza nennt und mit ihnen auch persönlich spricht. Gleich danach erhalten die Ermittler bei Rücksprache mit der Auftraggeberin die Bestätigung des Anrufs des Dr. Bode bei seiner Familie.
Darauf folgt ein zweites Gespräch. Die Unterhaltung führt die Zielperson etwas leiser als zuvor. Ganz klar registrieren die Detektive den Wortlaut:
„Wir sehen uns morgen Fenja - ich freue mich bye...!“Aha, also wird sich in der Sache doch noch etwas tun, bemerken die Ermittler.
- Was ist das eigentlich Fenja?
- Ein echter Name?
- Ist es überhaupt ein Name?
"ein riesiges Mädchen" (isländisch)steht dort verzeichnet. Also ein Frauenname noch dazu nordisch, das würde auf groß und blond ja zutreffen. Warten wir’s ab.
Bis zum boarding bleiben die Observateure des Detektivbüro TUDOR in unmittelbarer Nähe von Herrn Dr. jur. Mario Bode und seiner Freunde. Eine Frau hat sich der Reisegruppe bis dahin nicht hinzu gesellt. Die Beobachtung wird zu diesem Zeitpunkt nach Rücksprache mit der Einsatzleitung in Frankfurt am Main unterbrochen, nachdem sämtliche weibliche Passagiere des Fluges der Israir Airlines von den Beobachtern fototechnisch registriert wurden, um diese dann vor Ort in Eilat im Umfeld der Zielperson wieder zuordnen zu können (selbstverständlich werden diese Foto-Daten bei Nichtrelevanz umgehend wieder gelöscht).
Pünktlich hebt der Airbus A320 der Fluggesellschaft des privaten israelischen Flug- und Touristikunternehmens Israir mit Sitz in Tel Aviv ab.
2. Beobachtungstag
Die Beobachtungsgruppe der Detektei TUDOR für Israel, bestehend aus weiblichen und männlichen Berufsdetektiven, nehmen mit ihrem umfangreichen Observations- und Tauchequipment beladen, gleich den ersten Linienflug vom Rhein-Main-Flughafen Frankfurt.

Mit einer Maschine der größten Fluggesellschaft Israels El Al (hebräisch אל על) mit Sitz in Lod (hebr. לוד; arab. اللد/ al-Ludd), fliegen die Ermittler direkt nach Tel Aviv-Jaffa (hebräisch תל אביב-יפו Tel Aviv-Jafo) zum Flughafen Ben-Gurion (נמל התעופה בן-גוריון (נתב"ג Nemal hate'ufa Ben-Gurion (IATA-Code: TLV | ICAO-Code: LLBG).
Gleich geht der Anschluß-Inlandsflug weiter zum Eilat Central Airport נמל התעופה אילת (IATA-Code: EHT | ICAO-Code: LLET).
Nach Erhalt des Gepäck und Abwicklung der Zoll- und Einreiseformalitäten gelangt das TUDOR-Team in die Ankunftshalle des Flughafens Elat, wo sich eine Menge wartender Menschen zur Begrüßung ihrer Verwandten und Bekannten versammelt hat.
Doch was ist das???
In der Masse erkennen die gerade eingetroffenen Detektive die Zielperson Herrn Dr. jur. Mario Bode.
Er scheint ebenfalls jemanden zu erwarten!
Ein Ermittler kümmert sich sogleich um die Abholung des vorreservierten Mietwagens und postiert sich mit dem Fahrzeug im Außenbereich, sofort bereit zur mobilen Beobachtung.
Nächste Maschine aus Mitteleuropa kommend ist eine Boeing 757-200 der Sun d’Or International Airlines (israelische Charterfluggesellschaft | IATA-Code:2U | ICAO-Code: ERO). Als Startflughafen des Fliegers ist der EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg (ICAO-Code LFSB) ausgeschildert.
Die Passagiere der Sun d’Or International Airlines-Maschine gelangen in den Bereich Ankunft. Aus der Menge ragt eine relativ große blonde Frau regelrecht hervor. Sie trägt eine Sonnenbrille. Auf ihrem Koffertransportwagen, den sie vor sich her schiebt, erkennen die TUDOR-Ermittler zweifelsfrei auch Tauchausrüstung.
Jede Regung der Zielperson Dr. jur. Mario Bode wird von der Detektei TUDOR aufmerksam beobachtet und Foto- sowie Videotechnisch dokumentiert.
Auch Dr. Bode hat die große Blondine entdeckt. Er geht ganz zielstrebig, schnellen Schrittes auf sie zu. Ruft ganz laut F e n j a, sie schaut zu ihm und beide winken sich freudig entgegen.
Eng umschlungen, mit lang anhaltendem intimen Kuss, lässt die Begrüßung keinen Zweifel offen - die Geliebte der Zielperson, bei der es sich, wie von der Auftraggeberin vermutet, um die mysteriöse Blonde handelt, ist soeben in Israel eingetroffen.
Dr. jur. Mario Bode schiebt den Kofferkuli seiner Geliebten, während sie eng an seiner Seite laufend, ihre Hand in seine Gesäßhosentasche geschoben hält.
Via Funk informieren die Detektive des Hauses TUDOR den Kollegen im Außenbereich, der hier mit seinem Mietwagen vom Typ VW T5 9-Sitzer in Bereitschaftsposition steht. Stets sind die Privatdetektive aus Frankfurt dabei darauf bedacht, nicht die Aufmerksamkeit der israelischen Sicherheitskräfte auf sich zu ziehen, denn diese sind im Vergleich zu ihren Kollegen beispielsweise in Mitteleuropa natürlich vielmehr sensibilisiert.
Bestes Timing, alles verläuft „wie geschmiert“. Schnell haben die TUDOR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Gepäck und technisches Equipment in dem Kleinbus verstaut und dabei noch Fotoaufnahmen der Zielpersonen fertigen können, die ganz in der Nähe in Sichtweite ebenfalls ihren Mietwagen vom Typ Kia Sedona beladen.
Dr. jur. Bode platziert sich hinter dem Steuer des Mini-Van, seine Begeleitung Fenja nimmt auf der Beifahrerseite platz. Die Fahrt beginnt. Mit höchstem detektivischem Geschick folgt das Observationsteam der Firma Detektiv TUDOR.
Die Zielpersonen sind während des Fahrtverlaufs so mit sich selbst beschäftigt, dass ihnen ein eventuell folgendes Auto offensichtlich überhaupt nicht auffällt.
Am Hotel Dan Eilat endet die Fahrt vom Flughafen zur Unterkunft. Dr. jur. Mario Bode betritt mit seiner außerehelichen Freundin die Lobby des Fünf-Sterne-Hotels, gefolgt von einer Ermittlerin der Detektei TUDOR. Die strengen israelischen Sicherheitsauflagen verlangen es, dass obwohl Dr. Bode bereits ein Doppelzimmer bezogen hat, seine nachfolgende Begleitung ebenfalls noch einen formellen Check-in mit Passregistrierung über sich ergehen lassen muss. Zum Glück für die TUDOR-Detektivin, die dabei zum einen den Nachnamen, das Geburtsdatum und auch gleich noch das gemeinsame Hotelzimmer der Zielpersonen in Erfahrung bringen kann.
Sogleich nach der Check-in Prozedur gelangen die Zielpersonen mit ihrem Gepäck in ihr gemeinsames Doppelzimmer im fünften Obergeschoß des Hotels.
Ein Lage-Meeting der TUDOR - Detektive im Außenbereich der Hotelanlage folgt. Die Ermittlerin gibt die in Erfahrung gebrachten Daten weiter. Die Geliebte des Dr. jur. Mario Bode heißt Fenja Jansen* geboren 1979 in Bremen, Hotelzimmer etc...
Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung in Frankfurt am Main, erhalten die Detektive die Anweisung zu versuchen ein Hotelzimmer für zwei Mitarbeiter unmittelbar angrenzend an das Zielzimmer im Hotel Dan Eilat zu buchen. Der Rest der Beobachtungsgruppe wird in Hotels der näheren Umgebung untergebracht.
Der Plan geht auf. Als Paar getarnt checken je eine weibliche Detektivin und ein männlicher Detektiv in einem Zimmer direkt neben dem double room der Zielpersonen ein.

Sogleich bringt das Detektivpärchen eine Spezialkamera zum Einsatz, mit der es gelingt Fotoaufnahmen über den Balkon hinein in das Doppelzimmer des Dr. jur. Bode und seiner Mätresse zu fertigen. Offensichtlich lassen es beide sofort richtig angehen, denn auf den höchst kompromittierenden Aufnahmen sind sie beim ausgelassenen Liebesspiel zu erkennen. Sie konnten natürlich nicht ahnen, dass ihnen Privatdetektive auf den Fersen sind, sonst hätte Dr. Mario Bode ganz sicher nicht die Balkontür sperrangelweit offen stehen lassen.
Formal ist das Ergebnis schon jetzt im Kasten und wird deshalb auch zeitnah über die Einsatzzentrale Frankfurt der Auftraggeberin und ihren Eltern übermittelt. Nachdem sich diese von dem Schock der knallharten Fakten wieder etwas gefasst haben, weisen sie an, dass die Beobachtung bis auf Widerruf fortzuführen ist um festzustellen, welches Märchen er auftischt und mit welcher Kaltblütigkeit der Ehemann und Schwiegersohn am Telefon wohl so seine Familie an der Nase herumführen wird.
Nachdem die Berufsdetektive außerhalb des Hotel Dan Eilat ihre Unterkünfte in der Nähe erhalten haben, beziehen sie ihre unterschiedlichen Bereitschaftspositionen mit weiteren Mietwagen im Außenbereich des Dan Eilat, um bei Verlassen des Hotels seitens der Zielpersonen, diese sofort weiter observieren zu können.
Später Nachmittag - Dr. Mario Bode geht auf den Balkon seines Zimmers im Hotel Dan Eilat. Er telefoniert mit seiner Ehefrau. Das groteske dabei - Fenja Jansen* liegt mit ihrem Kopf in seinem Schoß!
„Hallo Ivonne, wie geht es dir, Calandria und Constanza? - ich bin gerade vom Tauchen zurück im Hotel - bin total fertig - es war sehr anstrengend aber schön!“Ivonne Fischer-Bode kämpft mit den Tränen bei solch eiskalter Infamie ihres eigenen Mannes. Aber sie behält die Nerven. Dr. Mario Bode schwebt so im „siebten Himmel“, dass er kein Ohr hat für derlei Feinfühligkeiten. Er hört seiner Frau gar nicht richtig zu, sondern möchte das Gespräch nur schnell hinter sich bringen. Nach zwei Minuten Standardgefasel verabschiedet er sich und legt auf mit dem Wortlaut:“ ...so für heute haben wir Ruhe, Fenja!“
Alles ist von seinen detektivischen Nachbarn mit Akribie dokumentiert.
Abend - TUDORS Observationsteam im Außenbereich des Hotel Dan Eilat meldet die Ankunft eines Kleinbus der hiesigen Tauchbasis vom bekannten Dolphin Reef Eilat, erkennbar an der großflächigen Werbeaufschrift des Fahrzeuges.
Sieben Diver, sämtlich männlich, die sich mit badischem Akzent unterhalten, steigen aus - entnehmen aus dem Wagen mit Unterstützung des israelischen Guides ihr Tauchgerödel - verabschieden sich auf Englisch bis zum nächsten Morgen bei ihrem Fahrer und Tauchfreund, um dann das Hotel zu betreten.
Wenig später registriert das Ermittler-Paar der Detektei TUDOR Klopfen an der Zimmertür der Zielperson. Danach eine recht laute Begrüßungszeremonie:
„Hey Fenja, endlich bist du auch hier – hast unseren besten Mann vom Tauchen heute abgehalten - ihr habt richtig was versäumt - bis gleich unten beim Essen ihr „Turteltäubchen“ - (lautes Lachen).Auch beim gemeinsamen Dinner der Tauchergruppe aus Baden-Württemberg weicht Fenja Jansen nicht von der Seite des Dr. jur. Mario Bode. Ganz offiziell geben sich die beiden als Paar.
In Vorbereitung auf die am nächsten Tag geplanten Tauchgänge, wird von einem Trinkgelage abgesehen. Wie bei Tauchern so üblich, ist nach ein-zwei Bier Schluss. Die körperliche Verausgabung und der noch erhöhte Stickstoffgehalt im Gewebe der Diver tun ihr übriges zur schnellen Nachtruhe über zu gehen.
Die Zielpersonen aber entschließen sich noch zu einem abendlichen Ausflug mit ihrem Mietwagen in das Zentrum der Stadt. Gefolgt von den Detektiven der Außengruppe wird dokumentiert, dass Dr. Bode und seine Freundin Hand in Hand durch die Gassen von Elat schlendern. Schließlich fahren sie zurück zum Hotel, um im gemeinsamen Appartement im fünften Stock die Nacht zu verbringen.
3. Beobachtungstag
Dr. jur. Mario Bode verlässt gemeinsam mit Fenja Jansen das Hotelzimmer. Sie gehen zum Frühstück,um sich mit dem Rest der Diver-Group zu treffen.
Drei der Detektivsachbearbeiter außerhalb des Hotel Dan Eilat fahren derweil mit ihrer Tauchausrüstung zur Basis am Dolphin Reef, um nach Vorlage ihrer brevets und medicals einen Tauchgang zu buchen. Wie sie dabei erfahren, und das war ja auch so gewollt, wird eine größere Gruppe ebenfalls deutscher Taucher mit dabei sein.
09.00 Uhr Ortszeit - Dr. jur. Mario Bode erreicht mit seinem Mietwagen Kia Sedona die Basis am Dolphin Reef. In seiner Begleitung ist Fenja Jansen. Wenig später folgt der Rest der badischen Gruppe, abgeholt und transportiert vom Service-Bus der Tauchschule.
Die Freude aber auch Überraschung ist groß, als die Karlsruher erfahren, dass noch drei weitere deutsche Taucher bei dem heutigen Ausflug dabei sein werden. Sofort sind die TUDOR-Detektive in die Gruppe integriert und damit im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah“ am Geschehen und an den Zielpersonen dran.
Offiziell stellt sich dann auch Dr. jur. Mario Bode mit seiner Begleitung Fenja Fischer den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Detektei TUDOR als fest liiertes Paar vor. Von der tatsächlichen Mission der Taucherinnen und Taucher aus dem Rhein-Main-Gebiet ahnen die Zielpersonen natürlich nichts.

Als Body-Partner für Dr. Bode ist, wie zu erwarten war, selbstverständlich Fenja Jansen eingeteilt. Die nimmt dies auch wirklich wörtlich, denn vor, während und nach den Tauchgängen lässt sie keine Gelegenheit aus, ständig Intimitäten mit Dr. Mario Bode auszutauschen. Die Initiative, das stellen die Ermittler zweifelsfrei fest, geht dabei meist immer von ihr aus.
Das die Detektei TUDOR seine erfahrenen Froschmänner (und Frauen) für diese Observation entsandt hat, hat für Ermittlungen am Ort des Geschehens weitere Vorteile.
Wie bei Tauchern üblich werden nach den Tauchgängen die persönlichen Logbücher untereinander ausgetauscht. Jeder der am Tauchgang beteiligten trägt sich dann mit seinem individuellen Stempelchen und Unterschrift in das Buch des anderen ein.
Dabei wurde auch Einblick in das logbook Frau Jansen möglich, in welchem sie ihre Wohnanschrift in Deutschland verzeichnet hat. Auf „kameradschaftliche“ Nachfrage, ob diese Adresse wohl noch aktuell sei, bestätigt sie dies und übermittelt sogar noch ihre Mobilfunknummer!
Fenja Jansen ist demnach in Bruchsal, am westlichen Rand des Kraichgaus, etwa 20 km nördlich von Karlsruhe entfernt wohnhaft. Detektei TUDOR interne weiterführende Ermittlungen ergeben, dass Frau F. Jansen als Sekretärin an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg / Bruchsal* beschäftigt ist. Weil ihr Vater seinerzeit von Norddeutschland kommend an der Badischen Landesbühne in Bruchsal eine Anstellung fand, zog die aus Bremen Stammende mit ihren Eltern in den südwestlichen Teil Deutschlands um, wo sie bis heute blieb. Ferner ist sie unverheiratet und kinderlos.
Die badische Tauchgruppe mit Dr. jur. Mario Bode und Fenja Jansen wird am heutigen Tag noch zwei weitere Tauchgänge auf NITROX (zusammengesetzt aus Nitrogenium (N2) und Oxygenium (O2) ist ein Atemgasgemisch beim Tauchen) unternehmen. Dabei sind die Ermittler der Detektei TUDOR nicht mehr unmittelbar zugegen, denn was in Erfahrung gebracht werden sollte liegt als detektivisches Beweismittel bereits vor.
Nach Rücksprache mit der Auftraggeberin über die Detektiv-Zentrale Frankfurt erhalten die Berufsermittler die Anweisung, die weiträumige Beobachtung der Zielpersonen bis zu deren Nachtruhe fortzusetzen, um dann am folgenden Tag die Rückreise anzutreten.
Abend - Bei Sunset (Sonnenuntergang) kommt die Zielgruppe zurück zum Hotel Dan Eilat. Als erster trifft Dr. jur. Bode mit Fenja Jansen mit dem Kia Van am Hotel ein. Ein Teil der Ausrüstung der Gruppenmitglieder ist hierin verstaut. Erst nach lang anhaltendem Intimkuss mit frivolem Griff in den Schritt des Dr. M. Bode seitens der Fenja Jansen (von den Detektiven auf Foto dokumentiert), entsteigt das Liebespaar dem Fahrzeug koreanischer Bauart und entlädt das Equipment.
Mit dem Rest der Gruppe verabreden sie sich zum baldigen Abendessen im Hotel.
Im Hotelzimmer angelangt telefoniert Dr. Mario Bode mit seiner Frau in Deutschland. Mit Bild und Ton verfolgen die Berufsdetektive der Detektei TUDOR das Geschehen.
Splitternackt räkelt sich Frenja Jansen auf dem Balkon neben Dr. Bode, während dieser von seinen ausschließlich „sportlichen“ Erlebnissen berichtet. Nach einigen Standardfragen zu den Kindern und zu seiner Ehefrau selbst, beendet er alsbald das Gespräch.
Das TUDOR-Ermittlerpaar beobachtet die Zielpersonen noch vor dem Dinner und gleich nach dem Telefonat des Dr. jur. Bode mit seiner Familie beim Intimverkehr.
Im Verlauf der weiteren Observation halten die Detektivsachbearbeiter in ihrem Beobachtungsbericht fest, dass nach kurzem gemütlichem Beisammensein alle Mitglieder der Tauchfreunde aus Karlsruhe recht früh zu Bett gehen.
So ein Dive Day schlaucht halt doch sehr (trotz NITROX).
Auch die Zielpersonen werden ihr Hotelzimmer an diesem Abend nicht mehr verlassen. Sie nächtigen gemeinsam. Ab circa 23 Uhr ist das Licht bei ihnen gelöscht und es lassen sich keine Geräusche vernehmen.
4. Beobachtungstag
Auf Anweisung der Geschäftsleitung am Hauptsitz in Frankfurt am Main beenden die Ermittler und Ermittlerinnen der Detektei TUDOR ihre Aktivitäten in Israel.

Vom Flughafen Elat fliegen sie nach Jerusalem ( hebräisch ירושלים/ Jeruschalajim, arabisch القدس/ al-Quds (asch-Scharif), „die Heilige“, altgriechisch Ἱεροσόλυμα,lateinisch Hierosolyma) der Hauptstadt des Staates Israel.
Der Weiterflug erfolgt vom Ben-Gurion-Flughafen (hebr.: נמל תעופה בן גוריון, nemal te'ufa Ben Gurjon, arab.: مطار بن غوريون الدولي, maṭār Bin Ghuryon ad-duwalī, oft auch נתב"ג Natbag) direkt nach Frankfurt am Main.
Im Detektivbüro Frankfurt der Detektei TUDOR werden die umfangreichen Beobachtungs- und Ermittlungsberichte dieses Auftrages verfasst, Fotos und Videos gesichert und administrative Arbeiten erledigt, die schließlich mit dem gerichtsverwertbaren, Übergabe reifen Abschluss des detektivischen Verfahrens an den Auftraggeber endet.
Anmerkung:
(*) Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
(*) Namen der Beteiligten sowie Orts- und einige Detailangaben wurden aus Diskretionsgründen geändert. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Auftraggeber.
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sonnst könnte es irgendwann zu spät sein!“

